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    Herzlich willkommen im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont

    Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont bietet mit seinem breitgefächerten Leistungsangebot eine zeitgemäße medizinische Versorgung. Fortschrittliche Medizintechnik und qualifiziertes Fachpersonal tragen dazu bei, dass den Bewohnern im Landkreis Hameln-Pyrmont umfassende Hilfe zur Verfügung steht.
    • Akute Leukämien

      Informationsveranstaltung im Sana Klinikum am Dienstag, dem 05. Mai 2015 um 17.30 Uhr

    • Akute Leukämien

      Informationsveranstaltung im Sana Klinikum am Dienstag, dem 05. Mai 2015 um 17.30 Uhr

      Die Leukämie, auch als Blutkrebs oder Leukose bezeichnet, ist eine Erkrankung des Knochenmarks. Leukämien zeichnen sich durch stark vermehrte Bildung von Vorstufen funktional eingeschränkter weißer Blutzellen (Leukozyten) aus. Die Störung der Blutbildung vermindert die normalen weiteren Blutbestandteile. Es entsteht eine Anämie durch Mangel an Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen, ein Mangel an blutungsstillenden Blutplättchen und ein Mangel an funktionstüchtigen weißen Blutzellen. Es gibt sehr vielfältige Symptome für eine akute Leukämie. Diese entstehen aus völliger Gesundheit heraus  und äußern sich wie ein schweres Krankheitsbild mit Blässe, Schwäche, Blutungsneigung und Infektionen mit Fieber. Geschwollene Lymphknoten, Milz- und Lebervergrößerung und manchmal Knochenschmerzen sind ebenfalls charakteristisch. In vielen Fällen klagen die Patienten auch über gehäuftes Nasenbluten. Weitere Symptome sind Gewichts- und Appetitverlust, Müdigkeit und Nachtschweiß. Der Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie, Dr. Friedhelm Krebbel,  referiert über diese Erkrankungsart und moderne Behandlungsmöglichkeiten.

      Die Veranstaltung findet im Vortragsraum des Sana Klinikums statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    • Gefäße und chronische Wunden

      Informationsveranstaltung im Sana Klinikum am Montag, dem 23. März 2015 um 17.30 Uhr

      Ohne unsere Gefäße käme kein lebenswichtiges Blut zu unseren Organen und von ihnen wieder zurück. Es sind viele Kilometer, verzweigt und unterschiedlich groß. Auch ihre Funktion ist oft sehr speziell.

      Das spiegelt sich natürlich auch in den Erkrankungen wieder. Chronische Wunden sind zumeist äußeres Zeichen einer Minderduchblutung der Haut. Thrombosen und Embolien haben meist ihre Ursache in Gefäßverengungne und verursachen Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Organversagen durch verstopfte Adern ist dramatisch und dann oft schwer zu behandeln.

      Umso wichtiger ist dann die schenelle Diagnose der Ursache und deren Behandlung. Im Zusammenspiel von Experten verschiedener Sana Kliniken werden diese Behandlungsoptionen deutlich erhöht.

      Dr. Peter Sabisch, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie referiert über die modernen Gefäßmedizin, chronische Wunden und die Zusammenarbeit der Gefäßexperten im  Zentrum GefäßMed Nord. Dabei geht er auf Untersuchungsmethoden und Behandlungsmöglichkeiten ebenso ein, wie auf Vorbeugende Maßnahmen, um Erkrankungen erst gar nicht entstehen zu lassen

      Die Veranstaltung findet im Vortragsraum des Sana Klinikums statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    • Neue und bewährte Behandlungsmöglichkeiten der Hüftarthrose

      Experten des Sana Klinikums referieren in der DEWEZET am Montag, dem 16. März um 17.30 Uhr

      Viele Menschen leiden unter Schmerzen in der Hüfte. Häufige Ursache ist eine Arthrose, also ein Verschleiß des Gelenkknorpels. Bei fortgeschrittener Arthrose und ausgereizter konservativer Therapie ermöglicht der künstliche Gelenkersatz Schmerzen zu lindern, die Funktion zu verbessern und die Lebensqualität zu erhöhen. In unserer Patientenakademie möchten wir Sie über den gesamten Weg der Behandlung informieren – von der Diagnose über die Therapie und Pflege bis hin zur Physiotherapie und Rehabilitation.  Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Leiter EndoProthetikZentrum und sein Team nehmen viele interessante Theman auf: Die Arthrose des Hüftgelenkes, was ist das,welche Ursachen hat sie, und wie stelle ich sie fest?
      Die Operative Behandlung der Arthrose des Hüftgelenkes, neue und altbewährte Methoden. Die Pflegerische Betreuung auf Station und Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen sowie die Ambulante und stationäre Rehabilitation.

    • Ein Netzwerk – Ein Ziel

      Experten des Darmzentrums Hameln-Pyrmont referieren in der DEWEZET am Mittwoch, dem 11.03.2015 um 17:00 Uhr

    • Ein Netzwerk – Ein Ziel

      Experten des Darmzentrums Hameln-Pyrmont referieren in der DEWEZET am Mittwoch, dem 11.03.2015 um 17:00 Uhr

      Ein Netzwerk – Ein Ziel

      Optimale Behandlung im Darmzentrum Hameln-Pyrmont


      Hameln, 03.03.2015. Ein fachübergreifendes Konzept zur Vermeidung und optimierten Behandlung von Darmkrebs ist das Ziel des Darmzentrums Hameln-Pyrmont, dass in 2008 von der Praxisgemeinschaft Dres. med. R. Halle, H. Hill, O. Rubanov und H. Schmidt zusammen mit dem Sana Klinikum Hameln-Pyrmont und dem Bathildiskrankenhaus Bad Pyrmont gegründet wurde. Anlässlich des Darmkrebsmonats im März bieten die Experten der drei Gesundheitseinrichtungen ein Expertenforum am Mittwoch den 11. März um 17.00 Uhr in den Räumlichkeiten der DEWEZET an. Hier können Besucher alle Fragen rund um das Thema Darmkrebs und zu den Versorgungsleistungen des Darmzentrums stellen.

      Jeder zweite Mann und 43 Prozent der Frauen erkranken in ihrem Leben an einem bösen Tumor, so die Zahlen des Krebsregisters. Krebserkrankungen sind jedoch immer besser behandelbar und in vielen Fällen heilbar. Obwohl fast jeder Zweite an Krebs erkrankt, verstirbt daran nur jeder vierte Mann und jede fünfte Frau. Die Krebsvorsorge leistet hier einen großen Beitrag. Denn je früher Krebs erkannt wird, desto größer sind die Aussichten auf Heilung. Das gilt insbesondere für den Darmkrebs.

      Insgesamt steht das Darmzentrum jedoch nicht nur für eine gute Vorsorge, sondern für eine optimale und vernetzte Behandlung bis hin zur Nachsorge. „Mit dem Darmkrebszentrum gehen wir ganz neue Wege. Eine derartige Vernetzung zum Wohle des Patenten ist etwas Besonderes“, sagt Dr. Oleg Rubanov. Facharzt für Innere Medizin und Onkologie.

      Die niedergelassenen Ärzte der Praxisgemeinschaft Dres. R. Halle, H. Hill, O. Rubanov und H. Schmidt und die Krankenhäuser in Hameln und Bad Pyrmont haben sich zu einem Darmzentrum zusammengeschlossen. Onkologen, Gastroenterologen und Chirurgen sowie viele andere Fachdisziplinen arbeiten hier zusammen, um Darmkrebserkrankungen zu vermeiden oder der Erkrankung mit verbesserter Behandlung zu begegnen. Dabei fungieren die Akteure des Darmkrebszentrums als Lotze, die den Patienten über den gesamten Behandlungsverlauf von der Vorsorge, über die weiteren Behandlungsschritte, bis hin zur Nachsorge oder der Unterstützung in der Endphase lückenlos begleitet. „Wir arbeiten nach aktuellen, international Leitlinien und gemäß den Vorgaben der deutschen Krebsgesellschaft“, erklärt PD Dr. Rainer Lück, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie des Sana Klinikums und ergänzt „zudem unterliegen wir mit dem Darmzentrum der Qualitätssicherung des Westdeutschen Darmzentrums, das einen jährlichen Qualitätsbericht erstellt und uns mit anderen Zentren bundesweit vergleicht.“ In gemeinsamen Tumorkonferenzen treffen sich die Ärzte der unterschiedlichen Einrichtungen und Fachbereiche einmal in der Woche, um sich übergreifend zu Einzelfällen auszutauschen. „Im sogenannten Tumorboard besprechen wir alle Patienten, bei denen ein Darmkrebs entdeckt wurde, so dass die Entscheidung über das weitere Vorgehen von mehreren Fachleuten in gegenseitiger Absprache erfolgt. So kann die Behandlung für die Patienten immer weiter optimiert werden“, erklärt Privatdozent Dr. G. Stöhr, Chefarzt des Bathildiskrankenhauses, der von dem Expertennetzwerk überzeugt ist. Der schnelle Informationsaustausch sorge nicht nur für Behandlungssicherheit, sondern sichert auch kurze Wege und Wartezeiten. Kooperationspartner des Darmzentrums, wie Fachgemeinschaftspraxis für Innere Medizin O. Spiel und T. Kochtchi in Bad Münder, das Institut für Pathologie Richter, das Radiologische Zentrum V. Karakidis und J. Zhuchenko sowie die Strahlentherapie GSR Hameln, sind ebenfalls Teil des Wissensnetzwerkes.  

      Jährlich kommen hier im Landkreis etwa 180 Neuerkrankungen hinzu. Gerade beim Darmkrebs gibt es eine vortreffliche Vorsorge und Früherkennungsmöglichkeit, die Darmspiegelung. Hier können Tumore frühzeitig entdeckt und bereits während der Untersuchung entfernt werden. Wenn es sich bei den Tumoren noch um sogenannte Polypen oder medizinisch gesagt um Adenome – gutartige Tumore – handelt, wird durch deren Entfernung die Entstehung eines Darmkrebses verhindert, deshalb ist die Darmspiegelung eigentlich keine Früherkennung, sondern eine Krebsvermeidungsunterschung.

      Ab dem 55. Lebensjahr wird diese Untersuchung von den Krankenkassen übernommen. „Leider nehmen viel zu Wenige dieses Angebot in Anspruch“, ergänzt Dr. R. Halle und erklärt „das liegt häufig daran, dass eine Darmkrebserkrankung im frühen Stadium erst einmal keine Beschwerden verursacht. So kann sich die Schleimhaut über viele Jahre völlig unbemerkt verändern. Aber selbst wenn schon ein Krebs vorliegt, können, wenn er rechtzeitig erkannt wird, bis zu 90% der Darmkrebspatienten vollständig geheilt werden.“ Man solle also ab einem gewissen Lebensalter regelmäßig die Vorsorgeleistung in Anspruch nehmen und den Arztbesuch nicht unnötig hinauszögern sollten Symptome auftreten, wie Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, Bauchkrämpfe oder Blut im Stuhl, so der Mediziner.

      In der gemeinsamen Veranstaltung am Mittwoch 11. März in der DEWEZET informieren die sechs Zentrumskoordinatoren über die unterschiedlichen Leistungen des Zentrums, beantworten alle Fragen zum Thema Darmkrebs und machen auf die große Chance der Darmkrebsvorsorge aufmerksam. Referieren wird Dr. Ralf Halle und Dr. Oleg Rubanov aus der Praxisgemeinschaft Dres. Med. R. Halle, H. Hill, O. Rubanov und H. Schmidt sowie Privatdozent Dr. Rainer Lück und Jürgen Langner aus dem Sana Klinikum Hameln und Privatdozent Dr. Gerhard Stöhr und Dr. Walter Orman aus dem Bathildiskrankenhaus Bad Pyrmont.

    • Sternenkinder

      Am Samstag, den 7. März 2015 um 11.00 Uhr findet auf dem Friedhof Wehl in Hameln die Gemeinschaftsbestattung der in den letzten Monaten verstorbenen Sternenkinder statt. Sternenkinder – so werden die Kinder genannt, die in frühen Schwangerschaftswochen im Mutterleib versterben.

      Zu der Trauerfeier in der Friedhofskapelle mit anschließender Beisetzung sind alle eingeladen, die persönlich betroffen sind oder denen das Schicksal dieser kleinen Wesen am Herzen liegt.

      Der Abschied wird gestaltet von der evangelischen Krankenhausseelsorge und vom katholischen Pfarramt Hameln in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Sternenkinder des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont.

    • "Vom Weinen kriegt man Durst" , Bücher können Türen öffnen

      "Opa, wie ist das wenn man tot ist?" Ausstellung zu Kinderbüchern zum Thema Trauer und Tod

      . Kinder und Tod - das passt auf den ersten Blick nicht zusammen. Weil Kinder am Anfang des Lebens stehen, weil sie springlebendig sind, weil der Tod ernst ist und endgültig. Mit Kindern über das Sterben sprechen? Ist das überhaupt ein Thema für Kinder? Genau darum geht es in dem Vortrag „Vom Weinen kriegt man Durst“ von Christine Stockstrom, Dipl. Supervisorin, Dozentin und Vorsitzende Bundesverband Trauerbegleitung e.V., am 02. März um 19.30 Uhr im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont.

      Kinder begegnen in ihrem Lebensalltag immer wieder Situationen, die mit Verlust, Abschied und Sterben verbunden sind, zum Beispiel, wenn ein Haustier stirbt, Blumen verwelken, Bäume gefällt werden oder ein totes Tier auf der Straße liegt. Das Kinderbuch „Vom Weinen kriegt man Durst“ erzählt von einem sechsjährigen Jungen namens Joris, der eine für ihn ganz wichtige Lebenserfahrung macht. Sein geliebter Onkel Hugo ist schwer krank und stirbt schließlich. Joris und seine Mutter müssen lernen, damit zurecht zukommen. Zum Auftrag der Erziehungsberechtigten, in Familie, Kindergarten oder Schule gehört es, Kinder auf das Leben vorzubereiten, das heißt auch, sie für die Begegnung mit dem Tod zu befähigen und sie mit diesem Thema nicht alleine zu lassen. "Mama, wie ist das, wenn man tot ist? Muss man denn immer sterben, wenn man krank wird? Ist sterben wie einschlafen? Wie ist es im Himmel?“ Bilderbücher können dabei sowohl für die Kinder, als auch für Erwachsene sehr hilfreich sein. Bücher öffnen Türen – entsprechend intensiv lässt sich mit ihnen arbeiten. So können sie den Einstieg in ein Gespräch über Sterben und Tod erleichtern.  

      Im Haus der Kirche findet in dieser Woche eine Bücherausstellung zu diesem Thema statt. Ein besonderes Highlight des Programms ist der Vortrag von Christine Stockstrom im Vortragssaal des Sana Klinikums am Montag den 02. März um 19.30 Uhr. Der Vortrag soll allen, die mit Kindern zu tun haben, ob in der eigenen Familie oder im Beruf, Mut machen sowie  Ansätze und Ideen liefern, wie sie sich gemeinsam mit Kindern diesem Thema widmen können. „Im Palliativbereich erleben wir häufig Situationen, bei denen Angehörige und teilweise auch wir in der Kommunikation mit Kindern und Enkelkindern unserer schwerstkranken Patienten an Grenzen stoßen“, erzählt  Barbara Vahldieck, Fachkrankenschwester im Palliativbereich des Sana Klinikums und ergänzt „Christine Stockstrom besitzt hier einen großen Erfahrungsschatz und wir freuen uns, dass sie diesen mit uns in ihrem Vortrag am 02. März teilen wird.“ Im Anschluss an die Veranstaltung bietet sich Gelegenheit zu Diskussion.

       

       

      Christine Stockstrom ist Diplomsupervisorin und Diakonin mit Zusatzausbildung in klinischer Seelsorge, Trauerbegleitung und Einführung in Psychotraumatologie. Sie verfügt über langjährige Berufserfahrung  in der Hospizarbeit, Notfallseelsorge, Krisenintervention und Trauerbegleitung. Sie ist Vorsitzende des Bundesverbandes Trauerbegleitung e. V. und arbeitet  in eigener Praxis als Supervisorin und Trauerbegleiterin.

    • Mit wachen Augen für hohe Hygienestandards

      Dr. Andreas Schiebeler übernimmt Leitung des Hygieneteams am Sana Klinikum Hameln

      Seit Januar dieses Jahres verstärkt Dr. Andreas Schiebeler als Krankenhaushygieniker das vierköpfige Hygiene-Team im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont. Dr. Schiebeler, der bereits zehn Jahre als Oberarzt in der Anästhesie und Intensivmedizin des Klinikums und hygienebeauftragter Arzt tätig war, widmet sich nun voll und ganz seiner Aufgabe als Krankenhaushygieniker. 

      „Wir freuen uns mit Dr. Schiebeler einen erfahren Arzt für die Hygiene im Haus zu haben. Mit dem Erwerb der Zusatzbezeichnung „Krankenhaushygiene“ von der Niedersächsischen Landesärztekammer begrüßen wir seine Entscheidung, dass er sich nun hauptverantwortlich mit den Themen rund um die Hygiene in unserem Krankenhaus beschäftigt“, so Marco Kempka, Geschäftsführer des Klinikums. Dr. Schiebeler hat sich seit über zehn Jahren kontinuierlich im Bereich Hygiene gemäß der „Richtlinien für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention“ des Robert-Koch-Instituts fortgebildet und besucht als Experte und Hygiene-Auditor regelmäßig auch andere Sana-Kliniken. Zu seinen speziellen Aufgaben gehören die Koordination von Prävention und Kontrolle nosokomialer Infektionen, die Beratung der Leitungskräfte in Fragen der Hygiene und Infektionsprävention, die Mitwirkung bei Personalfortbildungen sowie die Umsetzung von hygienerelevanten Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien im Klinikum.

      Das Sana Klinikum Hameln investiert seit Jahren in die Verbesserung der eigenen Klinikhygiene, die Einrichtung einer ärztlichen Stelle als Krankenhaushygieniker ist keine Selbstverständlichkeit in deutschen Kliniken, so Kempka. „Die Anforderungen an eine moderne und präventiv arbeitende Klinikhygiene steigen ständig. Uns ist es daher wichtig, entsprechende Mittel für eine gesicherte Hygiene zur Verfügung zu stellen.“ Doch nicht nur das vierköpfige Hygiene-Team, bestehend aus Krankenhaushygieniker Dr. Schiebeler sowie zwei weiteren Hygienefachkräften und einer Hygienefachkraft in Weiterbildung, sind für die Umsetzung der Hygienestandards im Sana Klinikum verantwortlich, auch das Personal ebenso wie Patienten und Besuchern des Klinikums spielen eine zentrale Rolle bei der Infektionsprävention. „Ein gutes Hygienemanagement benötigt fachlich geschultes Personal“, so Dr. Schiebeler und fügt hinzu „im Kampf gegen die Verbreitung von Keimen steht insbesondere die Händehygiene im Vordergrund, denn der direkte Kontakt über die Hände ist die häufigste Übertragungsmöglichkeit. Hier kann jeder einen Beitrag leisten; Klinikpersonal, ebenso wie Patienten und Besucher. Wir setzen alles daran, zu informieren und die Händehygiene ins Bewusstsein aller Beteiligten zu rücken.“ Das Sana Klinikum Hameln gibt jährlich einen fünfstelligen Betrag für die Schulung des eigenen Personals aus. Beraten, kontrolliert und unterstützt werden die Sana Kliniken auch regelmäßig durch Prof. Dr. Geiss, der als Bereichsleiter für Hygiene und Infektiologie bei der Sana Kliniken AG tätig ist. „Das Thema Krankenhaushygiene genießt bei der Sana Kliniken AG seit vielen Jahren höchste Beachtung und oberste Priorität. So läuft seit dem Jahr 2008 erfolgreich eine konzernweite Hygiene-Initiative. Ziel der umfangreichen Aktivitäten ist es, in allen Sana-Häusern einheitliche, Hygienestrukturen und -prozesse zu etablieren. So sollen vor allem nosokomiale Infektionen bei einem Aufenthalt verhindert werden - also Infektionen, die durch den Aufenthalt oder die Behandlung in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung verursacht werden“, beton Prof. Geiss und erklärt wie diese Anforderungen in den Häusern umgesetzt werden: „Vier grundlegende Säulen umfasst das Vorgehen: die Erarbeitung konzernweiter Hygienestandards, die konzernweite Teilnahme an der Aktion „Saubere Hände“, die flächendeckende Erhebung und Bewertung von Infektionsdaten im konzernweiten Vergleich sowie die Durchführung jährlicher Hygiene-Audits in allen Kliniken. Durch fortlaufende Monitoring-Maßnahmen wird ein gleichmäßig hoher Qualitätsstandard im gesamten Sana Verbund gesichert.“

      Seit Januar dieses Jahres verstärkt Dr. Andreas Schiebeler als von der Landesärztekammer anerkannter Krankenhaushygieniker das vierköpfige Hygiene-Team im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont.

    • Kathleen ist im Jahr 2014 das 1111. Baby im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont

      Die Freude von Eltern, Geschwistern und dem Klinik-Team ist groß

      Familie Hornig hat allen Grund zur Freude. Ihre Tochter ist am Samstag den 13. Dezember um 15.18 Uhr im Sana Klinikum auf die Welt gekommen. Kathleen war genau das 1111. Kind, dass in diesem Jahr im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont das Licht der Welt erblickt hat und stand damit gemeinsam mit ihren Eltern im Mittelpunkt der Geburtshilfestation.

      „Das Team der Geburtsklinik gratuliert der Familie ganz herzlich zur Geburt ihres Kindes,“ so Dr. Thomas Noesselt, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. „Mit dieser hohen Geburtenzahl, die sich zum Jahresende an die des Vorjahres angleicht, gehören wir deutschlandweit zu den 10 Prozent der großen Geburtskliniken. Durch den erfreulich großen Zulauf über die Kreisgrenze hinweg können wir ein positives Zeichen gegen eine Überalterung des Landkreises setzen Es ist schön, dass die neuen Erdenbürger hier in Hameln als Geburtsort so freundlich willkommen geheißen werden. Über das große Vertrauen, das die Mütter in die Leistungen unserer familienorientierten Geburtshilfe und angrenzende Kinderklinik setzen, freuen wir uns besonders“, so Dr. Noesselt. Die Eltern von Kathleen sind natürlich stolz und überglücklich.  Ihr Kind kam nach nur einer Stunde im Kreißsaal gesund zur Welt. Kathleen wiegt  3.130 Gramm und ist 54 Zentimeter groß. Die beiden Eltern Andrea Hornig (44) und Jens Hornig (39) aus Aerzen freuen sich sehr über ihr drittes Kind. Schwester Frances (19) und Bruder Cedric (21) sind ebenfalls im Hamelner Klinikum zur Welt gekommen. „Uns hat es im Sana Klinikum sehr gut gefallen. Das Team hier vor Ort ist ganz toll“, berichtet Andrea Hornig. „Die Betreuung war auch diesmal einfach super. Ein Arzt, eine Hebamme und eine Hebammenschülerin haben uns begleitet.“ Auch Vater Jens Hornig war bei der Geburt dabei und etwas aufgeregt: „Es war die erste Geburt, die ich live miterleben durfte. Das ist natürlich spannend, aber ich kann es jedem Vater nur empfehlen. Das Team des Sana Klinikums hat mir dabei viel erklärt und so nicht nur meiner Frau beigestanden“, erzählt er freudig. Morgen geht es für Mutter und Kind wieder nach Hause. Nach der dritten Geburt sieht man, das allerdings schon etwas lockerer, so die routinierte Mutter.

      Die Eltern von Kathleen, Andrea Hornig (44) und Jens Hornig (39) aus Aerzen, freuen sich sehr über ihr drittes Kind.

    • Sie schenken anderen ihre Zeit

      Die Grünen Damen und ein Herr sind im Sana Klinikum Hameln für Patienten unterwegs

      Sie sind wie gute Feen im Klinikum, die gerne den einen oder anderen Wunsch der Patienten erfüllen. „Die Wünscherfüllung heißt häufig einfach nur zuhören. Da sein für Gespräche über das Alltägliche oder auch Ängste, die Patienten einfach mal loswerden möchten“, erzählt die Leiterin der Grünen Damen Gunda Hoefft. 

      Die Grünen Damen sind 16 Damen und ein Herr, mit viel Lebenserfahrung und einem großen Herzen für die Anliegen und Sorgen kranker Menschen. Ihr Erkennungszeichen ist der grüne Kittel und ein grünes Halstuch. Seit über 30 Jahren sind die Grünen Damen unter dem Dachverband der evangelischen Krankenhaushilfe im Klinikum Hameln-Pyrmont unterwegs. „Wir machen alle Dinge, die nichts mit der Pflege zu tun haben“, so die gebürtige Hamelerin, die bereits seit 1999 die Grünen Damen des Klinikums begleitet. Neben den Gesprächen mit Patienten, sind das auch kleinere Besorgungen oder soziale Unterstützung. „Wir holen auch gerne mal eine Zeitung aus dem Kiosk oder bringen persönliche Dinge vorbei, die vor einem spontanen Klinikaufenthalt nicht mehr mitgenommen werden konnten“,  sagt Gunda Hoefft und ergänzt „in manchen Fällen unterstützen wir zum Beispiel auch nicht sesshafte Patienten durch Hilfestellung über das Rote Kreuz oder unser Spendenkonto.“ Gunda Hoefft, die selbst durch einen Zeitungsartikel darauf aufmerksam wurde, dass die Grünen Damen Ehrenamtliche suchen, war früher bei der Bundesbahn tätig; die Umstellung auf neue Computerlösungen wollte Sie nicht mehr mit machen. Jetzt arbeitet Sie schon das 15. Jahr ehrenamtlich für die Grünen Damen im Sana Klinikum.

      Nicht alle Grünen Damen kommen, wie Gunda Hoefft aus Hameln, einige haben auch eine etwas längere Anfahrt aus Aerzen oder sogar aus Auetal. Das Klinikum unterstützt die Arbeit der Grünen Damen finanziell, so können auch Anfahrtskosten beglichen werden. Besonders stolz sind die Grünen Damen über den Hahn in ihrem Korb, Helmut Seyffart, der sich zum Beispiel auch um die urologischen Patienten kümmert. „Auf den Stationen sind wir zu Hause. Jeder hat seine Stationen, die er regelmäßig besucht“, sagt er und berichtet „Wir  bieten jedem Patienten unsere Hilfe an. Natürlich nach Rücksprache mit den Schwestern der Stationen, die uns häufig den ein oder andern Tipp geben, wem wir mit unserer Anwesenheit heute besonders gut tun würden.“

      Die Grünen Damen und Herren verschenken gerne ihre Zeit. Dazu gehört jedoch nicht nur Freudiges, auch Probleme und Trauriges erleben sie bei ihren dreimal wöchentlichen Rundgängen durch das Klinikum. „Besonders tragisch ist es bei sterbenden Patienten“, erzählt Gunda Hoefft und hat eine Situation vor Augen, wo sie den Platz der Ehefrau am Bett ihres sterbenden Mannes einnahm, damit diese einen Kaffee trinken oder ein Runde an der frischen Luft drehen konnte.

      Freude schenken, durch Zuhören, kleine Botengänge, Spaziergänge oder Vorlesen, ist das, was die Grünen Damen bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit erfüllt. So sind es häufig die kleinen Freuden, die in besonderer Erinnerung bleiben, berichtet Gunda Hoefft. Sie erinnert sich an einen Patienten, der ganz unglücklich darüber war, dass er seiner Frau zum Hochzeitstag nicht wie gewohnt einen Strauß Rosen besorgen konnte. Diesen Dienst übernahm die Grüne Dame gerne. Die Überraschung der Frau war groß, als ihr Ehemann freudig den Strauß Rosen neben seinem Bett hervorzauberte. „Wir möchten den Patienten ihren Klinikaufenthalt erleichtern. Durch kleine Gesten kann man viel bewirken. Wir haben ja Zeit“, lächelt sie und fügt hinzu „Die Grünen Damen sind eine große Gemeinschaft. Jährlich machen wir gemeinsam einen Ausflug und fahren auch zu den bundesweiten Jahrestreffen der Grünen Damen nach Berlin. Manchmal bekommen wir auch Besuch von anderen Grünen Damen, wie jetzt im September aus Bad Pyrmont.“

      Nicht nur das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ist dankbar für das große Engagement der leisen Helferinnen und Helfer, auch zahlreich Patienten und Angehörige schätzen ihre Arbeit sehr. Im Rahmen der Aktion „Helfer Herzen“ der Drogeriemarktkette „dm“ werden die Grünen Damen für ihren ehrenamtlichen Einsatz Ende August geehrt.

      Hameln, 12.08.2014

      Laut Informationen der evangelischen Krankenhaus-Hilfe e.V. (eKH) engagieren sich bundesweit 11.244 Grüne Damen und Herren in 489 Krankenhäusern und 248 Altenhilfeeinrichtungen. Insgesamt leisten sie unentgeltlich rund 1,8 Millionen Einsatzstunden pro Jahr. Auch das Team  im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont leistet viele ehrenamtliche Stunden.

    • Neue Betreuungseinrichtungen für Mitarbeiterkinder

      Standortattraktivität für qualifizierte Mitarbeiter wird deutlich gesteigert

      Kindertagespflege und Kindergarten für die Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter haben ihren Betrieb aufgenommen

      Die beiden im kindgerecht umgebauten ehemaligen Schwesternwohnheim untergebrachten Betreuungseinrichtungen für die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Mitte Juni und Anfang Juli ihren Betrieb aufgenommen. Das Kindergartenalter deckt der Kindergarten "Struwelpetra" ab, alle weiteren Altersgruppen werden von Tagesmüttern in der Kindertagespflege betreut. Die  Mitarbeiter haben das Angebot sofort gut angenommen  so dass in beiden Einrichtungen bereits jetzt schon reges Treiben herrscht.  Das Betreuungsangebot beider Einrichtungen orientiert sich organisatorisch wenn möglich an den betrieblichen Belangen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sana Klinikums, um die Anforderungen von Beruf und Familie besser in Einklang zu bringen. Damit erhöt sich auch die Attraktivität des Klinikstandortes Hameln für gut qualifizierte Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und andere Berufsgurppen.

      Hameln, 02.07.2014, hx