Medizinische Zentren

Zentrum für Minimal-Invasive Chirurgie

Unter dem Begriff minimal-invasive Chirurgie werden Operationstechniken zusammengefasst, die über eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) oder Brustkorbspiegelung (Thorakoskopie) durchgeführt werden.

Schlüsselloch-OPs – also Eingriffe mit ausschließlich kleinsten Schnitten durch die Haut – haben in unserem Klinikum bereits Tradition. Jährlich werden mehrere hundert Eingriffe in dieser Technik durchgeführt. Alle Gallenblasen- und Blinddarmentfernungen sowie Leistenbruchoperationen erfolgen nach Möglichkeit laparoskopisch.

Viele Operationen, für die früher ausgedehnte Schnitte notwendig waren, können mittlerweile mit der gleichen Sicherheit für den Patienten durch winzige Schnitte von jeweils 0,5 bis 1 cm Länge risikoarm durchgeführt werden. Ein Videosystem überträgt die Ansicht des Körperinneren auf einen externen Bildschirm. Über weitere Arbeitskanäle werden spezielle Instrumente ins Körperinnere eingeführt, mit denen dann unter videoendoskopischer Sicht die entsprechenden Eingriffe vorgenommen werden.

Vorteile der minimal-invasiven Chirurgie

  • geringes Operationstrauma und kleine Narben (bessere Kosmetik)
  • weniger postoperative Schmerzen und schnellere Erholung
  • geringeres Infektionsrisiko und geringere Beeinträchtigung des Immunsystems
  • kürzerer Krankenhausaufenthalt
  • weniger Verwachsungen und  Narbenbrüche

Durch die stetige Weiterentwicklung der OP-Technik sowie des dafür erforderlichen Instrumentariums, einschließlich der Kamera- und Videotechnik sind mittlerweile sehr viele Eingriffe minimal-invasiv möglich.

Abdomen (Bauchhöhle)
  • Magenoperationen (Fundoplicatio) bei Refluxerkrankung (Rückfluß von Mageninhalt in die Speiseröhre) und Zwerchfellbruch
  • Spaltung der Speiseröhrenmuskulatur bei Achalasie (Speiseröhrenenge)
  • Magenteilentfernung bei gutartigen Tumoren (sog. Rendezvouz-Verfahren)
  • Operationen bei Magendurchbruch (Magenperforation)
  • Entfernung von Lebertumoren und Lebercysten
  • Gallenblasenentfernung bei Entzündung oder Gallenblasensteinen
  • Operationen bei gut- oder bösartigen Tumoren des Dick - und Enddarmes (kolorektale Chirurgie) und bei der Divertikelkrankheit
  • Teilentfernung des Dünndarmes
  • Anlage eines künstlichen Darmausganges
  • Appendektomie (Blinddarmoperation)
  • Nebennierenentfernung
  • Leistenbruchoperation (TEP-Technik)
  • Operationen bei Narbenbrüchen (IPOM-Technik)
  • Verwachsungslösungen
  • Diagnostische Bauchhöhlenspiegelung
  • Adipositaschirurgie (Magenband, Magenbypass, Schlauchmagenbildung)
Thorax (Brusthöhle)
  • Entfernung von Metastasen (bösartige Tochtergeschwülste)
  • Behandlung des Spontanpneumothorax
  • Mediastinoskopie: Entnahme von Gewebe bzw. Lymphknoten zur diagnostischen Abklärung
Hals
  • Schilddrüsenresektion (MIVAT)
  • Nebenschilddrüsenresektion

Sprechen Sie uns an

Andreas Hoffmann
Dr. Andreas Hoffmann

Schwerpunkt: Minimal-Invasive Chirurgie / Adipositaschirurgie

Tel.: 05151 97-2224

Sekretariat
Gudrun Philipp
Tel.: 05151 97-2075
gudrun.philipp@sana.de