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    Herzlich willkommen im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont

    Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont bietet mit seinem breitgefächerten Leistungsangebot eine zeitgemäße medizinische Versorgung. Fortschrittliche Medizintechnik und qualifiziertes Fachpersonal tragen dazu bei, dass den Bewohnern im Landkreis Hameln-Pyrmont umfassende Hilfe zur Verfügung steht.
    Seit 40 Jahren steht die Sana Kliniken AG als Deutschlands drittgrößter privater Krankenhausverbund für Spitzenmedizin und pflegerische Höchstleistung. Hier erfahren Sie mehr über Geschichte, Gegenwart und Zukunft.
    • Rekordtemperaturen belasten den Körper

      Dr. Wolfgang Müller gibt Tipps zum Umgang mit der Hitze

      Hameln, 19.07.2015.

      Temperaturen bis 35 Grad bei Sonnenschein und hoher Luftfeuchtigkeit haben die Meteorologen für Mittwoch vorausgesagt. Für den Körper ist das Saunawetter eine starke Belastung. Dr. Wolfgang Müller, Leiter der Notaufnahme des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont gibt Tipps, wie das Wetter zu meistern ist.   

      Sonne und Hitze, Baden, Sport im Freien, Motorradfahrten. Das alles sind nicht nur beliebte Sommerfreuden, sondern auch einige der Gründe, warum in der Notaufnahme des Sana Klinikums im Sommer besonders viel Andrang herrscht. „Auch Patienten mit Hitzeerscheinungen sind bei den sommerlichen Hochtemperaturen häufig. An heißen Tagen versucht der Körper sich durch Schwitzen zu kühlen, dabei können schnell mehrere Liter Flüssigkeit verloren gehen. Vor allem ältere Menschen trinken häufig zu wenig. Kreislaufschwäche bis hin zum Kreislaufzusammenbruch, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Bauchweh können Folgen des Wassermangels sein.“, so Dr. Wolfgang Müller, Leiter der Notaufnahme.

      Damit der Weg an den heißen Sommertagen nicht in die Notaufnahme führt, rät Dr. Müller: „Durch die hohen Temperaturen wird der Körper äußerst belastet. Halten Sie es daher wie die hitzeerprobten Südeuropäer: bleiben Sie im Schatten, trinken Sie viel Wasser und verlegen Sie körperliche Aktivitäten in die Morgen- oder Abendstunden.“

      Insgesamt rät der Leiter der Notaufnahme folgende fünf Punkte zu beachten.

      1. Trinken Sie viel! Vor allem Wasser und ungesüßte Fruchtsäfte helfen, den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen. Wasserhaltige Früchte sind zudem eine gute Ergänzung – gerade bei Kindern. Alkohol, übermäßiger Kaffeekonsum oder Energydrinks sollten tabu sein, da sie den Kreislauf zusätzlich belasten. Bei Autofahrten immer Getränke mitnehmen!
      2. Tragen Sie luftige Kleidung! Weite und helle Kleidung verhindert, dass sich die Hitze am Körper staut.
      3. Vermeiden Sie körperliche Belastung! Wer nicht muss, sollte keine schwere körperliche Arbeit verrichten oder sie in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.
      4. Schützen Sie sich vor der Sonne! Um einen Sonnenbrand zu verhindern, sollten Sie sich mit einer Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor eincremen. Auch hier gilt es, besonders auf Kinder zu achten, da ihre Haut empfindlicher ist. Am besten ist es aber, die pralle Sonne zur Mittagszeit und am frühen Nachmittag komplett zu meiden. Vor allem Kleinkinder gehören nicht in die pralle Sonne.
      5. Kinder und ältere oder behinderte Menschen nicht im Auto warten lassen – auch nicht für kurze Zeit – das Auto wird schnell zum Backofen!

      Dr. Wolfgang Müller

    • Chefarzt des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont erneut auf Focus-Bestenliste

      Chefarzt Dr. Sixtus Allert wurde von der Focus-Redaktion in den Bereichen Brustchirurgie und Bodylift unter die besten Mediziner Deutschlands gewählt

      Hameln, 11.07.2016.

      Die renommierte Focus-Ärzteliste hat den Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie - Handchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, Dr. Sixtus Allert, unter die besten Mediziner Deutschlands in Brustchirurgie und Bodylift gewählt. In der Ärzteliste 2016 hat das Nachrichtenmagazin erneut die Namen von Top-Spezialisten aus ganz Deutschland veröffentlicht. 

      Dr. Sixtus Allert

      Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie - Handchirurgie

      Bereits in den vergangen drei Jahren wurde Dr. Allert in das Focus-Ranking aufgenommen. Berücksichtigt wurde neben der Qualität in der Diagnostik und Therapie vor allem die Expertise bei komplexen Eingriffen in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie. Die Focus-Ärzteliste gilt als wichtiger Wegweiser für Patienten. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Mein Dank gilt insbesondere meinem Team, ohne das eine medizinische Versorgung auf diesem Niveau so nicht möglich wäre“, betont Dr. Allert. Maßgeblich für die erfolgreiche Behandlung im Fachgebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie seien neben der ausgewiesenen fachlichen Expertise auch der hohe Standard bei den Eingriffen und die etablierte Zusammenarbeit bewährter fachbereichsübergreifender Teams am Hamelner Klinikum. 

      Der Fachbereich Plastische, Ästhetische und Handchirurgie steht seit 2006 unter der Leitung von Dr. Allert. Die Medizinischen Schwerpunkte der Abteilung liegen in der  Wiederherstellungschirurgie, insbesondere nach drastischen Gewichtsverlusten, der Brustchirurgie, der Ästhetischen Chirurgie sowie der Handchirurgie. „Ich bin froh, mit meinem Team und der Sana hier ein solch umfangreiches Spektrum anbieten zu können. So können wir zusammen mit unseren Nachbarfächern, wie der Unfallchirurgie, eine Versorgung aus einem Guss anbieten“, erläutert Chefarzt Dr. Allert und fügt hinzu: „Auch unser Adipositas-Netzwerk ist mittlerweile so etabliert, dass Patienten aus ganz Niedersachsen zu uns kommen“.

      Die FOCUS-Ärzteliste 2016 weist 58 medizinische Spezialisierungen aus 14 Fachgebieten auf. Insgesamt wurden 46 Sana Ärzte in 52 Kategorien aufgenommen – sechs Sana Spitzenmediziner tauchen also in gleich zwei Kategorien auf. Für die Aufnahme in die FOCUS-Ärzteliste 2016 mussten die betreffenden Mediziner häufig von Fachkollegen empfohlen werden. Weitere Daten wurden in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Fachgesellschaften, Patientenverbänden, regionalen Selbsthilfegruppen und Fachkongressen durch entsprechende Befragungen erhoben. Auch Patientenäußerungen zu Ärzten und Kliniken in Internet-Foren und die Anzahl fachwissenschaftlicher Publikationen trugen zur Bewertung bei.

      Die Sana Kliniken AG ist die drittgrößte private Klinikgruppe in Deutschland und feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Bestehen.

    • Sana Seniorenheim mit neuem Namen - „Sana Leben am Park“

      Sana Seniorenheim freut sich gleichzeitig über Zertifizierung

      Hameln, 29.06.2016.
      Das Sana Seniorenheim ist nach internationalem Qualitätsstandard DIN ISO 9001 zertifiziert worden. Eine Teamleistung, die Mitarbeiter, Leitung und Geschäftsführung des Seniorenheims stolz machen. Der Qualitätsstandard findet sich auch im neuen Namen „Sana Leben am Park“ wieder. 

      (v.l.n.r.): Harry Fleischmann (Qualitätsbeauftragter Sana), Tanja Kosche (Pflegedienstleitung Sana Leben am Park); Karsten Depta (Leiter Sana Leben am Park), Markus Dahlke (kaufmännischer Direktor Sana Klinikum Hameln-Pyrmont)

      „Mit der Zertifizierung sichern wir unseren Kunden ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Vertrauen. Wir stellen sicher, dass sich Mitarbeiter wie Leitungskräfte im Rahmen gesetzlicher, sozialer und gesundheitlicher Vorgaben bewegen und die Abläufe dem international geforderten Qualitätsstandard entsprechen“, freut sich Karsten Depta, Leiter des Sana Seniorenheims und ergänzt: „Die Zertifizierung ist für uns ein wichtiger Meilenstein und ein Aushängeschild für die Zukunft. Nicht viele Seniorenheime stellen sich den Herausforderungen einer internationalen Zertifizierung. Ich bin sehr stolz auf mein gesamtes Team, das im Vorfeld der Zertifizierung konzentriert und hart gearbeitet hat und so die Voraussetzungen mit Bravour erfüllen konnte.“

      Das Auditorenteam gibt nach der zweitägigen Prüfung ein positives Feedback: „Das Seniorenheim war bei der Erstzertifizierung bereits so gut aufgestellt, wie es manche Einrichtungen erst nach drei Jahren sind. Wir konnten sehen, dass Verfahren klar geregelt sind und dadurch ein sicheres Arbeiten gewährleistet ist. Wir haben keine Abweichungen von der Norm festgestellt“, so Gudrun Brekle, Auditleitung. 

      Seniorenheim gibt sich neuen Namen

      Das Qualitätssiegel soll sich künftig auch in der Identität des Unternehmens und der damit einhergehenden modernen Außendarstellung des Seniorenheims wiederspielen. Unter dem neuen Namen „Sana Leben am Park“ bringt das Seniorenheim Vision und Ziele des Unternehmens zum Ausdruck. „Bei uns wird nicht nur gut gepflegt und betreut. Hier lässt es sich nicht nur gut wohnen, sondern gut leben. Unsere Bewohner sind nicht nur die typischen Bewohner ab 64 plus, die hier ihren Lebensabend verbringen möchten, sondern auch zunehmend Menschen im Alter zwischen 45 und 60, die das Angebot der solitären Kurzzeitpflege, z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt oder zum Überbrücken des verdienten Urlaubs pflegender Angehöriger gerne annehmen. Ihnen soll es bei uns gut gehen, sie sollen gesund und aktiv hier im grünen leben und eine kompetente Pflege erfahren. Das ist die Vision an der wir uns ausrichten“, sind sich Karsten Depta und Tanja Kosche, Pflegedienstleitung, einig. 

      Team Sana Leben am Park

      Informationen zum Seniorenheim

      Das Sana Seniorenheim Leben am Park bietet in schöner Umgebung 113 stationäre Pflegeplätze in vier Wohnbereichen und verfügt zusätzlich über 14 Kurzzeitpflegeplätze. Die rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenheims bieten den Bewohnern professionelle Hilfe und Unterstützung in allen Lebensbereichen, die sie alleine nicht mehr bewältigen können.

    • Stress mit Blase und Enddarm muss nicht sein

      Internationaler Tag der Inkontinenz am 30. Juni: Interdisziplinär gegen den unkontrollierten Harnverlust

      Hameln, 29.06.2016.
      Rund neun Millionen Menschen in Deutschland leiden nach Angaben der Deutschen Kontinenz Gesellschaft an einem unwillkürlichen und unfreiwilligen Harn- oder Stuhlverlust. Damit sind mehr als zehn Prozent der Deutschen von Inkontinenz betroffen. „Inkontinenz ist eine Volkskrankheit, aber viele Betroffene mögen nicht mal mit ihrem Arzt darüber sprechen. Dabei gibt es sehr gute Behandlungsmöglichkeiten“, sagt Dr. Thomas Noesselt, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiter des Beckenbodenzentrums Hameln vor dem Internationalen Tag der Inkontinenz an diesem Donnerstag, 30. Juni.

      Im Interdisziplinären Beckenbodenzentrum Hameln werden Kompetenzen im Bereich der Behandlung von Harn- und Stuhlinkontinenz gebündelt. Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen haben sich hier zusammengeschlossen, um eine umfassende und übergreifende Versorgung anbieten zu können.

      Betroffen sind Junge und Alte, Männer und Frauen. Doch trotz der hohen Anzahl Betroffener, geht über die Hälfte der Erkrankten aus Scham nicht zum Arzt. Das wollen die Partner des zertifizierten Beckenbodenzentrums in Hameln ändern. „Inkontinenz wird heute immer noch fälschlich als ein Problem von Frauen wahrgenommen. Ab dem 50. Lebensjahr leiden bereits 1/3 aller Frauen darunter, jedoch später auch 25 Prozent der Männer“, sagt Dr. Noesselt. „Dank des breiten Leistungsspektrums verfügen wir auf dem Gebiet der Inkontinenztherapie über eine hohe fachliche Expertise, von der die Patientinnen und Patienten profitieren. Wir möchten auf die Möglichkeiten der fachübergreifenden Behandlung aufmerksam machen und über Versorgungsmöglichkeiten bei Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Beckenbodens aufklären“, so Dr. Noesselt.

      Im Laufe des Lebens wird der Beckenboden stark belastet. Da er Organe und Becken stützt, muss er einiges aushalten. Wie auch andere Muskeln und Gewebe des Körpers ist der Beckenboden durch Bewegungen immer einem natürlichen Druck ausgesetzt. Die Elastizität des Beckenbodens kann über die Jahre nachlassen. Besonders bei Schwangerschaft und Entbindungen wird der Beckenboden zusätzlich stark beansprucht. „Viele Frauen verspüren deshalb einen unkontrollierbaren Drang und können bei alltäglichen Aktivitäten Urin oder Stuhl nicht halten. Die Diagnose lautet häufig: Inkontinenz. Dann ist es Zeit für ein professionelles Beratungsgespräch beim Arzt oder in der Frauenklinik des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont“, sagt Dr. Noesselt.

      Der Beckenboden schließt den Bauchraum nach unten ab und sorgt damit für Ordnung. So hält er zum Beispiel Gebärmutter, Blase und Darm. Man spürt den Beckenboden, wenn man hustet oder niest. Wenn Druck auf den Bauchraum ausgeübt wird, kontrolliert der Beckenboden die Körperöffnungen und kümmert sich darum, dass man nicht ungewollt Wasser lassen muss. „Ein gesunder Beckenboden ist mit verantwortlich für eine geregelte Blasenfunktion. Er ist der Sicherheitsgurt, wenn man schwer heben muss, und darüber hinaus ein Schlüssel für ein erfülltes Sexualleben. Der Beckenboden besteht aus drei gitterförmig übereinanderliegenden Muskelschichten und Bindegewebe, die das Gewicht der Becken- und Bauchorgane tragen und das Becken und die Wirbelsäule stützen“, erklärt Dr. Noesselt.

      Die Gründe für eine Harn- oder Stuhlinkontinenz sind vielfältig, sie reichen von organischen Veränderungen, Auswirkungen operativer Eingriffe über neurologische Probleme bis hin zu Nachwirkungen einer Geburt. Verschiedene Schaltstellen des Körpers sind für die Steuerung von Muskulatur, Blase und Darm verantwortlich. „Bei Männern stellt sich häufig eine tröpfelnde Harninkontinenz bei vergrößerter Prostata ein oder nach Prostataoperationen. Beide Geschlechter sind häufig auch dann mit einer Harn- oder Stuhlinkontinenz betroffen, wenn die Leistung des Gehirns und der Nerven nachlassen“, so Dr. Michael Baumann, Chefarzt der Urologie.

      Deshalb werden Patienten in unserem Interdiziplinären Beckenbodenzentrum von mehreren Spezialisten aus den medizinischen Fachgebieten Frauenheilkunde, Urologie und Chirurgie behandelt. Das Behandlungsteam erstellt fachübergreifend in der Beckenbodenkonferenz für jeden individuellen Fall eine Diagnose und erstellt ein bestmögliches Therapiekonzept in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Haus- oder Facharzt.

      Im Falle einer Senkung der Beckenorgane wird zunächst versucht, mit Beckenbodengymnastik und ggf. Hilfsmitteln die Senkung zu verringern. Wenn eine Operation notwendig ist, wird eine Beckenbodenrekonstruktion mit Raffung des gesenkten Gewebes oder mit Netzimplantaten vorgenommen. „Diese Implantate kann man sich wie eine Art Hängematte vorstellen, die an mehreren Enden im entstandenen Hohlraum befestigt werden“, so Dr. Noesselt. „Somit werden alle Organe wie bei einem gesunden Beckenboden gestützt und das Dranggefühl verschwindet.

      Die Beschwerden können in den meisten Fällen gut behandelt werden. „Es gibt ebenso viele Behandlungsmethoden wie Ursachen. Hier reicht das Spektrum von schlichter Gewichtsreduktion über Physiotherapie und Medikamentenverordnung, Einlage von Pessaren bis hin zu operativen Eingriffen. Und selbst die wenigen Patienten, bei denen kein Heilungserfolg möglich ist, können ein weitgehend normales Leben führen, wenn sie die richtigen Hilfsmittel erhalten“, so Dr. Noesselt.

      Informationen zum Interdisziplinären Beckenbodenzentrum Hameln

      Im BBZ arbeiten unterschiedliche medizinische Fachrichtungen zusammen, um Ihnen so eine umfassende und übergreifende Versorgung bei Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Beckenbodens anbieten zu können. Gemeinsam erarbeiten die Klinik für Gynäkologie, Urologie und Abdominal- und Viszeralchirurgie im Sana Klinikum sowie die Praxis für Proktologie im Ambulanten OP-Zentrum Hameln für Sie einen individuellen und ganzheitlichen Therapieansatz, der mit den Patienten sowie den niedergelassenen Ärzten abgestimmt wird.

      Dieser umfasst die Prävention, Diagnostik, konservative und operative Therapie sowie Rehabilitation. Der enge Austausch zwischen verschiedenen Fachdisziplinen und weiteren Kooperationspartnern ermöglicht eine umfassende und lückenlose Versorgung für Patienten mit Blasen-, Darm- und Beckenbodenerkrankungen aller Art.

      Dr. Thomas Noesselt,

      Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Leiter des Beckenbodenzentrums

    • Kassenärztliche Notfallpraxis ab Juli im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont

      Kooperation mit dem Sana Klinikum optimiert Versorgung

      Hameln, 22.06.2016

      Zum 1. Juli wird der ärztliche Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Hamelner Ärzte räumlich neu strukturiert. Die bisherige Ärztliche Notdienstpraxis am Bahnhof in der Zentrale des Centralen Krankentransportes (CKT) zieht in die Räumlichkeiten der Notfallambulanz des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont um. Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat dies mit Unterstützung der Ärzteschaft organisiert und kommt damit den neuen gesetzlichen Anforderungen nach. Die Leitstellenfunktion wird wie bisher vom CKT durchgeführt. Auch der zusätzliche Fahrdienst startet weiterhin vom Hastenbecker Weg und versorgt die Patienten, die nicht in die Notaufnahme kommen können.

      „Durch die Kooperation mit dem Sana Klinikum wird eine zentrale Anlaufstelle für die Notfallpatienten aus Hameln und Umgebung geschaffen, welche die Versorgung optimiert und beschleunigt“, so Dr. Jens Mosel, KV-Kreisstellenvorsitzender. Auch die Vertreter des Sana Klinikums, mit Dr. Wolfgang Müller, Leiter der Notaufnahme und Marco Kempka, Geschäftsführung, freuen sich auf die gemeinsame Notfallversorgung: „Die Angliederung der Notdienstpraxis an das Krankenhaus und die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassen Ärzten ist ein weiterer Schritt in Richtung bessere Verzahnung der ambulanten und stationären Versorgung“. Um anfängliche Startschwierigkeiten so gering wie möglich zu halten wurden gemeinsame Vorbereitungen beider Partner getroffen. „Wir haben uns für den Start im Juli gut vorbereitet, um dem neuen Patientenaufkommen gerecht zu werden. Hierfür wurden räumliche Umstrukturierungen vorgenommen, sowie die erforderlichen technischen und materiellen Voraussetzungen geschaffen“, so Markus Dahlke, kaufmännischer Direktor, der das Projekt eng begleitet hat. 

      Den Dienst in der Ambulanz teilen sich etwa 120 niedergelassene Ärzte. Kernstück des Bereitschaftsdienstmodells sind die festen Anlaufzeiten, zu denen sich Patienten außerhalb der regulären Sprechzeiten „ihres“ Arztes behandeln lassen können. Ein Hausbesuchsdienst wird ebenfalls angeboten. Diesen können Patienten in Anspruch nehmen, denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist die Sprechstunde aufzusuchen.

      In den Räumlichkeiten des Klinikums ist die KV-Sprechstunde zu folgenden Zeiten vertreten:

      Jeden Sonnabend, Sonntag und Feiertag
      von 10.00 bis 14.00 Uhr  und
      von 17.00 bis 20.00 Uhr sowie
      jeden Mittwoch und Freitag
      von 18.00 bis 20.00 Uhr

      Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 kostenfrei und ohne Vorwahl erreichbar. Die Hamelner Notrufnummer 222 22 bleibt zunächst ebenfalls weiter erhalten.

      Das Team der Kassenärztlichen Notfallpraxis gemeinsam mit Geschäftsführung und Mitarbeitern der Notaufnahme des Sana Klinikums

    • Von ganzem Herzen

      Herzkissen für Brustkrebspatientinnen im SANA Klinikum Hameln

      In den letzten sechs Wochen, bevor das Schuljahr endet, widmeten sich 25 Schüler und Schülerinnen der Klasse PA15 der Elisabeth-Selbert-Schule einem ganz besonderen, sozialen Projekt. 

      So sah man in den Stunden der „Fachpraxis Hauswirtschaft“ eifrige SchülerInnen hinter Bergen voller Füllfasern sitzen und diese in Kissenhüllen füllen, während andere Schülerinnen die Kissen dann fein säuberlich zunähten. Dies waren jedoch nicht irgendwelche Kissen – es sind nach einem speziellen Schnitt gefertigte Herzkissen für Brustkrebspatientinnen.
      Bequem unter den Arm geklemmt, helfen die Herzen, die Operationswunden nach einer Brustkrebs-OP zu schützen, sie erleichtern den Alltag und das Liegen und sie geben seelischen Trost.

      Drei Vertreterinnen der Klasse trafen sich nun in der Klinik mit Michaela Rathkolb, Vorsitzende des Weserbergländer Herzen helfen e.V., der seit 5 Jahren regelmäßig die Klinik mit diesen Herzen versorgt und seit 4 Jahren die Aktionswochen gemeinsam mit der Schule durchführt.
      Sie übergaben 65 bunte Herzkissen, alle mit einem kleinen Gruß versehen, an Herrn Dr. Thomas Noesselt, Chefarzt der Frauenklinik im SANA-Klinikum Hameln. „Als Frau Rathkolb uns diese Kissen und ihre Bestimmung vorstellte, waren wir ziemlich betroffen, wie viele Frauen jedes Jahr hier in der Klinik behandelt werden“, berichtete Louisa Sophie Maring unter Zustimmung ihrer Klassenkameradinnen.
      Daher waren die Schülerinnen nun sichtlich stolz und gerührt, für ca. ein Drittel der jährlichen Neupatientinnen die Kissen an die Klinik übergeben zu können. Und sie nahmen Grüße, Lob und ein herzliches Dankeschön von Dr. Noesselt im Namen der Patientinnen mit zu ihren Mitschülern.

      Almut Wente (Lehrerin der ESS), Michaela Rathkolb (Weserbergländer Herzen helfen e.V.), Maria-Franziska Koch, Louisa Sophie Maring, Anne Jasmin Cofala gemeinsam mit Chefarzt Dr. Thomas Noesselt

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