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Orthopädie und Unfallchirurgie

Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

In unserer Klinik behandeln wir Patienten mit akuten und chronischen Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates (Gelenke, Wirbelsäule, Knochen, Sehnen, Bänder und Muskeln).

Wir sind im September 2013 zum EndoProthetikZentrum Hameln-Pyrmont ernannt worden. Diese Auszeichnung erhalten nur Kliniken mit einer nachweislich hohen Qualität und Quantität von Endoprothesen sowie sehr guten Strukturvoraussetzungen. Ferner wurden wir 2011 zum Regionalen Traumazentrum im Traumanetzwerk Hannover ernannt. Als akademisches Lehrkrankenhaus pflegen wir einen engen Kontakt zur Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und bilden Studenten als Famulanten und im Praktischen Jahr (PJ) aus.

Für unsere Patienten stehen insgesamt 76 Planbetten auf unseren Kernstationen A3 und B3, auf der Wahlleistungsstation C3, auf der Kinderstation C0 und auf den Überwachungs- bzw. Intensivstationen C1 und C2 bereit. 

Über 11.000 Patienten im Jahr behandeln wir in unserer Notaufnahme aufgrund akuter Beschwerden und Verletzungen des Bewegungsapparates. Derzeit führen wir jährlich rund 3.000 Operationen durch, davon knapp 2000 Operationen im Rahmen einer stationären Behandlung und 1000 Operationen ambulant bzw., d.h. der Patient kann am Tag der Operation die Klinik bereits wieder verlassen. 

In der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie arbeiten 20 Ärzte (1 Chefarzt, 5 Oberärzte, und 12 Assistenzärzte, sowie 2 Neurochirurgen in der Sektion „Degenerative Wirbelsäule“). Neben dem ärztlichen Personal arbeiten eine große Anzahl an Schwestern und Pflegern sowie Physiotherapeuten auf der Station, in der Notaufnahme bzw. in den Operationssälen. Zur Optimierung der Behandlung unserer Patienten auf der Station haben wir im Januar 2011 die sog. „primäre Pflege“ eingeführt, bei der jeder Patient einen festen Ansprechpartner hat, der ihn während der stationären Behandlung begleitet. 

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik stellt die Behandlung von akuten und chronischen Gelenkerkrankungen dar. Viele Patienten behandeln wir aufgrund eines Gelenkverschleißes, der sog. Arthrose (Arthrose des Hüftgelenkes, Arthrose des Kniegelenkes: Gelenkerhaltende Therapie, Arthrose des Kniegelenkes: Gelenkersatz, Navigation). Stets ist es unser Ziel, das von der Arthrose betroffene Gelenk zu erhalten, Beschwerden zu lindern und die Funktion zu verbessern. Hierzu steht uns eine Palette an Gelenk-erhaltenden Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, aus der wir für jeden Patienten individuell das Optimum auswählen (konservative Behandlung, Knorpelersatzverfahren wie Mikrofrakturierung, Knorpel-Knochen-Transplantationen und Einsatz Knorpel-stimulierender Membranen, sowie Umstellungsoperationen zur Entlastung schmerzhafter, überbelasteter Gelenkbereiche).  Ist die Arthrose sehr fortgeschritten und kommen Gelenk-erhaltende Maßnahmen nicht mehr in Betracht, nehmen wir als EndoProthetikZentrum bei rund 550 Patienten pro Jahr die Implantation eines Kunstgelenkes (Prothese) oder die Operation an bei bereits implantierten Prothesen am Knie- Hüft-, Schulter- bzw. Ellenbogengelenk vor. Wir verwenden routinemäßig Navigationsgeräte bei der Implantation von Knieprothesen, um eine möglichst hohe Genauigkeit und Präzision bei der Operation zu gewährleisten. 

Einen hohen Stellenwert haben in unserer Klinik arthroskopische Verfahren, mit deren Hilfe wir minimal-invasiv Erkrankungen vor allem an Knie-, Schulter- und oberem Sprunggelenk behandeln (z.B. am Meniskus, Gelenkknorpel, Sehnen wie der Rotatorenmanschette und Bändern wie z.B. dem vorderen Kreuzband). Gelenkinstabilitäten (z.B. Schulterinstabilitäten), Bänder- und Sehnenrisse können wir häufig durch sehr kleine Schnitte mittels Rekonstruktionen oder Bandersatz behandeln.

Des weiteren nehmen wir jährlich etwa 500 Operationen an der Wirbelsäule vor. Das Spektrum reicht von der minimal-invasiven Aufrichtung und Zementierung von Wirbelkörpern (sog. Kyphoplastie) über die Stabilisierung von Wirbelsäulenabschnitten bei Frakturen bis zum Wirbelkörperersatz. Darüber hinaus führen wir minimal invasive Bandscheibenoperationen durch, Operationen bei Spinalkanalstenose, Versteifungen von Teilabschnitten der Wirbelsäule bei Instabilität oder Arthrose sowie die Implantation von Bandscheibenprothesen. Neben der operativen Behandlung an der Wirbelsäule bieten wir Patienten mit chronischen Rückenschmerzen eine sogenannte multimodale Schmerztherapie an.

Natürlich verfügen wir als orthopädische und unfallchirurgische Klinik auch über entsprechende Expertise im unfallchirurgischen Bereich, z.B. bei der Behandlung von Knochenbrüchen und deren Folgezuständen (Fehlstellungen, Falschgelenkbildungen) (Traumazentrum). Wir behandeln das vollständige Spektrum unfallchirurgischer Erkrankungen, angefangen von Verletzungen im Kindesalter bis hin zu Brüchen des hochbetagten Menschen. Hierzu zählen ebenfalls die konservative und operative Behandlung von Hand-, Becken- und Wirbelsäulenverletzungen.

Häufig treten Unfälle im Rahmen der beruflichen Tätigkeit als sog. „Arbeitsunfälle“ auf, zu deren Behandlung wir die Zulassung zum Verletzungsartenverfahren haben.

Unser Ärzteteam ist neben ihrer Tätigkeit in der Klinik auch im Bereich der Rettungsmedizin als Notarzt auf dem Noteinsatzfahrzeug (NEF) im Landkreis Hameln-Pyrmont tätig.

Weitere Informationen zu unserer Klinik erhalten Sie über die nebenstehenden Links.

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch. Nehmen Sie Kontakt mit uns  über das Chefarztsekretariat (05151-97 2221) oder per E-Mail (stefan.hankemeier@sana.de) auf!

Ihr Prof. Dr. med. Stefan Hankemeier und Team

Regionales Traumazentrum
Unsere Klinik ist auf die Behandlung von Unfallverletzten spezialisiert (inkl. Schwerverletzte). Die Klinik ist als Regionales Traumazentrum anerkannt, nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie.
Zertifiziertes EndoProthetikZentrum
Unsere Klinik ist 2013 zum EndoProthetikzentrum Hameln-Pyrmont ernannt worden.
Deutschlands größte Arztempfehlung
Prof. Dr. Hankemeier ist auf jameda.de erneut unter den Top-Ärzten in Hameln gelistet.
Patientenbefragung
Im Rahmen der permanenten Patientenbefragung 2016, erhielt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie eine Weiterempfehlungsquote von 98,82%
3. Hamelner Gelenksymposium, Thema: Sportverletzungen (Fachsymposium nur für Ärztinnen und Ärzte!)