Zu den Inhalten springen
{$labelReferenzfeld}

Kontextnavigation

    Herzlich willkommen im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont

    Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont bietet mit seinem breitgefächerten Leistungsangebot eine zeitgemäße medizinische Versorgung. Fortschrittliche Medizintechnik und qualifiziertes Fachpersonal tragen dazu bei, dass den Bewohnern im Landkreis Hameln-Pyrmont umfassende Hilfe zur Verfügung steht.
    Erfahren Sie das Neueste aus Medizin und Pflege, lernen Sie den Arbeitsalltag bei Deutschlands drittgrößtem privaten Krankenhausverbund kennen und tauschen Sie sich zu Gesundheitsthemen aus.
    • Patientenakademie-Vortrag: "Arthrose des Kniegelenkes " am 25.09.17

      Herzliche Einladung zur Sana Patientenakademie!

      Hameln, 21.09.2017. Wenn der Gelenkknorpel abgenutzt ist und Schmerzen im Knie entstehen, können neben einem Gelenkersatz häufig auch konservative  Behandlungsansätze helfen oder gelenkerhaltende Operationen sinnvoll sein. Doch wann ist welche Behandlung erfolgsversprechend? Zum Thema Arthrose des Kniegelenkes informiert Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont am 25. September um 17.30 Uhr im Blauen Salon des Klinikums. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

      Arthrose ist eine Volkskrankheit, die jeden treffen kann. Nach aktuellen Schätzungen leiden jede zweite Frau und jeder dritte Mann über 60 Jahren darunter. Arthrose ist eine Schädigung des Knorpels in den Gelenken. Bei Verschleiß des Gelenkknorpels reiben die Knochen bei jeder Bewegung aufeinander. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Gelenk sind das Resultat.

      Die Beschwerden lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise zu behandeln. Das Konservative Therapieverfahren beinhaltet Bewegungsübungen (Krankengymnastik), Medikamente oder auch Spritzen in das Gelenk. Gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten wird mit den jährlich mehr als tausend Patienten in Hameln ein Therapieansatz ohne Operation gesucht, der eine verbesserte Beweglichkeit und Schmerzreduktion zum Ziel hat. Wenn dieser Therapieansatz nicht mehr sinnvoll ist, hilft häufig eine Operation. Dabei ist stets zu prüfen, ob ein gelenkerhaltender Weg möglich ist. „Dazu können Arthroskopien (Gelenkspiegelungen) gehören, bei der eine kleine Kamera in das Knie eingeführt wird und minimal invasiv ‚durchs Schlüsselloch operiert wird‘. Bei Fehlstellungen helfen Umstellungsoperationen, um schmerzhafte und überbelastete Bereiche des Gelenkes zu entlasten. Möglich ist bei umschriebenen Knorpelschäden auch das Einsetzen von  Membranen, die den Knorpelaufbau anregen“, erklärt Prof. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Sana Klinikum. „Erst wenn diese und andere Möglichkeiten ausgeschöpft oder nicht sinnvoll seien, komme ein Gelenkersatz in Betracht“.

      Bei den Patienten, bei denen dieser Punkt erreicht ist, wird das Einsetzen des neuen Kniegelenkes im Sana Klinikum in einer durch Navigation unterstützten Operation eingesetzt. „Dabei liefert die Navigation dem Operateur, wie das Navi eines PKW-Fahrers, viele genaue Informationen, mit denen er sicherer ans Ziel kommt. Wir erreichen dadurch, dass das Risiko einer nicht ideal sitzenden Prothese nachweislich verringert wird“, erklärt Prof. Hankemeier. „Als zertifiziertes EndoProthetikZentrum werden bei uns alle Operationen im Vorfeld mit Hilfe eines PC-Programms simuliert, um das Risiko von Fehlstellungen oder nicht ideal platzierten Implantaten zu minimieren“, so Prof. Hankemeier weiter. Kliniken, die als EndoProthetikZentrum zertifiziert sind, haben eine große Erfahrung mit Gelenkoperationen. So werden in der Orthopädie und Unfallchirurgie des Sana Klinikum Hameln-Pyrmont jedes Jahr mehr als 500 künstliche Gelenke an Knie, Hüfte, Schulter oder Ellenbogen eingesetzt. Zertifizierte EndoProthetikZentren werden in jährlichen Abständen von der Fachgesellschaft kontrolliert und müssen strenge Qualitätsauflagen erfüllen. „Es sind rund 200 Parameter, an denen ein zertifiziertes Klinikum gemessen wird“, so Prof. Hankemeier. „Dazu gehört zum Beispiel, dass nur erfahrenen Hauptoperateure, die mindestens 50 Prothesenoperationen pro Jahr über mehrere Jahre hinweg durchgeführt haben, die Operation vornehmen dürfen“, erklärt Prof. Hankemeier. Darüber hinaus dürfen lediglich sichere und als qualitativ hochwertig bewertete Implantate mit sehr guten medizinischen Langzeitergebnissen eingesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung ist, wie Komplikationen, z.B. Infektionen, zu vermeiden sind.

      „Neben einer erfolgreichen Operation hat auch die Nachbehandlung inklusive Rehabilitations-Konzept einen großen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Genesung“, so Hankemeier. Darum werden in der Patientenakademie zum Thema Kniearthrose auch die Krankengymnastik, die Krankenpflege sowie das Management von Rehabilitationsaufgaben beleuchtet.

    • Verfahren neu im Einsatz

      Verwendung des Vorhofohrverschlusses in der Kardiologie des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont

      Hameln, 11.09.2017. Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung weltweit. Betroffene Patienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Daher kommt mit dem sogenannten Vorhofohrverschluss ab sofort ein neues Verfahren zur effektiven Schlaganfallvorbeugung in der Kardiologie des Sana Klinikums-Hameln Pyrmont zum Einsatz.

      In Europa leiden über sechs Millionen Menschen an Vorhofflimmern. Als Vorhofflimmern wird das schnelle und unregelmäßige Schlagen der Vorhöfe bezeichnet. Das Blut kann nicht mehr mit Kraft in den Körper gepumpt werden. Durch die reduzierte Pumpleistung sammelt sich Blut in den Vorhöfen. Dort kann es zu einer Gerinnselbildung kommen. Gelangt ein solches Gerinnsel in eine Hirnarterie, kann dies einen Schlaganfall verursachen. 90% der für einen Schlaganfall verantwortlichen Blutgerinnsel bilden sich im linken Vorhofohr, einer beutelförmigen Verlängerung des linken Vorhofs.

      Um die Gerinnselbildung im Vorhof zu vermeiden, werden Patienten mit Vorhofflimmern langfristig mit blutverdünnenden Medikamenten behandelt, d.h. künstlich zum Bluter gemacht. Bestehen Unverträglichkeiten gegen die Gabe von blutverdünnenden Medikamenten oder besteht ein unvertretbar hohes Blutungsrisiko, können diese Medikamente zur Schlaganfall-Prophylaxe nicht eingesetzt werden. Diesen Patienten kann seit Oktober 2016 geholfen werden. In der Klinik für Kardiologie kommt unter der Leitung von PD Dr. Daniel Griese ein neues Behandlungsverfahren zum Einsatz, auf das sich Oberarzt Özden Dirik und Frau Tatiana Menshova spezialisiert haben.

      Da bei dauerhaftem Vorhofflimmern die Gefahr der Thrombenbildung im linken Vorhof besonders groß ist, kann ein sogenannter Vorhofohr- Okkluder Abhilfe schaffen. Ein Vorhofohr- Okkluder ist –vereinfacht gesagt eine Art „Stöpsel“, der das Vorhofohr dauerhaft verschließt. Er wächst innerhalb weniger Monate ein und wird vollständig von der Herzinnenhaut überzogen, sodass, wenn keine anderen Gründe für eine Blutverdünnung bestehen, dauerhaft auf diese verzichtet werden kann. Die Implantation des Vorhofohr- Okkluders wird in unserem Herzkatheterlabor unter Intubationsnarkose durchgeführt. Im Allgemeinen ist der Eingriff nach etwa einer Stunde beendet.

      In den Verlaufskontrollen zeigten sich durchweg sehr zufriedenstellende Ergebnisse, so dass die medikamentöse Therapie der Patienten minimiert bzw. komplett beendet werden konnte.

      Es wird ein den individuellen Größenverhältnissen des Vorhofohres angepasster AMPLATZER LAA-Occluder implantiert. © Abbott, 2017

    • Patientenakademie

      Information und Beratung rund um Ihre Gesundheit, wichtige medizinische Themen und Krankheiten bietet unsere Patientenakademie.