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09.03.2018, Hameln

Schonende Behandlung bei Prostataerkrankung

Sana Patientenakademie "Prostatabehandlung" am 12.03.18

Hameln, 09.03.2018. Männer gehen nicht gerne zum Arzt, erst recht nicht, wenn es sich um intime Gesundheitsbereiche handelt. Häufig sind mit urologischen Erkrankungen Unsicherheit und Ängste verbunden. Der beste Weg Vorbehalte und Ängste abzubauen ist die Information und Aufklärung. Daher widmet sich die Patientenakademie am kommenden Montag den 12. März 2018 um 17.30 Uhr im Sana Klinikum der schonenden Behandlung des Männerorgans Prostata.

Die urologische Klinik bietet fortschriftliche und moderne Verfahren in Diagnostik und Therapie bei Prostataerkrankung ein. Darunter die Laseroperation der gutartigen Prostatavergrößerung und die gezielte MRT-Fusionsbiopsie bei Prostatakrebs.

Bei vielen Männern vergrößert sich mit zunehmendem Alter die Prostata. Fast jeder fünfte Mann im Alter zwischen 50 und 60 Jahren ist betroffen. Man spricht von einer gutartigen Prostatavergrößerung. Die Symptome einer gutartigen Prostatavergrößerung sind unangenehm. Die Behandlungsverfahren sind vielfältig. Ziel der schonenden Behandlung ist in erster Linie die Wiederherstellung der Lebensqualität durch Linderung der Symptome und Verbesserung des Harnstrahls. Die neuen und modernen Behandlungsmethoden sind in der Regel für alle Patienten geeignet. Blutverdünnende Mittel können kurz nach der Behandlung wieder eingenommen werden und der Krankenhausaufenthalt  ist deutlich verkürzt.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes in Deutschland. Jährlich erkranken etwa 60.000 Männer. Die allgemeine Empfehlung für den Beginn einer Früherkennungsuntersuchung ist das 45. Lebensjahr. Unter anderem durch die Fusionsbiopsie der Prostata kann eine frühe Diagnose gestellt und somit ein rechtzeitiges, zielgerichtetes Handeln eingeleitet werden, was bei der Heilung entscheidend ist. Bei der Fusionsbiopsie wird das Live-Ultraschallbild mittels eines speziellen Ultraschallgerätes über das MRT-Bild gelegt, also „fusioniert“. Die verdächtigen Areale werden zuvor vom Radiologen markiert und können nun bei der Biopsie gezielt angesteuert werden. Es ist ein besonders schonendes Verfahren, bei dem mit hoher Treffsicherheit bereits sehr kleine krebsverdächtige Gewebeanteile im Frühstadium erkannt werden können. Für den Patienten bedeutet dies letztlich, dass der Urologe eine viel klarere Aussage darüber treffen kann, ob wirklich ein Prostatakrebs vorhanden ist und wie dieser ggf. therapiert werden kann.

Weitere ausführliche Informationen gibt Dr. Florian Oye in seinem Vortrag am 12. März um 17.30 Uhr im Sana Klinikum. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenlos.

 

Kontakt

Pressekontakt:

Natalie Arnold
Sana Klinikum Hameln-Pyrmont GmbH
St. Maur Platz 1 | 31785 Hameln

Telefon 05151 97 2345 | E-Mail: natalie.arnold@sana.de