Zu den Inhalten springen

Orthopädie und Unfallchirurgie

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

In unserer Klinik behandeln wir Patienten mit akuten und chronischen Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates (Gelenke, Wirbelsäule, Knochen, Sehnen, Bänder und Muskeln).

Wir erfüllen seit August 2011 die Kriterien als regionales Traumazentrum (DIOcert) und sind dem Traumanetzwerk Hannover zugehörig. Als akademisches Lehrkrankenhaus pflegen wir einen engen Kontakt zur Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und bilden Studenten als Famulanten und im Praktischen Jahr (PJ) aus.

Für unsere Patienten stehen insgesamt 62 Planbetten auf unseren Kernstationen A3 und B3, auf der Privatstation C3, auf der Kinderstation C0 und auf den Überwachungs- bzw. Intensivstationen C1 und C2 bereit.

Über 10.500 Patienten im Jahr behandeln wir in unserer Notaufnahme aufgrund akuter Beschwerden und Verletzungen des Bewegungsapparates. Derzeit führen wir jährlich 3.400 Operationen durch, davon 2.400 Operationen im Rahmen einer stationären Behandlung und 1.000 Operationen ambulant, d.h. der Patient kann am Tag der Operation die Klinik bereits wieder verlassen.

In der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie arbeiten 15 Ärzte (1 Chefarzt, 4 Oberärzte und 10 Assistenzärzte). Neben dem ärztlichen Personal arbeiten eine große Anzahl an Schwestern und Pflegern sowie Physiotherapeuten auf der Station, in der Notaufnahme bzw. in den Operationssälen. Zur Optimierung der Behandlung unserer Patienten auf der Station haben wir im Januar 2011 die sog. „primäre Pflege“ eingeführt, bei der jeder Patient einen festen Ansprechpartner hat, der ihn während der stationären Behandlung begleitet.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik stellt die Behandlung von akuten und chronischen Gelenkerkrankungen dar. Viele Patienten behandeln wir aufgrund eines Gelenkverschleißes, der sog. Arthrose. Stets ist es unser Ziel, das von der Arthrose betroffene Gelenk zu erhalten, Beschwerden zu lindern und die Funktion zu verbessern. Hierzu steht uns eine Palette an Gelenk-erhaltenden Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, aus der wir für jeden Patienten individuell das Optimum auswählen (konservative Behandlung, Knorpelersatzverfahren wie Mikrofrakturierung, Knorpel-Knochen-Transplantationen und Einsatz Knorpel-stimulierender Membranen, sowie Umstellungsoperationen zur Entlastung schmerzhafter, überbelasteter Gelenkbereiche). Ist die Arthrose sehr fortgeschritten und kommen Gelenk-erhaltende Maßnahmen nicht mehr in Betracht, nehmen wir bei rund 400 Patienten pro Jahr die Implantation eines Kunstgelenkes (Prothese) oder die Operation an bei bereits implantierten Prothesen vor. Als eine von wenigen Kliniken in Deutschland verwenden wir routinemäßig Navigationsgeräte sowohl bei der Implantation von Knieprothesen, als auch bei Korrekturoperationen, um eine möglichst hohe Genauigkeit und Präzision bei der Operation zu gewährleisten.

Einen hohen Stellenwert haben in unserer Klinik arthroskopische Verfahren, mit deren Hilfe wir minimal-invasiv Erkrankungen vor allem an Knie-, Schulter- und oberem Sprunggelenk behandeln (z.B. am Meniskus, Gelenkknorpel, Sehnen und Bändern). Gelenkinstabilitäten, Bänder- und Sehnenrisse können wir häufig durch sehr kleine Schnitte mittels Rekonstruktionen oder Bandersatz behandeln.

Des weiteren nehmen wir jährlich etwa 100 Operationen an der Wirbelsäule vor. Das Spektrum reicht von der minimal-invasiven Aufrichtung und Zementierung von Wirbelkörpern (sog. Kyphoplastie) über die Stabilisierung von Wirbelsäulenabschnitten bis zum Wirbelkörperersatz. Neben der operativen Behandlung an der Wirbelsäule bieten wir Patienten mit chronischen Rückenschmerzen eine sogenannte multimodale Schmerztherapie an.

Natürlich verfügen wir als orthopädische und unfallchirurgische Klinik auch über entsprechende Expertise im unfallchirurgischen Bereich, z.B. bei der Behandlung von Knochenbrüchen und deren Folgezuständen (Fehlstellungen, Falschgelenkbildungen). Wir behandeln das vollständige Spektrum unfallchirurgischer Erkrankungen, angefangen von Verletzungen im Kindesalter bis hin zu Brüchen des hochbetagten Menschen. Hierzu zählen ebenfalls die konservative und operative Behandlung von Hand-, Becken- und Wirbelsäulenverletzungen.

Häufig treten Unfälle im Rahmen der beruflichen Tätigkeit als sog. „Arbeitsunfälle“ auf, zu deren Behandlung wir die sog. §6-Zulassung haben.

Unser Ärzteteam ist neben ihrer Tätigkeit in der Klinik auch im Bereich der Rettungsmedizin als Notarzt auf dem Noteinsatzfahrzeug (NEF) im Landkreis Hameln-Pyrmont tätig.

Weitere Informationen zu unserer Klinik erhalten Sie über die nebenstehenden Links.

 Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch. Nehmen Sie Kontakt mit uns  über das Chefarztsekretariat (05151-972221) oder per E-Mail (stefan.hankemeier@sana-hm.de) auf!

 

 

 

Ihr Prof. Dr. med. Stefan Hankemeier und Team

Konzentration aufs Wesentliche
Neue Berufsbilder entlasten Pflegekräfte und Ärzte