Medizinische Zentren

Regionales Traumazentrum

Die Behandlung von schwerverletzten Patienten ist seit Generationen eine der ureigensten Tätigkeiten unfallchirurgisch tätiger Ärzte im Krankenhaus. Damit diese Behandlung sich stets an den neuesten medizinischen und logistischen Standards ausrichtet hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie die Bildung von sog. Traumazentren, also Krankenhäusern, die sich in der Behandlung von Schwerverletzten an vorgegebene Standards halten, ins Leben gerufen. Die einzelnen Traumazentren sind zusätzlich vernetzt in einem Netzwerk, dem sogenannten Traumanetzwerk. Dadurch soll die Kooperation zwischen einzelnen Kliniken gefördert und eine eventuelle Verlegung in eine andere Klinik schneller möglich sein, sofern dieses erforderlich ist (z.B. bei schwersten Verletzungen, die nur in einer Universitätsklinik behandelt werden können).

Die Anerkennung als Traumazentrum erfolgt im Rahmen eines Zertifizierungsprozesses. Hierbei werden Vorgaben, die sowohl räumliche, als auch apparative und medizinische Voraussetzungen betreffen, überprüft.

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Sana Klinikum Hameln-Pyrmont (Chefarzt Prof. Dr. med. Stefan Hankemeier) ist im Rahmen eines solchen Zertifizierungsprozesses im Jahr 2011 als „Regionales Traumazentrum“ anerkannt worden. Als Regionales Traumazentrum haben wir damit die zweithöchste Versorgungsstufe in der Versorgung von Schwerverletzten erreicht und können unseren Patienten eine optimale und dem aktuellen Stand der medizinischen Forschung entsprechende Versorgung gewährleisten. 

Partner in diesem Prozess der Schwerverletztenversorgung innerhalb des Sana Klinikum Hameln-Pyrmont sind, neben der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie (Chefarzt Prof. Dr. med. Stefan Hankemeier) u.a. die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Chefarzt Prof. Dr. med. Wolfgang Seitz), die Klinik für Allgemeinchirurgie (Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Lück)  und speziell für die Versorgung schwerverletzter Kinder und Jugendlicher die Klinik für Kinderheilkunde (Chefarzt Dr. med. Philipp von Blankenburg). Ebenso sind die Pflegekräfte der zentralen Notaufnahme, der Intensivstation und der OP-Abteilung aktiv in die Versorgung dieser Patienten eingebunden. Die Oberärzte der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sind zusätzlich nach dem amerikanischen ATLS©-Programm (Advanced Trauma Life Support) ausgebildet.

Extern kooperiert das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont mit dem Rettungsdienst. Hierzu wurden u.a. auch enge Absprachen mit dem Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Hameln und des Landkreises Hameln-Pyrmont (Dr. med. Jörg Meckelburg) getroffen. 

Damit die Kommunikation zwischen vor Ort tätigem Notarzt und dem Unfallchirurgischen Arzt im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont bei der Behandlung Schwerverletzter möglichst schnell und von Arzt zu Arzt möglich ist wurde ein Trauma-Handy eingerichtet, welches 24h/Tag erreichbar ist.

Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ist als Regionales Traumazentrum eingebunden in das „Traumanetzwerk Hannover“. Dieses besteht aus insgesamt 9 Kliniken. Durch diese Vernetzung ist es möglich Patienten, die aufgrund Ihrer Verletzungen, z.B. Hirnblutungen, nicht komplett in Hameln behandelt werden können, nach einer initialen Stabilisierung umgehend weiter in ein Krankenhaus der Maximalversorgung (z.B. Medizinische Hochschule Hannover) weiterverlegen zu können. Diese Verlegung erfolgt dann mit Notarztbegleitung entweder mit Notarztwagen oder einem Rettungshubschrauber). 

Wir freuen uns, dass unser Klinikum den Bürgerinnen und Bürgern diese hohen Standards in der Versorgung von Schwerverletzten anbieten kann und es ist unser Anliegen auch weiterhin durch interne und externe Fortbildung unserer Mitarbeiter stets auf dem neuesten Stand des medizinischen Wissens zu sein welches dazu führt 24h/Tag die bestmögliche Versorgung hier in Hameln vorhalten zu können.

Ihr Prof. Dr. med. Stefan Hankemeier

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Stefan Hankemeier
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Tel.: 05151 97-2221

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