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16.03.2009, Hameln

Die Rettungskette -jedes Glied ist wichtig!

Chefärzte und leitende Krankenhausmitarbeiter besuchen neue Leitstelle

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: ein Notfall, ein Notruf - und kompetente Hilfe kommt. Doch dass es nicht ganz einfach ist, genau dieser Selbstverständlichkeit gerecht zu werden, davon konnten sich Chefärzte und leitende Krankenhausmitarbeiter bei einem Besuch der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland, zuständig für die Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und die Stadt Hameln, selber überzeugen. Jürgen Bitterling, Leiter für den Bereich Feuerwehr und Rettungsdienst und Polizeihauptkommissar Thomas Knaack, Leiter für den Polizeibereich erläuterten den Fachleuten des Krankenhauses die Vorteile der gemeinsamen Leitstelle: "Allen Beteiligten sind die Abläufe bei Alarmierungen sofort und gleichzeitig transparent, Zeitverluste wegen Unklarheiten bei der Alarmierung können so ausgeschlossen werden und auch Doppelalarmierungen werden vermieden. Wichtig ist in jedem Fall der Zeitgewinn für die Verunfallten oder in Not geratenen Personen," so Bitterling.

Unsere gesamte Technik ist ausfallsicher konzipiert und auch für große Schadenlagen ausreichend dimensioniert. Das ist für uns sehr wichtig kommentiert der Chefarzt der Unfallchirurgie, Prof. Winfried Berner diesen Aspekt; "bei großen Schadensereignissen sind wir im Krankenhaus auf rasche und genaue Informationen angewiesen, damit wir noch während die Rettungsarbeiten laufen, unsere Vorbereitungen für eventuell schwerstverletzte Patienten treffen können." Prof. Wolfgang Seitz, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin ist dankbar für jede gewonnene Sekunde bei Patienten die nach Notfällen im Notarztsystem betreut werden. "Bislang war die Leitstelle auf dem Krankenhausgelände angesiedelt, da konnten wir uns hautnah vom Engagement und der Kompetenz der Mitarbeiter überzeugen. Ich bin erstaunt und auch froh darüber, dass durch technische Neuerungen jetzt sogar noch eine Qualitätssteigerung gelungen ist." "Um das zu realisieren musste ich meinen Mitarbeitern einiges abverlangen", meinte der zuständige Dezernent Gerhard von Zobeltitz, "aber es hat sich gelohnt".

Ich halte es für eine gute Sache, denn so können wir wirtschaftlicher arbeiten und das gewonnene Potential näher am Bürger wieder einsetzen. Und es ist für niemanden ein Nachteil entstanden, die Bevölkerung hat durch bessere Koordinationsmöglichkeiten eher Vorteile."

Thomas Knaack hatte seitens der Polizeiführung etwas einfachere Rahmenbedingungen. Die Zusammenlegung der Polizeileitstellen erfolgt durch die zuständige Polizeidirektion Göttingen.

Der kardiologische Chefarzt, Dr. Hubert Topp, ging noch einmal besorgt auf die Situation bei einem möglichen Systemausfall ein. Gerade seine Patienten mit Herzerkrankungen würden ja einen großen Teil der Notfälle darstellen, für sie sei eine stabile und vor allem schnelle Rettungskette unverzichtbar. Und die beginnt ja mit dem Notruf. Und noch einmal wurde bekräftigt, alle Systeme sind mehrfach vorhanden, ein Ausfall würde sofort von der nächsten Ebene aufgefangen.

Nach einem Rundgang durch die Technikzentrale und den Betriebsraum mit den vielen Übersichtsmonitoren waren alle Besucher überzeugt, dass hier ein gewaltiger Schritt nach vorn erfolgt ist und konnten sogar noch miterleben, wie schnell nach einem echten Alarmsignal aus der Brandmeldeanlage eines Hamelner Modehauses die hauptberufliche Wachbereitschaft ausrückte.

Ihr Pressekontakt

Peter Hoexter
PDL / QMB / Marketing

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