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    Auch wer Angehörige pflegt, hat irgendwann das Bedürfnis nach Erholung. Doch wer übernimmt während der Zeit der Abwesenheit die Pflege des Angehörigen?

    Die Verhinderungspflege ist eine Leistung der Pflegeversicherung und dient als Entlastung pflegender Angehöriger. Sie kann in Anspruch genommen werden, wenn diese infolge von Krankheit, Erholungsurlaub oder sonstigen Gründen vorübergehend die Pflege nicht übernehmen können. Mehr

  • Alle Jahre Wieder ...

    Silvester bedeutet nicht nur ausgelassenes Feiern, sondern auch Gefahr für Augen, Ohren und Hände

  • Alle Jahre Wieder ...

    Silvester bedeutet nicht nur ausgelassenes Feiern, sondern auch Gefahr für Augen, Ohren und Hände

    Hameln, 21.12.2015.
    Pünktlich zum Verkaufsstart von Feuerwerk am 29. Dezember 2015 gibt der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Tipps zum Umgang mit Silvester-Knallern und -Raketen.

    5 Tipps zum richtigen Umgang mit Feuerwerksartikeln

    • Verwenden Sie ausschließlich geprüfte Feuerwerkskörper mit behördlicher Zulassung!
    •  Zielen Sie niemals mit Raketen und Böllern auf Menschen!
    •  Entfernen Sie sich ausreichend und unverzüglich, nachdem Sie einen Feuerwerkskörper entzündet haben. Sorgen Sie für einen sicheren Stand, so dass Sie nicht stürzen, wenn Sie sich entfernen möchten!
    • Kleine Kinder und alkoholisierte Personen sollten keine Feuerwerkskörper entzünden!
    • Lassen Sie Blindgänger am Boden liegen, bis sie vollständig ausgekühlt sind und zünden Sie diese nicht erneut an! Das gilt auch für gefundene Feuerswerksartikel in den ersten Januartagen! Achten Sie auf Kinder. 

    Notruf 112

    Im Notfall erreichen Sie den Rettungsdienst unter der Telefonnummer 112.
    Bei einem Notruf sind folgende Informationen wichtig:

    1. Wo ist der Unfallort?
    2. Was ist passiert?
    3. Wie viele Verletzte gibt es?
    4. Welche Verletzungen liegen vor?
    5. Warten Sie auf Rückfragen!

    Auch in diesem Jahr wird es an Silvester wieder laut werden. Unzählige Knallkörper werden explodieren und Raketen werden gen Himmel zischen, um das neue Jahr zu begrüßen. Prof. Dr. Stefan Hankemeier will niemandem die Freude nehmen, mahnt jedoch zur Vorsicht: „So schön wie Silvesterfeuerwerk auch ist, Böller sind richtig gefährlich und verursachen jedes Jahr viele Verletzungen. Zum Jahresbeginn werden in Deutschland regelmäßig zahlreiche Verletzte in Krankenhäuser mit schweren Brand- und Explosionsverletzungen im Gesicht und an den Händen gebracht. Deshalb ist unbedingt größte Vorsicht geboten, um Verbrennungen, Verletzungen der Augenoberfläche sowie Gehörschäden und Knalltraumata oder verstümmelnde Verletzungen an den Händen zu vermeiden.“ 

    Verletzungen mit üblen Folgen

    Explosionswunden beim Anzünden von Silvesterkrachern führen schnell zu ausgedehnten Verletzungen an der Hand bis hin zum Funktionsverlust. Wunden und Verbrennungen durch Feuerwerkskörper bedeuten häufig eine schwere Schädigung der Haut und auch des tiefer liegenden Gewebes. Sie stören die vitalen Funktionen und wirken sich dementsprechend nachhaltig auf den gesamten Organismus aus. „Blasenbildung und Hautrötung auf den angrenzenden Hautbereichen sind Anzeichen für Schädigungen des Gewebes", erläutert Dr. Sixtus Allert, Chefarzt der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie, der schon viele Hautrekonstruktionen aufgrund von Verbrennungen vornehmen musst. „Bei größeren Brandverletzungen werden die Betroffenen nach der Erstversorgung in spezialisierten Kliniken für Schwerverbranntenmedizin, wie an der Medizinischen Hochschule Hannover, versorgt. Bei einer rechtzeitigen und richtigen Versorgung kann so einer unschönen Narbenbildung und einer eventuellen Bewegungseinschränkung durch verhärtete Narben vorgebeugt werden." Ausgedehnte Brandwunden führen überdies zu erheblichen Flüssigkeitsverlusten im Körpergewebe, die einen schweren Schock zur Folge haben können. Dr. Allert warnt weiter: „Durch das ungünstige Einatmen im Moment der Hitzeeinwirkung durch eine Explosion oder bei einer Stichflamme können zusätzliche Verbrennungen im Mund-, Rachen- und Kehlkopfbereich entstehen. In schweren Fällen kann es zu Schädigungen in den Atemwegen und der Lunge kommen.“   

    Erste Hilfe bei Brandverletzungen – Kühlen, aber nicht unterkühlen

    Grundsätzlich gilt: Verletzte oder bewusstlose Personen müssen bei kalten Temperaturen mit Jacken und Decken warm gehalten und damit vor Unterkühlung geschützt werden. Bei Silvesterfeiern im Freien kann das lebensrettend sein.

    Leichte, nur wenige Zentimeter große Verbrennungen an Händen und Fingern sollten sofort unter laufendem kaltem bis lauwarmem Wasser – maximal zwei Minuten lang – gekühlt werden. Bei kleineren Verbrennungen im Gesicht kann dazu ein feuchtes Tuch verwendet werden, wobei die Atemwege immer frei bleiben müssen. Das Kühlen hilft jedoch nur zur „gefühlten“ und kurzfristigen Schmerzlinderung. Es besteht immer die Gefahr, dass es bei einer zu massiven und ausgedehnten Kühlung zu einer Unterkühlung des Patienten kommt, die den Kreislauf zusätzlich belastet und wesentlich problematischere Auswirkungen haben kann, als die entstandenen Haut- und Gewebeschäden selbst. Deshalb sollte auf alle Fälle das Kühlen auf die verbrannte Körperstelle begrenzt werden. „Wenn die Brandverletzungen größer sind, die Augen geschädigt wurden oder Kinder betroffen sind, muss schnell der Rettungsdienst über die Telefonnummer 112 gerufen werden“, erklärt der Mediziner. Um blutende Wunden keimarm zu halten, empfiehlt er, die verbrannten Stellen auf  jeden Fall locker zu umwickeln beziehungsweise zu bedecken, möglichst mit sterilen  Verbandtüchern. 

    Kinder und Jugendliche schützen

    Natürlich haften Eltern für Schäden, die ihre Kinder an anderen Personen oder fremdem Eigentum verursachen. Viel wichtiger ist es aber, Kinder und Jugendliche selbst vor Schäden zu bewahren. Denn unter den Brandverletzten sind an Silvester zunehmend auch Kinder und Jugendliche. Besonders die 8- bis 15-Jährigen sind gefährdet und sollten deshalb nicht ohne Aufsicht an Feuerwerks-Aktivitäten teilnehmen und nicht zwischen dem Feuerwerk umherlaufen.

    Unfallchirurg und leitender Oberarzt Dr. Rene Kornas macht auf eine besonders heimtückische Gefahr aufmerksam: „Größere Kinder finden es besonders spannend, noch in den ersten Januartagen nach übriggebliebenem Feuerwerk auf der Straße zu suchen und nicht ganz abgebrannte Knallkörper erneut anzuzünden. Manchmal werden aus den Resten auch selbstgebastelte Knaller gebastelt. Das ist enorm gefährlich!“ Hier lautet die klare Botschaft: Finger weg von benutzten Feuerwerkskörpern! Sie stellen ein großes Risiko dar, weil sie nicht mehr in ihrer Wirkung und Funktion einzuschätzen sind.

    Grundsätzlich sind Feuerwerksartikel für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Zum Schutze der eigenen Kinder, aber auch, weil Eltern sonst ihren Versicherungsanspruch verlieren können und den Schaden selbst zahlen müssen, wenn Kinder die Böller entzünden und dabei andere Personen verletzen.

    Vorbeugen ist besser als Heilen

    Vorbeugung beginnt schon beim Kauf eines in Deutschland ausdrücklich zugelassenen Feuerwerks mit sogenannter BAM-Nr. beziehungsweise dem europaeinheitlichen CE-Zeichen. Die Website der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) enthält die Listen mit den in Deutschland erlaubten Feuerwerksartikeln. Wer nicht zugelassene Böller kauft, macht sich strafbar. Für einige Böller gilt eine Alterseinschränkung ab 18 Jahren. Wer das ignoriert, kann im Schadensfall ebenfalls den Versicherungsanspruch verlieren. Achtung: Böller aus Tschechien und Polen haben eine bis zu 50-fach größere Sprengwirkung als in Deutschland zugelassene Feuerwerkskörper.

    Beim Anzünden einer Rakete oder eines anderen Feuerwerkartikels sollte unbedingt der angegebene Sicherheitsabstand eingehalten werden. Außerdem ist eine Schutzbrille sinnvoll. Feuerwerk darf auf keinen Fall in Richtung von Personen gehalten werden. Wer auf ausreichenden Abstand und auf die aktuelle Windrichtung achtet und außerdem nicht zwischen Feuerwerken herumläuft, vermeidet gefährliche Kontakte mit brennenden Raketen und umher fliegenden Böllerteilen. Gleiches gilt für das Abbrennen von Raketen: wer sie unter Bäumen oder Überdachungen zündet, riskiert schwere Verletzungen durch zurückfallende, noch brennende Teile. 

    Hilfe bei Schäden an Augen und Ohren

    Besonders bei Verletzungen am Auge ist schnelles Handeln besonders wichtig. „Das getroffene Auge sollte sofort mit einer keimfreien Wundauflage aus dem Verbandskasten abgedeckt werden. Anschließend sollte man beide Augen vorsichtig mit einem Tuch verbinden und den Notarzt zur Hilfe rufen“, so Dr. Kornas. Nur Fachleute sollten größere Splitter oder sonstige Fremdkörper aus dem Auge entfernen. Auch wenn es gut gemeint ist, kann es hier sonst leicht zu unkontrollierten gefährlichen Blutungen kommen.

    Auch für die Ohren ist die Silvesternacht nicht ungefährlich. Denn Feuerwerkskörper sind nicht nur brandgefährlich, sie erzeugen in der Regel auch enormen Krach! Hier können sich jüngere Knallteufel und alle anderen Feuerwerksbegeisterte mittels Ohrstöpsel und ausreichendem Abstand schützen. Schließlich verursachen Böller ungefähr einen vergleichbaren Lärmpegel wie ein Presslufthammer, Raketen können es sogar bis auf Düsenflugzeugstärke bringen. Durch solchen Lärm kann ein Knalltrauma ausgelöst oder das Hörvermögen dauerhaft geschädigt werden. Auch hier gilt: Wenn das Ohr verletzt wird oder sogar Blut herausläuft, muss sofort ein Arzt aufgesucht werden. 

  • Zuhören ist ihre Herzensangelegenheit

    Christa Schulz wurde nach 16 Jahren als "Grüne Dame" verabschiedet

    Hameln, 07.12.2015.

    Christa Schulz wird jetzt im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont aus dem Kreis der „Grünen Damen“ mit einem kleinen Rahmenprogramm verabschiedet. 16 Jahre lang schenkte sie Patienten ein wichtiges und oft sehr seltenes Gut: ihre Zeit. Krankenhaus-Helfer wie Christa Schulz sind aus den Kliniken kaum noch weg zu denken. Ihre Aufgaben sind vielfältig: sie begleiten Patienten, gehen mit ihnen spazieren und führen vor allem Gespräche.  Doch vielen Kliniken geht der Nachwuchs aus. Insbesondere Männer sind häufig unterrepräsentiert. Im Sana Klinikum Hameln setzen sich 16 ehrenamtliche Frauen  und ein Mann mit viel Lebenserfahrung und  großem Herzen für die Anliegen und Sorgen kranker Menschen ein. Zu ihnen zählt auch Christa Schulz, die sich nun aus dem aktiven Dienst verabschiedet.

  • Weihnachtszauber im Sana Klinikum

    Adventsprogramm sorgt für weihnachtliche Stimmung

    Hameln, 4. Dezember2015. Damit sich die Patienten auch in der Advents- und Weihnachtszeit im Klinikum wohlfühlen, hat das Sana Klinikum ein buntes Adventsprogramm mit vielen Veranstaltungen und Aktionen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter zusammengestellt Einer der  Höhepunkte: Am kommenden Dienstag wird das beliebte Kinder- und Jugendtheater Tivi´s Märchenspiel,  einen Mix aus bekannten Märchen,  im Sana Klinikum aufführen.  Die Veranstaltung beginnt am 8. Dezember um 16.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

    Im Sana Klinikum Hameln sollen die Patienten wie auch die Bewohner des Sana Seniorenheims etwas vom Weihnachtszauber dieser Zeit spüren können. Deshalb gibt es auch in diesem Jahr wieder ein buntes Programm: Der „Lebendige Adventskalender“ des Klinikums überrascht mit besinnlichen Show-Acts Patienten, Mitarbeiter und Besucher in der Cafeteria, täglich montags bis donnerstags um 16 Uhr.  Mitarbeiter des Hauses sowie Musiker und Theatergruppen aus Hameln gestalten die Adventstürchen, füllen sie mit Aktionen und Sketchen aus. So soll bei all der Hektik der vorweihnachtlichen Zeit nicht vergessen werden, wie schön die Adventszeit ist, wenn man einen Schritt zurücktritt und kleine Momente der Gemeinschaft erlebt.  

    Weitere Highlights des Programms in diesem Jahr sind unter anderem die Aufführung von Tivi’s Märchenspiel am 8. Dezember ab 16.30 Uhr und musikalische Höhepunkte wie die Waldhorngruppe der Musikschule Hameln am 10. Dezember um 16Uhr sowie die  Band „Proud Harry“ am 22. Dezember um 17 Uhr. Weihnachtliche Klänge werden auch am 16. Dezember von den „Grünen Damen“ um 16 Uhr in der Eingangshalle erklingen.

Weihnachtszauber im Sana Klinikum ...unser Adventsprogramm
  • Richtiger Antibiotikaeinsatz im Krankenhaus

    Experten für mehr Patientensicherheit

    Hameln, 17.11.2015. 
    Antibiotika kommen bei der Behandlung von Infektionskrankheiten eine entscheidende Rolle zu. Darauf weist Dr. Yones Salameh, Oberarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin und Vorsitzender der Antibiotic-Stewardship(ABS)-Kommission des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont, anlässlich des 5. European Antibiotic Awareness Days am 18. November hin. Dabei handelt es sich um eine europaweite Initiative, um auf den übermäßigen Einsatz von Antibiotika aufmerksam zu machen. Dr. Salameh selbst hat, gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Oezden Dirik, in den vergangenen Wochen ein spezielles Kursprogramm absolviert. An diesem sogenannten ABS-Programm, das von Prof. Heinrich Konrad Geiss, Bereichsleiter Hygiene und Infektiologie der Sana Kliniken AG in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie durchgeführt wird, haben inzwischen 39 Ärzte und Apotheker von Sana erfolgreich teilgenommen. Die nächsten 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Fortbildungsprogramm bereits begonnen.

    Ziel ist es, einen vernünftigen und ausgewogenen Antibiotikaeinsatz zu erreichen. Dr. Andreas Schiebeler, Krankenhaushygieniker im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont: „Es wird zu oft mit Kanonen auf Spatzen geschossen! Antibiotika sind nicht bei Infektionen wirksam, die durch Viren verursacht werden, zum Beispiel Erkältung oder Grippe. Antibiotika sind nur wirksam gegen bakterielle Infektionen.“ Darüber hinaus sei auch längst erwiesen, dass Antibiotika die Entwicklung von Resistenzen von Bakterien fördern. „Dadurch wird die Behandlung ernsthafter Infektionen schwieriger oder unter Umständen sogar unmöglich“, ergänzt Dr. Schiebeler. 

    Innerhalb des Kurses, der sich über mehr als 160 Stunden erstreckt, müssen die Kolleginnen und Kollegen am Ende ihre Praktikumsarbeiten präsentieren. Aufgabe ist es nun, mit unterschiedlichsten Ansätzen das Antibiotic Stewardship in ihren Kliniken einzuführen und umzusetzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstreichen den praktischen Nutzen dieses sehr umfangreichen Kurses vor allem auch im Sinne einer verbesserten Behandlungsqualität. „Jede nicht gerechtfertigte Antibiotikagabe schadet dem Patienten und erhöht das Risiko für die Entwicklung weiterer Antibiotikaresistenzen“, so Dr. Salameh.  

    Bislang gab es zwei Kursrunden von Ärzten und Apothekern der Sana Kliniken, die das vierte Abschlussmodul des zertifizierten ABS-Kurses absolviert haben und damit die ersten ausgebildeten Experten in der Anwendung von Antibiotika im Sana Verbund sind.  

    Mit ihren Antibiotikaexperten hat die Sana Kliniken AG einen weiteren Schritt mit dem Ziel gemacht, in jeder Sana Klinik ein interdisziplinäres ABS-Team zu etablieren. „Gemeinsame Aufgabe dieser Teams ist es, den Antibiotikaeinsatz bei unseren Patienten laufend zu verbessern, das Resistenzrisiko zu minimieren und damit beizutragen, dass auch künftige Patienten noch erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden können“, erklärt Prof. Geiss. In regelmäßigen Abständen tagt die ABS-Kommission im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, zu der Dr. Salameh, Dr. Dirik sowie der Leiter der Krankenhaushygiene, die leitende Fachapothekerin, ein Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie und weitere ABS-beauftragte Ärzte aus den unterschiedlichen Fachabteilungen zählen.

    Dr. Yones Salameh, Vorsitzender der ABS-Kommission und Dr. Andreas Schiebeler, Krankenhaushygieniker

  • „Karrierestart in Weiß“

    38 neue Azubis starten ins Berufsleben

    • Erfolgreiche Fortbildung für Hygienebeauftragte in der Pflege im Sana Klinikum

      Alle Vorraussetzungen des anspruchsvollen Curriculims wurden erfüllt

      Am 13. Oktober haben 20 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen das Sana Klinikums Hameln-Pyrmont das Curriculum „Hygienebeauftragte/r in der Pflege“ erfolgreich abgeschlossen.

      Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hat als zuständige Fachgesellschaft ein Curriculum für die Fortbildung für Hygienebeauftragte in der Pflege im Krankenhaus erstellt. Sie erfüllt „Personelle und organisatorische Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen", eine Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am Robert-Koch-Institut.

      Das Konzept der Hygienebeauftragten in der Pflege als Verbindung zwischen Hygienefachkraft und Stations-/Bereichspersonal befindet sich in vielen Kliniken in Deutschland im Vergleich zu den angelsächsischen Ländern (Link nurse) und den Niederlanden immer noch im Aufbau. Die Hygienebeauftragten in der Pflege sollen analog zu anderen Verbindungsfachkräften zum Beispiel in der Palliativmedizin, Inkontinenzpflege, Diabetesberatung oder im Wundmanagement konkreter Ansprechpartner für die Hygienefachkräfte in ihrem Tätigkeitsbereich sein und als Multiplikatoren für fachliche Informationen im eigenen Bereich fungieren.   „Wir haben das Programm bewusst in einer Form gestaltet, die sich der Hygiene aus unterschiedlichen Perspektiven nähert und die tägliche Praxis nicht aus den Augen verliert“, erläutert Sybille Dodimead, Hygienefachkraft des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont und gemeinsam mit Krankenhaushygieniker Dr. Schiebeler Organisatorin der Fortbildung. An insgesamt fünf Tagen wurde in 40 Unterrichtseinheiten von 18 Dozentinnen und Dozenten das ganze Spektrum der Krankenhaushygiene und Infektionsprävention  den Teilnehmerinnen nahegebracht. Die Aufgaben von hygienebeauftragten Pflege- und Hygienefachkräften sowie die Grundlagen der Hygiene und Mikrobiologie unter Beachtung der Besonderheiten beim Umgang mit Patienten mit multiresistenten Erregern wurden ebenso behandelt, wie die im Krankenhaus besonders wichtigen Hygieneanforderungen in Funktions- und Risikobereichen. Wie komplex das Feld der Krankenhaushygiene ist, zeigt der Umgang mit infektiösen Patienten: Denn neben dem Patienten an sich, muss ein grundlegendes Verständnis der Übertragungswege sowie in der Krankenhausbauhygiene und Lüftungstechnik vorhanden sein, um die anderen Patienten und Angestellten zu schützen. Weitere nicht weniger wichtige Inhalte der Fortbildung waren: Händehygiene, Haut-, Schleimhaut- und Wundantiseptik, Gesetzliche und normative Regelungen zur Hygiene oder Erreger und Resistenzentwicklung sowie Hygienebegehungen, Analysen und Umgebungsuntersuchungen. 

      Herr Dr. Schiebeler war rundum zufrieden mit der Veranstaltung: „Alle Teilnehmer haben konzentriert und interessiert mitgearbeitet. Ein Dank von mir an alle internen und externen Dozenten“.

      Die Schulungsteilnehmer mit Dozenten

    Hameln, 13.10.2015
    38 junge Frauen und Männer haben zum 01. Oktober ihre Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegschule und in der Hebammenschule am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont begonnen. In den kommenden drei Jahren wird das Lehrerteam den Auszubildenden bis zum Examen die theoretischen Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpfleger oder des Hebammenwesens vermitteln. Rund 3.000 praktische Stunden werden die Schülerinnen und Schüler in den klinischen Bereichen des Sana Klinikums ausgebildet.  

    „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr so viele motivierte Auszubildende einstellen können, die diese für die Gesellschaft so wichtigen Berufe erlernen möchten. Menschen zu pflegen heißt, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. Bis zur Examensprüfung erhalten die Schülerinnen und Schüler, das notwendige Know-how, damit sie anschließend kranke und pflegebedürftige Menschen professionell und mit viel Empathie betreuen und versorgen können,“ so Norbert Reelsen, Leiter Personalmanagement des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont. Auch den Hebammen wünscht er für den Ausbildungsstart viel Erfolg: „Einem Menschen den Weg auf die Welt zu ebnen, die junge Familie in der Geburtsvorbereitung, bei der Geburt und in der Zeit danach kompetent und liebevoll zu begleiten, ist wahrlich nicht immer eine einfache Aufgabe, aber eine schöne. In der Ausbildung bekommen die jungen  Auszubildenden das nötige Rüstzeug dafür.“   

    Nach der dreijährigen Ausbildung bietet sich den Berufsanfängern eine gute berufliche Perspektive mit attraktiven Weiterbildungsmöglichkeiten und Zusatzqualifikationen. „Die Ausbildung der neuen Fachkräfte liegt uns sehr am Herzen, da wir immer gut ausgebildetes Personal im Klinikum benötigen“, erklärt Marco Kempka, Geschäftsführer des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont.  

    Die Ausbildungskurse starten zum 1. Oktober, eine Bewerbung ist aber ganzjährig möglich. Der theoretische Teil findet für alle Auszubildenden im Schulzentrum in der Wilhelmstraße statt. Die praktischen Einsätze der abwechslungsreichen Ausbildung erfolgen in unterschiedlichen Bereichen des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont und bei Kooperationspartner in der Region.  

    Die Auszubildenden haben verschiedene Gründe diesen Beruf zu ergreifen: „Meine Eltern sind auch im Krankenhaus tätig, so habe ich das Berufsbild kennen gelernt“ oder „Durch die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger möchte ich ein fundiertes Wissen erlangen, um künftig Menschen helfen zu können“.  Ganz bewusst für den Hebammenberuf haben sich einige der Auszubildenden entschieden, weil sie die Verantwortung und das umfassende Betreuen von werdender Eltern zur Geburt, dem oft schönsten Moment im Leben, und die Nachsorge nach der Geburt begeistert.

    Die neuen Auszubildenden im Patientengarten vor dem Sana Klinikum

  • Fast 20 Jahre als Chefarzt im Dienste der Patienten - ein Leben für das Herz

    Der kardiologische Chefarzt Dr. Hubert Topp geht jetzt in den Ruhestand

    Hameln, 10. Oktober 2015
    „Linksherzkathetermessplatz“, dieses nahezu unaussprechliche Wort bekam 1996 auch für Hameln eine weitreichende Bedeutung,  als Dr. Hubert Topp zum Chefarzt im damaligen Kreiskrankenhaus Hameln bestellt wurde.  Sich mit einem dünnen Katheter von der Leiste unter Röntgenkontrolle durch das Herz bis in die Herzkranzgefäße vorarbeiten, das konnten zu dieser Zeit nur ausgesprochene Experten – und  Dr. Topp war einer von ihnen.  

    Sein Leben als Mediziner im Rückblick: An der Klinik der Freien Universität von Berlin erwarb er am Anfang seiner klinischen Laufbahn einst das erforderliche Rüstzeug und führte diese neuartige Untersuchungs- und Behandlungsform anschließend im Berliner Urban Krankenhaus ein. Aufgrund dieser Erfahrungen ermöglichte Dr. Topp es auch den Patienten aus Hameln und dem weiten Umland, mit der schonenden Methode nicht nur untersucht, sondern auch behandelt zu werden. Die Aufweitung von verengten Gefäßen am Herzen oder das Einsetzen eines Drahtgeflechts zum Offenhalten der Adern, eines so genannten Stents, wurden Alltag im Klinikum. 

    Doch das Spektrum der Kardiologie wurde unter der Leitung von Dr. Topp, der im Rahmen seiner fast 20 jährigen Zeit in Hameln auch viele Assistenzärzte zu Fachärzten ausbildete, stetig erweitert und perfektioniert. „Mir war es immer sehr wichtig, dass die Patienten wussten, was sie erwartet und wie wir ihnen helfen können", resümiert  Dr. Topp, der sich bei den Patienten gerade wegen seiner Art,  mit ihnen umzugehen, ausgesprochen beliebt ist. „Das Vertrauen der Patienten in eine kompetente Behandlung auf aktuellem Niveau ist einer der Schlüssel zur Genesung. Vor allem bei Herzerkrankungen mit den existenziellen Beschwerden ist dieser Punkt sehr wichtig." Aber auch ein weiterer Punkt bedeutete für Dr. Topp viel: die Kooperation mit Fachexperten. Als ausgebildeter internistischer Intensivmediziner und Leiter der internistischen Intensivstation kannte er natürlich auch die Grenzen seiner Möglichkeiten und arbeitet darum eng mit den großen Herzzentren von Bad Rothenfelde und Bad Oeynhausen zusammen. Diese Zusammenarbeit konnten die Bürger Hamelns immer dann wahrnehmen, wenn der Rettungshubschrauber einen Intensivtransport in diese Zentren flog. 

    „Oft zählte jede Minute und eine schnelle Entscheidung war erforderlich", erinnert Dr. Topp. „Unsere Patienten konnten immer sicher sein, dass wir diese Entscheidung in ihrem Sinne trafen." Und das erkannten seine Patienten auch an. Mit mehr als 5000 stationären Patienten betreute seine Klinik für Kardiologie rund ein Viertel aller Patienten des Klinikums, dazu kamen noch jährlich mehrere tausend Notfallbehandlungen in der Notaufnahme. 

    „Wir sind sehr froh, dass wir mit Dr. Topp einen so versierten Kardiologen mit seinem immens breiten Spektrum der gesamten konservativen und interventionellen inneren Medizin im Klinikum hatten. Er war immer ein Garant für gute, aktuelle Medizin", sagt Marco Kempka, Geschäftsführer des Sana-Klinikums. „Er hat darüber hinaus auch in organisatorischen Fragen hohe Kompetenz bewiesen und war seit 2010 Mitglied der Krankenhausleitung als stellvertretender Ärztlicher Direktor. Im Rahmen dieser Aufgabe hat er mit viel Elan die Belange des Klinikums vertreten und vorangebracht. Darum wünschen wir ihm einerseits seinen wirklich verdienten Ruhestand, bedauern aber andererseits auch sein Ausscheiden." 

    Mit der Einrichtung einer Elektrophysiologischen Untersuchungseinheit, EPU, hat Dr. Topp im vergangenen Jahr erneut einen Meilenstein im Klinikum gesetzt und damit sichergestellt, dass sich auch in Zukunft die Kardiologie im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont auf einem aktuellen Niveau im Sinne der hochwertigen wohnortnahen Versorgung befindet. 

    Im Rahmen einer Feierstunde wurde Dr. Topp nun von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums, vielen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie zahlreichen Gästen und Politikern der Region nun in den Ruhestand verabschiedet.

    Dr. Hubert Topp

  • Regeneration statt Operation

    Mediziner in Hameln entwickelten neues Verfahren mit Eigenfett bei der Verschleißerkrankung Arthrose | Erster Preis für das Behandlungskonzept

  • Regeneration statt Operation

    Mediziner in Hameln entwickelten neues Verfahren mit Eigenfett bei der Verschleißerkrankung Arthrose | Erster Preis für das Behandlungskonzept

    Hameln, 07.10.2015
    Für ihre Arbeit und den innovativen Artikel über das spezielle Verfahren zur Behandlung mit Eigenfett erhielten Privatdozent Dr. Christian Herold, leitender Oberarzt der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie, sowie die Ko-Autoren Dr. Sixtus Allert und Dr. Olaf Fleischer  nun eine Auszeichnung - für die am häufigsten gelesene Arbeit des vergangenen Jahres in der Fachzeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Ästhetische Chirurgie.   

    „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung“, beglückwünscht Dr. Sixtus Allert, Chefarzt der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie, seine Team Kollegen. „Es steckt viel Arbeit dahinter. Die Behandlung der Brust mit Eigenfett, z.B. zur Vergrößerung, ist in unserer Klinik lange etabliert und wird regelmäßig mit Erfolg durchgeführt. Die Auszeichnung zeigt, dass wir Experten auf diesem Gebiet sind und mit dem erweiterten Einsatz von Eigenfett jetzt auch bei der Behandlung der Arthrose im Daumensattelgelenk ein wichtiges neues Verfahren vorangetrieben haben.“  

    Die Arthrose des Daumensattelgelenks oder auch Rhizarthrose ist die am häufigsten vorkommende Verschleißerkrankung an der Hand. Zur Behandlung der Schmerzen und Förderung der Beweglichkeit des Gelenkes wird neben den konservativen Therapiemöglichkeiten, wie Ruhigstellung mit Daumenbandage oder Gelenkspritzen mit entzündungshemmender Wirkung, eine operative Behandlung empfohlen. Dabei wird häufig das große Viereckbein des Handgelenkes entfernt, damit die Knochen nicht mehr aufeinander reiben können. Diese Entfernung des Sattelgelenkes ist nicht mehr umkehrbar.  

    Die Plastische und Ästhetische Chirurgie des Sana Klinikums bietet jetzt eine Alternative dazu an, die im Rahmen einer Pilotstudie am Sana Klinikum Hameln eingeführt wurde. Die Technik wurde in Hameln von PD Dr. Herold vor zwei Jahren entwickelt und bereits auf mehreren medizinischen Kongressen vorgestellt. 

    „Bei der gering invasiven und komplikationsreduzierten Behandlungsalternative wird körpereigenes Fettgewebe in den verschmälerten Gelenkspalt des Daumensattelgelenkes injiziert“, erklärt Dr. Herold. Die Transplantation von eigenem Fettgewebe sei eine etablierte Technik in der Plastischen Chirurgie, so der Mediziner. „Die Nutzung von Eigenfett geht mittlerweile über Korrekturen von Defekten, natürliche Brustvergrößerung und –rekonstruktion weit hinaus.  Das körpereigene Fett für die Injektion in das Daumensattelgelenk wird in der gleichen Behandlungsphase über eine Fettabsaugung gewonnen“, so Herold. Der Erfolg des Verfahrens liege neben einem Gleiteffekt des Fettes, in der möglichen Regeneration des Gelenkknorpels, der über die im Fettgewebe enthaltenen Stammzellen bewirkt werden solle.  

    Die Mediziner der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie haben bereits  über 100 Patienten in Hameln mit dieser Technik behandelt. „Wir erhalten regelmäßig Anfragen von Plastischen Chirurgen aus dem In- und Ausland, die diese Technik auch ihren Patienten anbieten wollen“, betont Dr. Sixtus Allert und freut sich über den Zuspruch der, in seinem Team in Hameln entwickelten, innovativen Technik.

    Chefarzt Dr. Allert freut sich gemeinsam mit Dr. Christian Herold und Dr. Olaf Fleischer über die Auszeichnung

  • Examen in der Hebammenschule

    13 Schülerinnen erhalten ihre Zeugnisse und Urkunden

    Hameln, 01.10.2015.
    Nach dreijähriger Ausbildung halten die 13 Hebammenschülerinnen des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont ihre Zeugnisse und Urkunden in den Händen. In den letzten drei Jahren haben die Schülerinnen das Rüstzeug an die Hand bekommen eine gute Hebamme zu sein und mit ihrem Beruf Schwangere, Mütter und Kinder auf deren Weg in einen neuen Lebensabschnitt zu begleiten. 

    „Einem Menschen den Weg auf die Welt zu ebnen, die junge Familie in der Geburtsvorbereitung, bei der Geburt und in der Zeit danach kompetent und liebevoll zu begleiten, ist wahrlich keine einfache Aufgabe“, so Silke Angerstein Leiterin der Hebammenschule. „Aber in den letzten Wochen haben die Schülerinnen bewiesen, dass sie das erforderliche Wissen und die menschliche Reife  dazu besitzen. Darauf können sie sehr stolz sein.“  

    Die Ausbildung umfasst rund 1.600 theoretische und 3.000 praktische Stunden. Die praktische Ausbildung fand im Kreißsaal, auf der Integrativen Wochenstation, auf operativen und nicht-operativen Pflegestationen und im Operationssaal sowie in der Kinderklinik statt. Hier wurden die Schülerinnen auf ihre vielseitige Tätigkeit intensiv vorbereitet. Dabei gehört zum Beruf der Hebamme/des Entbindungspflegers nicht nur die Schwangerenbetreuung, praktische Geburtenhilfe, Stillberatung und Neugeborenen- und Säuglingspflege, auch rechtliche Grundlagen gehören ebenso wie Krankenpflege und  Arzneimittellehre  zum Ausbildungsinhalt. 

    Im Rahmen einer Feierstunde erhielten die stolzen Absolventinnen ihre Zeugnisse und Urkunden von der Leitung der Hebammenschule Silke Angerstein. Beglückwünscht wurden die Hebammen von dem ärztlichen Leiter CA Dr. Thomas Noesselt, der Lehrerin für Hebammenwesen Ulrike Kaneider und der Pflegedienstleitung Kerstin Heiermann. „Wir freuen uns besonders, nicht nur weil alle Kursteilnehmerinnen bestanden haben, sondern auch,  weil die Ergebnisse sehr gut ausgefallen sind“, so Silke Angerstein und ergänzt „Natürlich haben die jungen Hebammen den größten Anteil an diesem guten Abschluss, aber auch die vielen Mitarbeiter im Sana Klinikum und auch von außerhalb, welche die Ausbildung theoretisch oder praktisch unterstützten, haben dazu beigetragen. Ich bin sicher, dass werdende Mütter mit den 13 Hebammen eine sehr gute Begleitung in einer der schönsten Phasen des Lebens erfahren werden.“ 

    Der nächste Ausbildungsjahrgang zur Hebamme/zum Entbindungspfleger startete am 01. Oktober 2015. Wieder begeben sich 13 Auszubildende auf den Weg, die Grundlagen für die Bewältigung der vielseitigen Anforderungen des Berufes in einer abwechslungsreichen und anspruchsvollen Ausbildung zu erlernen. 

    Viele freudige Emotionen gab es bei der Übergabe der Examensurkunden durch die Leiterin der Hebammenschule Silke Angerstein gemeinsam mit der Lehrerin für Hebammenwesen Ulrike Kaneider und dem ärztlichen Leiter Dr. Thomas Noesselt

  • Bilderausstellung in der Kinderklinik

    Kinder und Jugendliche der Psychosomatik präsentieren ihre Kunstwerke

    Hameln, 01.10.2015.
    Sieben Kinder und Jugendliche der Psychosomatik präsentieren ihre Werke am kommenden Samstag, 3. Oktober um 8.00 Uhr auf dem Flur der Kinderklinik im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont.  

    Im Rahmen eines Sommerprojektes in der Kunst- und Ergotherapie des AMEOS und des Sana Klinikums haben sich die Kinder und Jugendlichen mit Kunstliteratur beschäftigt, sich über fünf Wochen aktiv mit der Kunst aus verschiedenen Epochen auseinander gesetzt und Anregungen für Ihre Kunstwerke eingeholt. So wurde zum Beispiel ein „Lieblingsgemälde“ kopiert und nach eigenen Vorstellungen abgewandelt. „Die Ausstellung ist eine große Wertschätzung für die Kinder und Jugendlichen. In ihren Werken steckt auch ein Stück Persönlichkeit und natürlich jede Menge Arbeit. Eine Ausstellung ist dann natürlich etwas ganz Besonderes“, erklärt Kunsttherapeutin Anika Garden.

    Und was können Sie sehen?

    Einen Bugs Bunny, der sich mutig in Van Goghs  berühmte Schlafzimmer in Arles eingenistet hat, einen grandiosen Stier nach Matisse, ein Triptychon in Anlehnung an Glen Woods American Gothik- das eindrucksvoll die Gesichtslosigkeit unserer Gesellschaft spiegelt, glitzerndes Stillleben,  eine funkelnde amerikanische Flagge oder eine pompöse Stierskulptur aus der Antike und eine experimentelle Schriftreihe nach Matisse. Lassen Sie sich überraschen und tauchen Sie ein in eine spannende Interpretation der Kunstgeschichte! Die Projektleiterinnen Anika Garden (Kunsttherapeutin) und Karoline Sandner (Ergotherapeutin) freuen sich auf Ihren Besuch. 

    Foto v.l.n.r.: Laura Neuhaus, Celine Lukat und Gabi Adomat (Krankenschwester der Kinderklinik)

  • Unbemerkt und doch vorhanden: Darm-Divertikulose

    Sana Patientenakademie zu einer der häufigsten Darmerkrankungen

    Hameln, 01.10.2015.
    Die Darm-Divertikulose, eine der häufigsten Erkrankungen älterer Menschen in Industrieländern,  steht im Mittelpunkt des kommenden Patientenseminars der Chefärzte PD Dr. Rainer Lück und Jürgen Langner am Montag, 05. Oktober um 17.30 Uhr im Vortragssaal des Sana Klinikums.

    Häufig bleiben sie unbemerkt, doch oft sind sie in unserem Darm vorhanden: Darm-Divertikel. Für gewöhnlich verursachen Ausstülpungen der Darmschleimhaut (Divertikel) keine Beschwerden. Sie können sich jedoch entzünden oder bluten und zu schweren Komplikationen führen. Befinden sich mehrere Divertikel nebeneinander, nennen Ärzte dies Divertikulose. Meist werden die Ausstülpungen zufällig festgestellt, z.B. im Rahmen einer Darmspiegelung zur Krebsvorsorge. Ballaststoffarme Ernährung gilt als die die häufigste Ursache. In ungünstigen Fällen treten Schmerzen im linken Unterbauch, Verstopfung oder Durchfall auf. Die Gefahr zu erkranken steigt mit dem Alter: Mit 60 Jahren haben etwa 30 Prozent der Menschen Divertikel in ihrem Darm, mit 85 Jahren sogar 65 Prozent.

    Die Chefärzte PD Dr. Rainer Lück von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Jürgen Langner von der Klinik für Hepato-Gastroenterologie klären in  ihrem Vortrag am 05. Oktober um 17.30 Uhr im Vortragsraum des Sana Klinikums über diese weitgehend unbekannte Volkserkrankung auf. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Die Chefärzte PD Dr. Rainer Lück und Jürgen Langner klären über Darmdivertikel auf

  • Altersgerechte Behandlung bedeutet Maßarbeit

    Ein Interview mit Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, anlässlich des Internationalen Tag des älteren Menschen am 1. Oktober 2015

  • Altersgerechte Behandlung bedeutet Maßarbeit

    Ein Interview mit Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, anlässlich des Internationalen Tag des älteren Menschen am 1. Oktober 2015

    Hameln, 01.10.2015.
    Die demografische Pyramide verschiebt sich, die Lebenserwartungen steigen und die Menschen werden immer älter. Das verändert viele Bereiche unserer Gesellschaft – auch die medizinische Entwicklung und die Anforderungen an altersgerechte, medizinische Angebote. Das zunehmende Lebensalter vieler Patientinnen und Patienten stellt auch die Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont vor neue Herausforderungen.

    Was unterscheidet einen älteren Patienten von einem jüngeren Patienten?

    Bezogen auf den Bewegungsapparat lässt sich feststellen, dass mit zunehmendem Alter vermehrt Arthrose und Schmerzen in Gelenken auftreten, was zu einer eingeschränkten Mobilität führt. Aber auch Menschen im Alter haben einen Anspruch auf Mobilität. Ebenso tritt in hohem Alter häufig Osteoporose auf, was das Risiko von Frakturen erhöht, zum Beispiel im Bereich der Schulter, der Handgelenke, des Beckens, der Wirbelsäule oder der Hüfte. Neben Knochenbrüchen nehmen auch chronische Erkrankungen im Alter zu. Das macht die Therapie im Falle einer Erkrankung komplexer und stellt Mediziner vor besondere Herausforderungen. In der Altersmedizin verwenden wir daher zum Beispiel spezielle OP-Techniken, altersgerechte Implantate und schonende Behandlungsmethoden, die eine schnelle Rehabilitation ermöglichen. Andererseits ist eine enge Verzahnung der klinischen Bereiche gerade beim älteren Patienten sehr wichtig.

    Welche besonderen Behandlungsmethoden kommen in Ihrer Klinik bei älteren Patienten zum Einsatz?

    Grundsätzlich betrachten wir den gesamten Patienten, also seinen individuellen, altersbedingten Gesamtgesundheitszustand und seine Bedürfnisse. Wir behandeln also nicht nur das Gelenk oder die erkrankte Region, sondern setzen grundsätzlich auf ein ganzheitliches Behandlungskonzept, das den Menschen mit all seinen Besonderheiten in den Mittelpunkt stellt. Wir legen im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie Wert gerade beim älteren Menschen besonderen Wert auf sichere und schonende Verfahren, um eine frühzeitige Mobilisation zu ermöglichen.

    Als einer der ersten Kliniken in Deutschland wurden wir bereits vor knapp 3 Jahren zum EndoProthetikZentrum ernannt. Wir verfügen wir über alle Gelenk-erhaltenden, aber auch Gelenk-ersetzenden Möglichkeiten. Bei jüngeren Patienten wenden wir zum Beispiel auch Umstellungsoperationen, Teilprothesen oder Knorpel-rekonstruierende Verfahren an, um den Zeitpunkt einer Prothesenimplantation hinauszuzögern.

    Beim älteren Patienten wenden wir häufig minimalinvasive, wenig belastende Eingriffen an. Wir setzen beispielsweise bei Wirbelkörperfrakturen  modernste Spezialimplantate mit Zementaugmentationen ein, bei denen wir die Implantate zusätzlich mit Zement im osteoporotischen Knochen verankern. Diese Methode erhöht die Stabilität deutlich.

    Was sollten ältere Patienten bei der Rehabilitation beachten?

    Gerade beim älteren Menschen ist eine rasche Mobilisation durch die entsprechende Wahl von Implantaten, OP-Techniken und intensiver Krankengymnastik essentiell. 

    Sie leiten jetzt seit vier Jahren die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont. Welche Erfahrungen haben Sie hier gemacht?

    Wir sind Schwerpunktversorger und haben alle entscheidenden Fachdisziplinen für ältere Menschen vor Ort. Wir arbeiten intensiv interdisziplinär mit den verschiedenen Fachrichtungen zusammen, was besonders für ältere Menschen von großer Bedeutung ist. Wichtig ist mir eine individuelle, maßgeschneiderte Behandlung eines jeden Patienten, der so zu behandeln ist, wie man selber behandelt werden möchte. Unser Spektrum reicht dabei von der Behandlung einfacher Erkrankungen wie der Arthrose des Kniegelenkes oder dem Handgelenkbruch, bis zu komplexen Gelenkrekonstruktionen oder auch der Behandlung Schwerstverletzte im Alter.

    Prof. Dr. Stefan Hankemeier

  • Examensprüfung im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege

    13 Schülerinnen und Schüler bestanden ihr Examen

    Hameln, 28.09.2015
    Nach dreijähriger Ausbildung erhielten 13 Auszubildende des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont nach bestandener  Examensprüfung im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege ihre Zeugnisse.  

    Der Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger beziehungsweise Gesundheits- und Krankenpflegerin erfährt eine große Nachfrage. Der Bedarf an qualifiziertem Pflegefachpersonal ist groß. Regional und überregional werden junge Menschen mit diesem Berufsabschluss gesucht.  

    Das Sana Klinikum freut sich auch in diesem Jahr wieder, Auszubildende übernehmen zu können. „Wir sind froh darüber, eine hauseigene Gesundheits- und Krankenpflegeschule vor Ort zu haben und so unseren eigenen qualifizierten Nachwuchs im Bereich der Krankenpflege für unser Haus ausbilden zu können“, so Nobert Reelsen Personalleiter des Klinikums. Reelsen weiter: „Menschen zu pflegen heißt, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. Dabei gilt es, den anspruchsvollen und komplexen Anforderungen im pflegerischen Bereich gerecht zu werden, was zunehmend mehr Flexibilität und Engagement von den Pflegekräften erfordert.“ Die Grundlagen hierfür bekamen die Schülerinnen und Schüler während ihrer dreijährigen Ausbildung im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont vermittelt. Mit ihrem erfolgreich bestanden Examen haben die Absolventen nun das Rüstzeug für einen guten Berufsstart in der Tasche.  

    In den vergangenen Ausbildungsjahren haben die Schülerinnen und Schüler rund 2.200 theoretische und mehr als 2.500 praktische Ausbildungsstunden absolviert. Dabei durchlaufen die Kursteilnehmer alle wichtigen Abteilungen und Stationen des Klinikums und besuchen zusätzlich weitere externe Ausbildungseinrichtungen, um dort Erfahrung zu sammeln. Im Rahmen einer Feierstunde erhielten die stolzen Absolventen ihre Zeugnisse und Urkunden vom Prüfungsvorsitzenden, Rüdiger Seifert. Beglückwünscht wurden die Absolventen von der Schulleitung Uwe Runk, der Pflegedienstleitung Kerstin Heiermann und dem Personalleiter Norbert Reelsen. Der nächste Ausbildungsjahrgang startet jetzt im Oktober. Auch dann begeben sich wieder Auszubildende auf den Weg, die Grundlagen für die Bewältigung der vielseitigen Anforderungen des Berufes in einer abwechslungsreichen und anspruchsvollen Ausbildung zu erlernen.

    Über das Bestehen freuen sich: v.l.n.r.: Jenifer Janzen, Julia Oberheide, Stefan Eckhardt, Ulrike Moiser, Svea Richter, Lisa Garbsch, Frederik Schmitz-Salue, Sarah Petan, Lisa Bock-Dumke, Claudio Scarcella, Jaqueline Brünig. Nicht mit auf dem Foto, aber ebenfalls bestanden haben: Maike Schmelkus und Nico Woitenas     

     

     

  • Sana Patientenakademie: „Nie wieder XXL“

    Aktuelle Behandlungskonzepte und Hilfen für Menschen, die am krankhaften Übergewicht leiden

    Hameln, 24.09.2015
    Unter dem Motto: „Medizin und Gesundheitsthemen verständlich erklärt“ ist die Patientenakademie nach der Sommerpause mit neuen interessanten Themen rund um die Gesundheit im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, St. Maur Platz 1,  wieder gestartet. Die Mediziner nehmen Besucher mit auf eine Reise durch ihren Körper: Vom Verdauungstrakt, in die Gliedmaßen, bis hin zur Psyche – Es gibt viel zu Entdecken. Die Veranstaltungsreihe ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Fachexperten freuen sich auf interessierte Besucher.

     

    Nie wieder XXL!“: Dr. Andreas Hoffmann, Leiter des Adipositas Netzwerkes Hameln Pyrmont und leitender Oberarzt im Sana Klinikum,  erläutert im Rahmen eines Vortrags am Dienstag, dem 29.September 2015 um 17.30 Uhr,  im Vortragsraum des Sana Klinikums die Möglichkeiten der Behandlung der Adipositas  (krankhaftes Übergewicht) und welche Unterstützung die Betroffenen erfahren können. 

    Die Adipositas ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Zu wenig Bewegung, ungesunde Essgewohnheiten oder Stoffwechselstörungen, es gibt einige Gründe, die zu dieser Erkrankung führen. In der Folge ist zumeist die Lebensqualität stark eingeschränkt. Darüber hinaus führt Adipositas in der Regel auch zu Problemen in der Beweglichkeit, einem erhöhten Gelenkverschleiß, zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselproblemen, Diabetes  und vielen anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Doch Adipositas ist kein unabänderliches Schicksal, sondern kann durch unterschiedliche Ansätze positiv beeinflusst werden. Eine dauerhafte Gewichtsreduktion muss das Ziel sein. 

     

     

    Dr. Andreas Hoffmann, Leiter des Adipositaszentrums Hameln und leitender Oberarzt in der Klinik für Allgemein und Viszeralchirurgie des Sana Klinikums informiert über krankhaftes Übergewicht.

  • Initiative „Rattenfängerquilter“

    Kreative Spende für Brustkrebspatienten: Taschen inklusive Kärtchen mit Genesungswünschen

    Hameln, 21.09.2015
    Seit fast 25 Jahren nähen die sogenannten „Rattenfängerquilter“ Taschen, Decken, Bekleidung, Kissen und vieles mehr, auch für soziale Projekte. Dem  Sana Klinikum Hameln-Pyrmont haben sie jetzt für Krebspatientinnen und -Patienten 35 selbst genähte und gequiltete Taschen gespendet.

    Die Rattenfängerquilter sind derzeit etwa 35 Frauen, die sich einmal monatlich treffen, um gemeinsam zu nähen. „Wir haben viel Freude daran, mit unserem Hobby soziale Projekte zu unterstützen oder selbst ins Leben zu rufen. So spenden wir unsere Kreationen oder unterstützen von den Einnahmen, die wir durch einen Verkauf erzielen, wohltätige Aktionen“, erklärt Sylke Wessel, Klinikassistentin im Sana Klinikum und Mitglied der Rattenfängerquilter.

    Die Stoffe für die Näharbeiten entnehmen sie einem kleinen Fundus, der Dank vieler Spenden stetig wächst, aber auch durch neue Stoffe aus einem Patchwork-Laden aufgefrischt wird. Stellvertretend drei Damen der Quilter spendeten die 35 schmucken Taschen jetzt für Frauen mit Brustkrebs. Dr. Thomas  Noesselt, Chefarzt der Gynäkologie im Sana Klinikum Hamel-Pyrmont, nahm die Spenden für seinen Fachbereich entgegen: „Es sind wunderbare Taschen, die von den Patientinnen dankbar angenommen werden. Die extra langen Henkel sorgen dafür, dass sie nicht auf den Stellen am Wundgebiet drücken. Über diese liebevolle Arbeit der Rattenfängerquilter freuen wir uns und geben den Dank der vielen Patientinnen sehr gerne weiter.“ Wer in die Tasche schaut, findet im Inneren sogar eine kleine Taschentuch-Box und ein kleines Kärtchen mit Genesungswünschen. Etwa drei Stunden dauert es, bis eine Tasche fertig genäht ist. Wünsche nehmen die Rattenfängerquilter ebenfalls gerne entgegen. Interessenten oder Helfer, die gerne Stoffe spenden möchten, sind bei den Rattenfängerquilter herzlich willkommen.

    V-l-n-r-:  Elvira Nachtigall, Sylke Wessel, Elke Heidemann, Dr. Thomas Noesselt vor den gespendeten Quilts

  • Sana Patientenakademie zur Hepatitis A-E, ein Überblick

    Akute oder chronische Infektionen der Leber können die Lebensqualität sehr beeinflussen. Chefarzt Jürgen Langner klärt zu diesem Thema auf.

    Die Leber ist das wichtigste Stoffwechselorgan im menschlichen Körper und gleichzeitig die größte Drüse. Alle über den Darm aufgenommenen Bestandteile werden über die großen Venen zur Leber transportiert. Sie stellt das zentrale Entgiftungsorgan des Körpers dar. 

    Akute oder chronische Infektionen der Leber reichen in der Ausprägung von leichtgradiger Krankheit bis hin zu lebensbedrohlichen Erkrankungen. Die viralen Leberentzündungen gehören weltweit zu den häufigsten durch Viren verursachten Infektionskrankheiten. Beispielsweise weisen 40% der Weltbevölkerung Antikörper gegen den Hepatitis-B-Virus auf, d.h., diese Menschen haben in ihrem Leben eine Hepatitis B durchgemacht oder leiden noch an der Entzündung. 

    In der Behandlung der chronischen Hepatitis C hat sich in den letzten Jahren eine medikamentöse Revolution entwickelt. Von einer nahezu unheilbaren Erkrankung wandelt sich das Krankheitsbild nun zu einer fast 100% medikamentös behandelbaren Erkrankung. Kosten einer Therapie über 3 Monate zwischen 40.000 und 60.000 Euro stellen das Gesundheitssystem hier vor eine finanzielle Herausforderung.

    Die Hepatitis E entwickelt sich von einer Reiseerkrankung immer mehr zu einer hier durch Wildtiere übertragenen einheimischen Problematik. 

    Über all diese Aspekte soll die Patientenakademie zum Thema „Virale Hepatitis A-E, ein Überblick“ informieren.

    Die Patientenakademie findet am 14. September 2015 um 17.30 Uhr im Vortragsraum des Sana Klinikums statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Nicht mehr müssen müssen

    Große Resonanz auf die siebte Welt-Kontinenz-Woche zeigt enormen Informationsbedarf

    Hameln, 29.07.2015. Zum Thema Inkontinenz hat die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V. deutschlandweit zu Aktionen aufgerufen. Die diesjährige siebte Welt-Kontinenz-Woche zeichnete sich durch eine besonders hohe Veranstaltungs- und Teilnehmerzahl  sowie durch Aktionen in den Innenstädten aus. Auch im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont sind zahlreiche Besucher durch das  Beckenbodenzentrum Hameln informiert worden.

    „Diese große Resonanz zeigt deutlich, wie wichtig es ist, über Inkontinenz offen zu sprechen.

    Die Volkskrankheit „Inkontinenz“ betrifft in Deutschland ca. neun Millionen Männer und Frauen. Man sollte also darüber reden und sich Hilfe suchen“, sagt Dr. Thomas Noesselt, Leiter des Beckenbodenzentrums und Chefarzt der Frauenklinik im Sana Klinikum.

    Inkontinenz ist eine Volkskrankheit. Betroffen sind Junge und Alte, Männer und Frauen. Doch trotz der hohen Anzahl Betroffener, geht über die Hälfte der Erkrankten aus Scham nicht zum Arzt. „Inkontinenz wird heute immer noch fälschlich als ein Problem von Frauen wahrgenommen. Ab dem 50. Lebensjahr leiden bereits 1/3 aller Frauen darunter, jedoch später auch 25 Prozent der Männer“, sagt Dr. Thomas Noesselt, Chefarzt der Frauenklinik und Leiter des Beckenbodenzentrums. Anlässlich der Welt-Inkontinenz-Woche wird jährlich auf dieses Problem und seine Behandlungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht.

    Während 2009 insgesamt 52 Events in 39 Städten verzeichnet wurden, waren es in diesem

    Jahr ganze 145 Veranstaltungen in 97 deutschen Städten, darunter auch Hameln. Hier kamen auf Einladung des Beckenbodenzentrums 75 Zuhörer in den Vortragsraum des Sana-Klinikums, um sich über die Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten bei Harn- und Stuhlinkontinenzen, Senkungen und Enddarmerkrankungen zu informieren. Die am Hamelner Beckenbodenzentrum beteiligten Ärzte aus der Gynäkologie, Urologie und Proktologie haben unter der Leitung von Dr. Noesselt die Angebote des interdisziplinären Beckenbodenzentrums dargestellt und sind dabei auf großes Interesse gestoßen. Mit vielen Nachfragen wurden die meist noch tabuisierten Themen sehr offen diskutiert und Lösungsmöglichkeiten besprochen.

    Die Gründe für eine Harn- oder Stuhlinkontinenz sind vielfältig, sie reichen von organischen Veränderungen oder Auswirkungen operativer Eingriffe über neurologische Probleme bis hin zu Nachwirkungen einer Geburt. „Die Beschwerden können in den meisten Fällen gut behandelt werden“, erklärt Dr. Noesselt und ergänzt: „Es gibt ebenso viele Behandlungsmethoden wie Ursachen. Hier reicht das Spektrum von schlichter Gewichtsreduktion über Physiotherapie und Medikamentenverordnung bis hin zu operativen Eingriffen. Und selbst die wenigen Patienten, bei denen kein Heilungserfolg möglich ist, können ein weitgehend normales Leben führen, wenn sie die richtigen Hilfsmittel erhalten.“

    Informationen zur Deutschen Kontinenz Gesellschaft e. V.

    Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V. hat es sich als gemeinnützige, medizinischwissenschaftliche Fachgesellschaft seit 1987 zur Aufgabe gemacht, Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen und den Weg frei zu machen für eine verbesserte Diagnose, Behandlung und Prävention von Harn-und Stuhlinkontinenz. Dafür steht bundesweit ein interdisziplinärer Expertenrat aller betroffenen Fachrichtungen zur Verfügung. Mit der Zertifizierung von ärztlichen Beratungsstellen sowie Kontinenz-und Beckenboden-Zentren und der Veranstaltung von Fortbildungen trägt die Deutsche Kontinenz Gesellschaft maßgeblich zur Qualitätssicherung in der Behandlung und Beratung von Menschen mit Inkontinenz bei. 

    Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V. Friedrichstraße 15, 60323 Frankfurt am Main/ www.kontinenz-gesellschaft.de Pressestelle: Nicola Sieverling / mobil: 0172-455 43 62 / E-Mail: redaktion@nicola-sieverling.de

    Eine Auswahl der bundesweiten Berichterstattung finden Sie unter folgenden Suchbegriffen: Mathias-Spital, Hamburger Abendblatt, Aachener Zeitung, Capio, Franz von Prümmer Klinik

    Foto: Vortragssaal Sana Klinikum Hameln-Pyrmont,
    Vortrag Dr. Thomas Noesselt „Stress mit Blase und Enddarm muss nicht sein“

  • Innovatives Training im Zwölf-Meter-Truck

    Ärzte des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont operierten an mobilen Operationseinheiten

    Hameln, 26.07.2015
    Ein außergewöhnliches Training absolvierten die Ärzte der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont. In einem Zwölf-Meter langen LKW befanden sich zwei Original-Operationsplätze mit Humanpräparaten des Knies und der Schulter. An diesen Operations-Arbeitsplätzen trainierten die Ärzte neueste, minimal-invasive Operationsmethoden. Der Operations-Truck rollte am Donnerstag, 23. Juli, für einen Tag auf den Hof des Sana Klinikums.

    „Ausbildung wird bei uns großgeschrieben“, sagt Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, der den Operations-Truck bereits zum zweiten Mal für die Weiterbildung seiner Mitarbeiter an die Hamelner Klinik gelotst hat. An Humanpräparaten trainierten die Ärztinnen und Ärzte einen Tag an Original-Operationsplätzen mit neuesten Implantaten und Instrumenten im Hightech-Truck. „Die mobilen Trainings-Operationseinheiten ermöglichen uns, verschiedene minimal-invasive rekonstruktive Verfahren, wie Sehnen-, Band-, und Meniskusrekonstruktionen an originalen Präparaten vorzunehmen. Außerdem wurden innovative Operationstechniken trainiert, um unsere Ärzte optimal zu schulen“, erklärt Prof. Hankemeier und ergänzt: „Bei diesem innovativen Schulungskonzept erfolgt das Operationstraining direkt vor Ort, und zwar im gesamten Team, das aus Operateuren, Assistenten und OP-Pflegekräften besteht.“ Das Training wurde durch den Chefarzt und Oberärzte sowie zwei Mitarbeiter der Firma Arthrex, welche die Arthroskopieeinheiten, Instrumente und Implantate stellte, fachlich begleitet.  

    Der Truck besucht in ganz Europa namhafte Zentren für Gelenkchirurgie mit den Schwerpunkten Arthroskopie und Gelenkrekonstruktion. Die an den Labor-Arbeitsplätzen zur Verfügung gestellten Humanpräparate bieten einen großen Vorteil für die Operateure: „Dadurch erzielen wir ein sehr realistisches Training, das dem üblichen Training an Modellen deutlich überlegen ist“, so der Chef der Orthopädie und Unfallchirurgie. Das mache eine hohe Ausbildungsqualität aus, so Hankemeier.

    Das gesamte Team der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie nahm an dem Intensivtraining teil.

  • Sana Patientenakademie

    Vortragsreihe der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie

    Sana Patientenakademie

    Vorträge der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Ferienzeit ist Reisezeit

    Was gehört in die Reiseapotheke

    Hameln, 13.07.2015.

    Die großen Sommerferien stehen vor der Tür und viele Urlauber freuen sich auf die „schönsten Tage des Jahres“. Wenn jetzt die Koffer für eine große oder auch kleine Reise gepackt werden, sollte eines immer dabei sein: die Reiseapotheke. Dr. Wolfgang Müller, Leiter der Notaufnahme vom Sana Klinikum Hameln-Pyrmont gibt Tipps, was hinein gehört. 

    Unbedingt mit in den Urlaub müssen natürlich auf jeden Fall die Medikamente, die man auch zu Hause einnehmen muss. Zudem gehören in eine gute Reiseapotheke: 

    • Anleitung zur Ersten Hilfe
    • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor
    • Insektenschutzmittel
    • Zeckenzange
    • Desinfektionsspray
    • Verbandschere
    • Rettungsdecke
    • Pflasterstrips in verschiedenen Größen
    • Mehrere elastische Wundschnellverbände
    • Ein großes Verbandpäckchen
    • Mehrere mittlere Verbandpäckchen
    • Großes Brandwunden-Verbandtuch
    • Mehrere Mullbinden
    • Mehrere Zellstoff-Mull-Kompressen
    • Dreiecktücher
    • Sicherheitsnadeln
    • Mittel gegen Insektenstiche, Durchfall, Sonnenbrand, Allergien, Verbrennungen, Prellungen, Verstauchungen, Völlegefühl, Fieber und Kopfschmerzen
    • Blasenpflaster für wunde Füße 

    Gleichwohl gilt: bei schwereren Verletzungen und Erkrankungen sollte man schnellstens vor Ort einen Arzt aufsuchen. Dafür empfiehlt sich vor der Reise der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, da die heimischen Kassen nicht immer die Behandlungskosten ausländischer Ärzte in voller Höhe übernehmen. Auch bei dem seltenen Fall einer Rückholung aus dem Ausland macht sich eine Versicherung bezahlt.

  • So behalten Sie einen kühlen Kopf

    Wie Sie das warme Wetter der nächsten tage am besten meistern

    Hameln, 01.07.2015.

    Temperaturen bis 35 Grad bei Sonnenschein und hoher Luftfeuchtigkeit haben die Meteorologen für diese Woche vorausgesagt. Für den Körper ist das Saunawetter eine starke Belastung. Dr. Wolfgang Müller, Leiter der Notaufnahme des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont gibt Tipps, wie das Wetter zu meistern ist.

    Sonne und Hitze, Baden, Sport im Freien, Motorradfahrten. Das alles sind nicht nur beliebte Sommerfreuden, sondern auch einige der Gründe, warum in der Notaufnahme des Sana Klinikums im Sommer besonders viel Andrang herrscht. „Auch Patienten mit Hitzeerscheinungen sind bei den sommerlichen Hochtemperaturen häufig. An heißen Tagen versucht der Körper sich durch Schwitzen zu kühlen, dabei können schnell mehrere Liter Flüssigkeit verloren gehen. Vor allem ältere Menschen trinken häufig zu wenig. Kreislaufschwäche bis hin zum Kreislaufzusammenbruch, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Bauchweh können Folgen des Wassermangels sein.“, so Dr. Wolfgang Müller, Leiter der Notaufnahme.

    Damit der Weg an den hießen Sommertagen nicht in die Notaufnahme führt, rät Dr. Müller: „Durch die hohen Temperaturen wird der Körper äußerst belastet. Halten Sie es daher wie die hitzeerprobten Südeuropäer: bleiben Sie im Schatten, trinken Sie viel Wasser und verlegen Sie körperliche Aktivitäten in die Morgen- oder Abendstunden.“

    Insgesamt rät der Leiter der Notaufnahme folgende fünf Punkte zu beachten.

    1. Trinken Sie viel! Vor allem Wasser und ungesüßte Fruchtsäfte helfen, den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen. Wasserhaltige Früchte sind zudem eine gute Ergänzung – gerade bei Kindern. Alkohol, übermäßiger Kaffeekonsum oder Energydrinks sollten tabu sein, da sie den Kreislauf zusätzlich belasten. Bei Autofahrten immer Getränke mitnehmen!

    2. Tragen Sie luftige Kleidung! Weite und helle Kleidung verhindert, dass sich die Hitze am Körper staut.

    3. Vermeiden Sie körperliche Belastung! Wer nicht muss, sollte am Wochenende keine schwere körperliche Arbeit verrichten oder sie in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.

    4. Schützen Sie sich vor der Sonne! Um einen Sonnenbrand zu verhindern, sollten Sie sich mit einer Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor eincremen. Auch hier gilt es, besonders auf Kinder zu achten, da ihre Haut empfindlicher ist. Am besten ist es aber, die pralle Sonne zur Mittagszeit und am frühen Nachmittag komplett zu meiden. Vor allem Kleinkinder gehören nicht in die pralle Sonne.

    5. Kinder und ältere oder behinderte Menschen nicht im Auto warten lassen – auch nicht für kurze Zeit – das Auto wird schnell zum Backofen!

  • Patiententag des Brustzentrums im Sana Klinikum

    Gut vorbereitet ins Arztgespräch

    Hameln, 03.06.2015 Brustkrebs ist bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung. Seit zehn Jahren setzt sich das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten und weiteren Kooperationspartnern im Brustzentrum Hameln für die Heilung der Krebserkrankung ein. Jährlich werden hier mehr als 150 betroffene Frauen mit der Diagnose Brustkrebs wohnortnah versorgt und von verschiedenen Fachdisziplinen individuell betreut. Mit dem Patiententag am Dienstag 09. Juni 2015 im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont möchte das Zentrum über die Diagnose Brustkrebs aufklären, neue Behandlungsmethoden sowie Unterstützungsangebote vorstellen. Schwerpunktthema der diesjährigen Veranstaltung ist die gute Vorbereitung auf das Arztgespräch. Hierzu referiert Dr. Dipl. Psychologin Andrea Schöpf des Universitätsklinikums Freiburg um 14.30 Uhr.  

    „Die Diagnose Brustkrebs ist für viele Frauen erst mal ein Schock“, so Dr. Thomas Noesselt, Chefarzt der Frauenklinik und Leiter des Brustzentrums. „Unsicherheit kann unser Team vielfach bereits in der Anfangsphase mildern und viele Fragen beantworten. Wird der Krebs früh erkannt, besteht für die meisten Betroffenen eine sehr große Chance auf Heilung. Wir wollen den betroffenen Frauen ein verlässlicher und kompetenter Partner sein“, so Noesselt und ergänzt „uns ist es wichtig über den gesamten Zeitraum der Behandlung umfassend zu beraten und medizinisch und pflegerisch gut zu begleiten, ebenso psychoonkologisch und mit vielen ergänzenden Angeboten zu unterstützen.“ Die Beratung nimmt also eine wichtige Schlüsselrolle ein. So lautet das Schwerpunktthema des diesjährigen Patiententages „Gut vorbereitet ins Arztgespräch – verständlich und wertschätzend im Dialog“. Nach einer kurzen Begrüßung durch Chefarzt Dr. Thomas Noesselt informiert Dietmar Jahn, Leiter der gynäko-onkologischen Ambulanz und Oberarzt der Frauenklinik über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Brustkrebs. Im Anschluss an das Referat zum Scherpunktthema „Arzt-Patienten-Gespräch“ von Dr. Dipl. Pschologin Andrea Schöpf des Universitätsklinikums Freiburg um 14.30 Uhr stehen die Partner des Brustzentrums an so genannten Informationsinseln für Gespräche bis 17.00 Uhr zur Verfügung. Mit einer Andacht von Diakonin und Klinikseelsorgerin Birgit Hodemann im Raum der Stille klingt der Patiententag aus. Für einen Imbiss während der Veranstaltung ist gesorgt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung eignet sich ebenfalls für Patienten mit anderen Krebserkrankungen, auch Angehörige und weitere Interessierte sind willkommen.

  • Psychische Veränderungen im Alter: Ein Thema für uns alle

    Netzwerktagung Gerontopsychiatrische Versorgung im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont

    Hameln, 02.07.2015. Das gerontopsychiatrische Kompetenzzentrum „Caritas Forum Demenz“ hat die Versorgung von psychisch erkrankten älteren und hochbetagten Menschen, wie zum Beispiel Demenzpatienten, im Blick. Zu einer Netzwerktagung haben die Mitarbeiterinnen des Kompetenzzentrums ins Sana Klinikum Hameln eingeladen, um aktuelle Versorgungsgeschehnisse in den Sozialpsychiatrischen Verbünde zu bündeln und zu strukturieren.  

    Die demographische Veränderung der Bevölkerung ist deutlich spürbar, nicht nur in Kliniken, sondern auch in den alternativen Wohnformen, wie zum Beispiel Pflegeheimen. Mit dem steigenden Anteil älterer Menschen in der Gesellschaft nimmt auch die Zahl Pflegebedürftiger zu. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung geht bundesweit bis zum Jahr 2020 von einem Anstieg um 50 Prozent aus. Laut einer Infratest Erhebung aus dem Jahr 1998 gelten 46 Prozent aller Pflegebedürftigen als psychisch verändert. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Krankheitsbildern "Demenz" und "Depression" zu.  

    „Die gerontopsychiatrische Versorgung stellt im deutschen Gesundheitswesen eine zentrale gesundheits- und sozialpolitische Herausforderung dar“, hält Brigitte Harnau, Leiterin des Caritas Forum Demenz, fest. Das gerontopsychiatrische Kompetenzzentrum nimmt einen umfassenden Blick ein und beschäftigt sich mit dem Aufbau und der Weiterentwicklung flächendeckender gerontopsychiatrischer Versorgungsstrukturen. Aus den 44 Sozialpsychiatrischen Verbünden in Niedersachsen haben sich fünf aus dem ehemaligen Regierungsbezirk Hannover, darunter auch der Kreis Hameln-Pyrmont, im Sana Klinikum getroffen.

    „Der Austausch ist uns sehr wichtig“, erklärt Marianne Miemietz-Schmolke, Mitarbeiterin des Caritas Forums Demenz und Organisatorin der Netzwerktagung. „Die Betroffenen sind auf Angebote aus dem medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Bereich angewiesen. Eine Zusammenarbeit der Akteure ist für eine bedarfsorientierte und individuelle Nutzung der Angebote extrem wichtig. Betroffene und deren Angehörige brauchen koordinierende Unterstützung, um sich im Angebotsdschungel zurechtfinden  und so vorhandene Hilfe rechtzeig in Anspruch nehmen zu können. Deshalb veranstalten wir regelmäßige Netzwerktagungen, bei denen sich unterschiedliche Akteure austauschen und vernetzen“, so Miemietz-Schmolke. 

    Seit 2005 ist das Caritas Forum Demenz, eine vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Gesundheit und Gleichstellung geförderte Initiative, zuständig für die Weiterentwicklung der gerontopsychiatrischen Versorgungsstrukturen in Niedersachen. Zu den Teilnehmern der Netzwerktagungen zählen Akteure aus den pflegerischen, medizinischen und psychosozialen Bereichen, die in ambulanten, stationären und klinischen Versorgungsstrukturen arbeiten.   

    Bei der Betreuung von gerontopsychiatrisch erkrankten älteren Menschen stehen neben der körperlichen Pflegebedürftigkeit vor allem die Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen im Vordergrund. „Pflegende und betreuende Angehörige geraten oft insbesondere durch die krankheitsbedingten Veränderungen des Familienmitgliedes an ihre Grenzen. Die Begleitung der Erkrankten ist nicht selten ein langjähriger Prozess, mit sich stetig veränderndem Krankheitsverlauf. Uns ist es wichtig, dass pflegende Einrichtungen und Dienste sowie die betreuenden Angehörigen bestmöglich informiert sind sowie Unterstützung und Fortbildung erhalten“, so Brigitte Harnau.  

    Für die diesjährige Tagung wurde bewusst ein klinischer Versorgungspartner für den Veranstaltungsort ausgewählt. Denn auch in Krankenhäusern ist das Thema gerontopsychiatrische Versorgung sehr präsent, wie Pflegedirektorin des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont, Kerstin Heiermann, bestätigt. „Die Behandlung von Menschen mit einer Demenz oder Delir im Krankenhaus stellt alle Beteiligten vor eine große Herausforderung. Zum Umgang mit Demenz und Delir im Krankenhaus hat sich dieses Jahr eine Projektgruppe gebildet, die an einem umfassenden Konzept arbeitet. Unser Ziel ist die Vermeidung einer Verschlechterung der Symptomatik dieser Patientinnen und Patienten, sowie die Professionalisierung der Betreuung“, erklärt Heiermann. Dr. Hubert Topp, Chefarzt der Kardiologie und Leiter des Projektes, freut sich über den Fortschritt des Themas: „Zwei Mitarbeiter haben derzeit mit der Weiterbildung zum Demenz-Coach begonnen. Wir möchten langfristig alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Krankenhaus zum Thema Demenz und Delir, und dem damit verbundenen veränderten Versorgungsbedarf, schulen.“ 

    Foto: v.l.n.r.: Norbert Reelsen (Leiter Personalmanagement Sana Klinikum Hameln-Pyrmont), Marianne Miemietz-Schmolke (Mitarbeiterin des Caritas Forums Demenz), Brigitte Harnau (Leitung des Caritas Forums Demenz), Jeanett Radisch (Mitarbeiterin des Caritas Forums Demenz), Kerstin Heiermann (Pflegedirektorin Sana Klinikums Hameln-Pyrmont).

  • Sparkasse Weserbergland spendet Kuscheltiere für Klinikum und Rettungsdienst

    Tröster für die kleinen Patienten

    „Oh je, der Doktor kommt“ -für viele Kinder eine unangenehme Vorstellung.  Ob bei Krankheit oder Unfall, zum eigentlichen Geschehen kommt dann noch die Angst vor dem Unbekannten dazu. Und schnell kullern die Tränchen. Doch das muss nicht immer sein, denn ein tröstendes Kuscheltier lenkt ab und beruhigt.
    So sahen das auch die Regionalleiter der Sparkasse Weserbergland, Detlef Brockmann, Carsten Möller und Jens Tölke. Sie spendeten kurzerhand mit Unterstützung des Round Table 62 über 1.000 Kuscheltiere für die Notaufnahme des Sana Klinikums und den Rettungsdienst. Kleine Bären, Schildkröten oder Pinguine warten nun darauf, Kindern in einer schweren Zeit Trost zu spenden und den behandelnden Fachkräften die Versorgung zu erleichtern. Dr. Wolfgang Müller, leitender Arzt der Notfallaufnahme im Sana Klinikum ist begeistert: „Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder oft schnell ruhiger werden und die Kuscheltiere gern als Trost annehmen. Dann lässt sich auch die Behandlung in deutlich besserer Atmosphäre durchführen“. Auch die pflegerische Leitung, Elke Kreutziger, freut sich. „Es ist erstaunlich wie schnell die Kinder die Angst verlieren, wenn sie ein Stofftier knuddeln können. Das gibt ihnen Halt und Sicherheit. Manche Eltern geben den Kindern ihr geliebtes Kuscheltier mit in die Klinik, doch nach Unfällen oder plötzlichen Erkrankungen ist es natürlich nicht gleich verfügbar. Dann ist es schön, dass wir in der Notaufnahme den Kindern eines der wirklich schönen Stofftiere geben können“. Marco Kempka, Geschäftsführer des Sana Klinikums und Sebastian Haeger, Kaufmännischer Direktor des Sana Klinikums freuen sich sehr über die großzügige Spende: “Wenn durch diese Aktion unseren kleinen Patienten die Angst ein Stück weit genommen werden kann, dann ist das eine tolle Sache! Herzlichen Dank an die Sparkasse Weserbergland!

    Detlef Brockmann, Dr. Wolfgang Müller, Marco Kempka, Jens Tölke, Elke Kreutziger, Sebastian Haeger und Carsten Möller freuen sich, dass bald weniger Kindertränen in der Notaufnahme und beim Rettungsdienst fließen

  • Stress mit Blase und Enddarm muss nicht sein

    Beckenbodenzentrum Hameln informiert anlässlich der Kontinenz-Woche

    Hameln, 16.06.2015. Im Beckenbodenzentrum Hameln werden Kompetenzen im Bereich der Behandlung von Harn- und Stuhlinkontinenz gebündelt. Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen haben sich hier zusammengeschlossen, um eine umfassende und übergreifende Versorgung anbieten zu können. Gemeinsam laden die Experten im Rahmen der 7. World Continence Week am 24. Juni zu Vorträgen über die Behandlung von Inkontinenz ins Sana Klinikum ein. 

    Inkontinenz ist eine Volkskrankheit. Nach Schätzungen der Deutschen Kontinenzgesellschaft leidet etwa jeder zehnte Deutsche an ungewolltem Harn- oder Stuhlverlust. Betroffen sind Junge und Alte, Männer und Frauen. Doch trotz der hohen Anzahl Betroffener, geht über die Hälfte der Erkrankten aus Scham nicht zum Arzt. Das wollen die Partner des zertifizierten Beckenbodenzentrums Hameln ändern.  

    „Inkontinenz wird heute immer noch fälschlich als ein Problem von Frauen wahrgenommen. Ab dem 50. Lebensjahr leiden bereits 1/3 aller Frauen darunter, jedoch später auch 25% der Männer“, sagt Dr. Thomas Noesselt, Chefarzt der Frauenklinik und Leiter des Beckenbodenzentrums. Im Rahmen der Aktionswoche stellen sich das interdisziplinäre Beckenbodenzentrum Hameln mit den Kliniken für Gynäkologie, Urologie und Abdominal- und Viszeralchirurgie sowie die Praxis für Proktologie mit Vorträgen zum Thema Inkontinenz und Genitalsenkungen vor. „Dank des breiten Leistungsspektrums verfügen wir auf dem Gebiet der Inkontinenztherapie über eine hohe fachliche Expertise, von der die Patientinnen und Patienten profitieren. Wir möchten auf die Möglichkeiten der fachübergreifenden Behandlung aufmerksam machen und über Versorgungsmöglichkeiten bei Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Beckenbodens aufklären“ so der Zentrumsleiter.   

    Die Gründe für eine Harn- oder Stuhlinkontinenz sind vielfältig, sie reichen von organischen Veränderungen, Auswirkungen operativer Eingriffe über neurologische Probleme bis hin zu Nachwirkungen einer Geburt. „Die Beschwerden können in den meisten Fällen gut behandelt werden“, erklärt Dr. Noesselt und ergänzt: „Es gibt ebenso viele Behandlungsmethoden wie Ursachen. Hier reicht das Spektrum von schlichter Gewichtsreduktion über Physiotherapie und Medikamentenverordnung bis hin zu operativen Eingriffen. Und selbst die wenigen Patienten, bei denen kein Heilungserfolg möglich ist, können ein weitgehend normales Leben führen, wenn sie die richtigen Hilfsmittel erhalten.“  

    Zu verschiedenen Informationsvorträgen lädt das Beckenbodenzentrum daher herzlich alle Interessierten am Mittwoch, den 24.06.2015, um 17.00 Uhr in den Vortragssaal des Sana Klinikums ein.

     

    Programm „Stress mit Blase und Enddarm muss nicht sein“

    17.00 Uhr
    Begrüßung und Vorstellung des Beckenbodenzentrums
    Dr. Noesselt, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiter des Beckenbodenzentrums Hameln

    17.15 Uhr
    Senkungsbeschwerden und Harninkontinenz bei Frauen
    Dr. Thomas Noesselt, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

    Operative Behandlungsmöglichkeiten bei einer überaktiven Blase
    Dr. Johanna Mundhenk, Fachärztin der Klinik für Urologie 

    Der Po, wenn er nicht mehr kneifen kann
    Herr Tobias Pein, Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Proktologie 

    Entzündliche Veränderungen am Anus – Fisteln und Co.
    Dr. Alexander Hämmerle, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

    Die Vorträge dauern jeweils ca. 20 Minuten. Im Anschluss bietet sich Möglichkeit Fragen zu stellen. Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Mehr Informationen zur 7. Weltkontinenzwoche und zum Beckenbodenzentrum finden Sie im Internet unter www.sana-hm.de.

     

    Informationen zur  Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V.

    Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V. hat es sich als gemeinnützige, medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft seit 1987 zur Aufgabe gemacht, Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen und  den Weg frei zu machen für eine verbesserte Diagnose, Behandlung und Prävention von Harn- und Stuhlinkontinenz. Dafür steht bundesweit ein interdisziplinärer Expertenrat aller betroffenen Fachrichtungen zur Verfügung. Mit der Zertifizierung von ärztlichen Beratungsstellen sowie Kontinenz- und Beckenboden-Zentren und der Veranstaltung von Fortbildungen trägt die Deutsche Kontinenz Gesellschaft maßgeblich zur Qualitätssicherung in der Behandlung und Beratung von Menschen mit Inkontinenz bei.

    Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V. Friedrichstraße 15, 60323 Frankfurt am Main/ www.kontinenz-gesellschaft.de

    Pressestelle: Nicola Sieverling / mobil: 0172-455 43 62 / E-Mail: redaktion@nicola-sieverling.de

     

    Informationen zum Krankenhaus

    Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont bietet als zweitgrößter Arbeitgeber der Region mit rund 1.100 gut qualifizierten Mitarbeitern eine kompetente medizinische Versorgung für rund 65.000  stationäre und ambulante Patienten jährlich. Mit 428 Planbetten, 14 bettenführenden Fachbereichen und über 100 Ausbildungsplätzen in der Patientenversorgung und Verwaltung sind wir einer der großen Gesundheitsdienstleister in Niedersachsen. Als Teil der Sana Kliniken AG gehört das Klinikum zu einem leistungsstarken Verbund.

     

  • Informationsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte der Region

    2. Hamelner Gelenksymposium begeistert Teilnehmer

    Hameln, 23.06.2015
    Bereits zum zweiten Mal hat das Hamelner Gelenksymposium in der Zentscheune bei Schloss Schwöbber stattgefunden. Über 100 teilnehmende Ärztinnen und Ärzte waren aus ganz Deutschland angereist und auch in diesem Jahr von dem Wissensaustausch mit den medizinischen Experten begeistert. 

    Zum Motto „Focus Hüfte“  lud Professor Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und Leiter des EndoProthetikZentrums am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ein. National und international anerkannte Experten im Bereich des Hüftgelenkes berichteten über neueste Behandlungsmethoden rund um die Hüfte.  

    Dr. Wego Kregehr, langjähriger Mannschaftsarzt des Fußballvereins Hannover 96, berichtete, dass gerade im Hochleistungssport, wie zum Beispiel in der 1. Fußball-Bundesliga, bei Leistenschmerzen eine ausreichende Regenerationspause für den Behandlungserfolg entscheidend sei – trotz des hohen Leistungsdrucks. Dr. Jörg Schröder, Hüftexperte aus dem berühmten Berliner Universitätsklinikum Charité wies darauf hin, dass bei der Hüftarthroskopie (Gelenkspiegelung) die Indikationsstellung entscheidend sei. Insbesondere sei darauf zu achten, dass bei Hüftarthrose die Arthroskopie keinen Erfolg bringe. Prof. Andreas Halder aus Berlin-Sommerfeld und Prof. Stefan Hankemeier aus dem hiesigen Sana Klinikum betonten, dass vor einer Hüftoperation die klinische Untersuchung und die Analyse des Röntgenbildes für den Erfolg einer Behandlung von zentraler Bedeutung seien. „Ziel des Hüftgelenkersatzes ist eine perfekte Wiederherstellung der individuellen Anatomie des Patienten“, so Halder. Viel Wert sei insbesondere auf die korrekte individuelle Wahl der Prothese zu legen, aber auch auf eine perfekte Implantation. Ein idealer Prothesensitz an der Hüfte erhöhe die Zufriedenheit der Patienten und optimiere die Funktion. Hankemeier forderte, dass vor dem Hüftgelenkersatz die Operation idealerweise am Computer digital zu planen beziehungsweise zu simulieren sei, um die Patientensicherheit zu erhöhen. Hankemeier ging anschließend auf häufige aber auch seltene Ursachen von Schmerzen nach Hüftgelenkersatz ein.  

    Bei Brüchen am Hüftgelenk sei bei älteren Patienten in vielen Fällen ein Gelenkersatz zielführender als die Gelenkrekonstruktion, so Prof. Helmut Lill, der seine Forderung an vielen klinischen Beispielen illustrierte. „Im Zweifel besser der Hüftgelenksersatz“, so seine Ansicht. Den Abschluss machte Prof. Thorsten Witte von der Medizinischen Hochschule Hannover, der über die neuesten Entwicklungen bei der Behandlung von entzündlichen Gelenkserkrankungen referierte und seinen Vortrag mit Ernährungstipps abschloss. 

    „Wir freuen uns schon auf das nächste Hamelner Gelenksymposium!“, so das einhellige Kredo der Teilnehmer.

    Ein voller Saal zeigt das große Interesse der Ärztinnen und Ärzte am Thema "Hüfte"

  • Sana Klinikum Hameln-Pyrmont setzt auf Familienservice für Mitarbeiter

    Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. Deshalb engagiert sich das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont mit einem neuen Familienservice für seine Mitarbeiter.

    Das Angebot bietet umfangreiche Beratungs- und Vermittlungsleistungen in der Kinderbetreuung, Angehörigenpflege sowie Lebenslagen-Coaching an. Mehr

  • Mit wachen Augen für hohe Hygienestandards

    Dr. Andreas Schiebeler übernimmt Leitung des Hygieneteams am Sana Klinikum Hameln

    Seit Januar dieses Jahres verstärkt Dr. Andreas Schiebeler als Krankenhaushygieniker das vierköpfige Hygiene-Team im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont. Dr. Schiebeler, der bereits zehn Jahre als Oberarzt in der Anästhesie und Intensivmedizin des Klinikums und hygienebeauftragter Arzt tätig war, widmet sich nun voll und ganz seiner Aufgabe als Krankenhaushygieniker. 

    „Wir freuen uns mit Dr. Schiebeler einen erfahren Arzt für die Hygiene im Haus zu haben. Mit dem Erwerb der Zusatzbezeichnung „Krankenhaushygiene“ von der Niedersächsischen Landesärztekammer begrüßen wir seine Entscheidung, dass er sich nun hauptverantwortlich mit den Themen rund um die Hygiene in unserem Krankenhaus beschäftigt“, so Marco Kempka, Geschäftsführer des Klinikums. Dr. Schiebeler hat sich seit über zehn Jahren kontinuierlich im Bereich Hygiene gemäß der „Richtlinien für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention“ des Robert-Koch-Instituts fortgebildet und besucht als Experte und Hygiene-Auditor regelmäßig auch andere Sana-Kliniken. Zu seinen speziellen Aufgaben gehören die Koordination von Prävention und Kontrolle nosokomialer Infektionen, die Beratung der Leitungskräfte in Fragen der Hygiene und Infektionsprävention, die Mitwirkung bei Personalfortbildungen sowie die Umsetzung von hygienerelevanten Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien im Klinikum.

    Das Sana Klinikum Hameln investiert seit Jahren in die Verbesserung der eigenen Klinikhygiene, die Einrichtung einer ärztlichen Stelle als Krankenhaushygieniker ist keine Selbstverständlichkeit in deutschen Kliniken, so Kempka. „Die Anforderungen an eine moderne und präventiv arbeitende Klinikhygiene steigen ständig. Uns ist es daher wichtig, entsprechende Mittel für eine gesicherte Hygiene zur Verfügung zu stellen.“ Doch nicht nur das vierköpfige Hygiene-Team, bestehend aus Krankenhaushygieniker Dr. Schiebeler sowie zwei weiteren Hygienefachkräften und einer Hygienefachkraft in Weiterbildung, sind für die Umsetzung der Hygienestandards im Sana Klinikum verantwortlich, auch das Personal ebenso wie Patienten und Besuchern des Klinikums spielen eine zentrale Rolle bei der Infektionsprävention. „Ein gutes Hygienemanagement benötigt fachlich geschultes Personal“, so Dr. Schiebeler und fügt hinzu „im Kampf gegen die Verbreitung von Keimen steht insbesondere die Händehygiene im Vordergrund, denn der direkte Kontakt über die Hände ist die häufigste Übertragungsmöglichkeit. Hier kann jeder einen Beitrag leisten; Klinikpersonal, ebenso wie Patienten und Besucher. Wir setzen alles daran, zu informieren und die Händehygiene ins Bewusstsein aller Beteiligten zu rücken.“ Das Sana Klinikum Hameln gibt jährlich einen fünfstelligen Betrag für die Schulung des eigenen Personals aus. Beraten, kontrolliert und unterstützt werden die Sana Kliniken auch regelmäßig durch Prof. Dr. Geiss, der als Bereichsleiter für Hygiene und Infektiologie bei der Sana Kliniken AG tätig ist. „Das Thema Krankenhaushygiene genießt bei der Sana Kliniken AG seit vielen Jahren höchste Beachtung und oberste Priorität. So läuft seit dem Jahr 2008 erfolgreich eine konzernweite Hygiene-Initiative. Ziel der umfangreichen Aktivitäten ist es, in allen Sana-Häusern einheitliche, Hygienestrukturen und -prozesse zu etablieren. So sollen vor allem nosokomiale Infektionen bei einem Aufenthalt verhindert werden - also Infektionen, die durch den Aufenthalt oder die Behandlung in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung verursacht werden“, beton Prof. Geiss und erklärt wie diese Anforderungen in den Häusern umgesetzt werden: „Vier grundlegende Säulen umfasst das Vorgehen: die Erarbeitung konzernweiter Hygienestandards, die konzernweite Teilnahme an der Aktion „Saubere Hände“, die flächendeckende Erhebung und Bewertung von Infektionsdaten im konzernweiten Vergleich sowie die Durchführung jährlicher Hygiene-Audits in allen Kliniken. Durch fortlaufende Monitoring-Maßnahmen wird ein gleichmäßig hoher Qualitätsstandard im gesamten Sana Verbund gesichert.“

    Seit Januar dieses Jahres verstärkt Dr. Andreas Schiebeler als von der Landesärztekammer anerkannter Krankenhaushygieniker das vierköpfige Hygiene-Team im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont.

  • Anerkanntes EndoProthetikZentrum

    Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ist anerkanntes EndoProthetikZentrum

    Ende 2013 wurde die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Sana Klinikum Hameln-Pyrmont zum EndoProthetikZentrum ernannt. Zertifiziert werden Kliniken, bei denen u.a. eine nachweislich hohe Behandlungsqualität bei niedriger Komplikationsrate vorliegt, deren Operateure eine besondere Expertise aufweisen und deren Klinik besondere Strukturvoraussetzungen erfüllen. Mehr

  • Aktionstag Hygiene am 13. Mai im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont

    Händedesinfektion ist wichtigste Hygienemaßnahme

    Hände richtig waschen-der Wert einer Händedesinfektion

    Hameln, 06.05.2015.
    Aktuellen Studien zufolge werden 80 Prozent aller Keime durch Hände übertragen. Bereits 30 Sekunden reichen aus, um sich wirkungsvoll vor Infektionen zu schützen. „Je besser die Händedesinfektion, umso mehr sind unsere Patienten und Mitarbeiter vor Problemkeimen geschützt“, sagt Dr. Andreas Schiebeler, Klinikhygieniker.

    Im Monat Mai finden anlässlich des Internationalen Tags der Handhygiene in allen Sana Kliniken zahlreiche Aktionen zum Thema Hygiene statt, so auch im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont. Hier sind Besucher und Interessierte am Mittwoch den 13. Mai herzlich eingeladen sich zu informieren. Experten des Krankenhauses  zeigen Patienten und Besuchern, wie man Hände wirkungsvoll desinfiziert. „Wasser allein genügt nicht. Um die Hände von Bakterien zu befreien, muss eine ausreichende Menge an Desinfektionsmittel verwendet werden“, unterstreicht Dr. Schiebeler. Im Rahmen der nationalen Kampagne „Aktion Saubere Hände“ soll über die hygienische Händedesinfektion aufgeklärt und informiert werden. „Das Thema Händedesinfektion hat in unserem Haus einen hohen Stellenwert. Konsequente und korrekte Händehygiene kann die Weitergabe von gefährlichen keimen verhindern, daher führen wir den Aktionstag Saubere Hände in jedem Jahr durch“, so Hartmut Großekettler, Hygienefachkraft im Sana Klinikum.

    Vorträge über den Wert der Händehygiene finden im Blauen Salon des Klinikums um 11 Uhr und um 14.00 Uhr statt.  Einen Einblick in die wirkungsvolle Handygiene sowie Informationen rund um das Thema Händehygiene erhalten Besucher und Mitarbeiter in der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr an Informationsständen im Eingangsbereich des Krankenhauses. Zur besseren Demonstration können Interessenten ihre Hände unter eine sogenannte Schwarzlichtlampe halten, die anzeigt, welche Stellen der Hand zuvor desinfiziert wurden und wo es Schwachstellen gibt. So kann die richtige Durchführung der hygienischen Händedesinfektion überprüft werden.  

    Im Alltag begegnen wir ihnen überall: ob auf Türkliniken, Haltegriffen oder Gegenständen – überall finden sich Krankheitserreger in Form von Viren und Mikroorganismen, wie Bakterien und Pilze. Im „Richtig eingesetzte Händedesinfektion hilft, die Gesundheit langfristig zu schützen“, ist Dr. Schiebeler überzeugt. Daher werden nicht nur die Mitarbeiter des Sana Klinikums immer wieder geschult, sondern auch Besucher des Krankenhauses aufmerksam gemacht.

    30 Sekunden die entscheiden

    Sie können sich und andere vor Infektionen schützen, wenn Sie immer auf eine sorgfältige Händehygiene achten. Desinfizieren Sie sich die Hände vor und nach dem Besuch im Krankenhaus und in den Patientenzimmern mit den dort bereitgestellten Desinfektionsmitteln. Wie Sie die Händedesinfektion richtig durchführen, zeigen Ihnen die Abbildung. „Wichtig ist, dabei alle Stellen der Hand zu benetzen. Unter anderem müssen die Fingerzwischenräume desinfiziert werden sowie die Nagelpfalze. Es ist wichtig, dass man sich noch ungefähr eine Handbreite über den Handgelenken desinfiziert. Sie müssen das Desinfektionsmittel kontinuierlich 30 Sekunden in Ihren Händen verreiben«, erklärt Hygienefachkraft Hartmut Großekettler.

    Infektionen von Mensch zu Mensch werden häufig durch die Hände übertragen. Einen besonders hohen Stellenwert nimmt deshalb die hygienische Händedesinfektion ein. Bereits 30 Sekunden reichen aus, um Infektionsketten zu unterbrechen. Die Händedesinfektion ist im Krankenhaus nachweislich wirkungsvoller als Händewaschen.

  • Internationaler Hebammentag am 5. Mai

    Mit Mut und Kraft für unsere Leidenschaft!

    Hameln, 04.05.2015. Anlässlich des internationalen Hebammentages informieren die Schülerinnen des Hebammenkurses 20 über ihren zukünftigen Beruf und laden dazu herzlich am 05. Mai zwischen 14 und 18 Uhr ins Eugen-Reintjes-Haus ein. Neben einem Gewinnspiel wird der von den Schülerinnen selbst konzipierte Film „Mit Mut und Kraft für unsere Leidenschaft“ gezeigt. „Ein Beitrag, für den es sich lohnt auf die Straße zu gehen“, so der Hebammenkurs.

    „Wir unterstützen als Hebammen den guten Start ins Leben der Kinder. Dafür machen wir uns als Hebammenschülerinnen zum internationalen Hebammentag stark und auf unseren Beruf aufmerksam“, so Jana Karstens, Schülerin des Hebammenkurses 20. Das Motto „Mit Mut und Kraft für unsere Leidenschaft“ soll zeigen, dass es Mut und Kraft braucht, diesen Beruf auszuüben. „Es braucht aber genauso Kraft, immer wieder über die Vielfältigkeit der Aufgaben einer Hebamme aufzuklären. Das Bild einer alten Amme, die Kinder schaukelt, strickt oder lediglich bei Geburten begleitet, gibt es nicht mehr. Die moderne Hebamme von heute sichert Vorsorge, Geburtsbegleitung, Nachsorge, Schulungen und Vieles mehr“, erklärt Jana Karstens und macht deutlich, dass die Existenz der freiberuflichen Hebammen bald keine Selbstverständlichkeit mehr zu sein scheint. „Es braucht Mut auf die Straße zu gehen und auf die Situation der Hebammen aufmerksam zu machen. Bereits heute suchen in immer mehr Regionen Deutschlands Frauen vergeblich eine Hebamme.“ Gemeinsam haben daher die dreizehn Schülerinnen des Hebammenkurses 20 einen Film im Rahmen einer Unterrichtseinheit ausgearbeitet und gedreht. „Der Film soll zeigen, dass der Hebammenberuf viel mehr beinhaltet, als der Öffentlichkeit häufig bekannt ist. Es ist oft ein harter Beruf, der in der heutigen Zeit aber immer wichtiger wird“, erklärt Silke Angerstein, Leiterin der Hebammenschule. Das Filmprojekt wurde von der Lehrerin für Hebammenwesen Ulrike Kaneider begleitet. Sie erklärt warum der Hebammenberuf heute so wichtig ist: „In den früheren Großfamilien hat man eine Menge mitbekommen und von Großeltern und Verwandten gelernt. Das geht heute mehr und mehr verloren, aufgrund der räumlichen Distanz zwischen den Familien und dadurch, dass weniger Kinder geboren werden. Hier leisten die Hebammen einen großen Beitrag bei der Aufklärung.“

    „Eine umfassende praktische und theoretische Ausbildung soll die Auszubildenden für den Beruf qualifizieren und ihnen „Mut und Kraft für ihre Leidenschaft“ schenken“, so Silke Angerstein.

     

    Informationen zur Ausbildung

    Seit 1984 bildet die Hebammenschule Hameln alle eineinhalb Jahre mit zwölf Ausbildungsplätzen junge Frauen und Männer zu diesem Beruf aus. Die Hebammenschule des Sana Klinikums gehört zu einer der 58 derzeit in Deutschland existierenden  Ausbildungsstätten. Praxiseinsätze haben die Schülerinnen nicht nur im Kreißsaal, der Kinderklinik oder den geburtshilflichen und pflegerischen Stationen des Klinikums, sondern auch bei freiberuflichen Hebammen.

  • Akute Leukämien

    Informationsveranstaltung im Sana Klinikum am Montag, dem 04. Mai 2015 um 17.30 Uhr

  • Akute Leukämien

    Informationsveranstaltung im Sana Klinikum am Montag, dem 04. Mai 2015 um 17.30 Uhr

    Die Leukämie, auch als Blutkrebs oder Leukose bezeichnet, ist eine Erkrankung des Knochenmarks. Leukämien zeichnen sich durch stark vermehrte Bildung von Vorstufen funktional eingeschränkter weißer Blutzellen (Leukozyten) aus. Die Störung der Blutbildung vermindert die normalen weiteren Blutbestandteile. Es entsteht eine Anämie durch Mangel an Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen, ein Mangel an blutungsstillenden Blutplättchen und ein Mangel an funktionstüchtigen weißen Blutzellen. Es gibt sehr vielfältige Symptome für eine akute Leukämie. Diese entstehen aus völliger Gesundheit heraus  und äußern sich wie ein schweres Krankheitsbild mit Blässe, Schwäche, Blutungsneigung und Infektionen mit Fieber. Geschwollene Lymphknoten, Milz- und Lebervergrößerung und manchmal Knochenschmerzen sind ebenfalls charakteristisch. In vielen Fällen klagen die Patienten auch über gehäuftes Nasenbluten. Weitere Symptome sind Gewichts- und Appetitverlust, Müdigkeit und Nachtschweiß. Der Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie, Dr. Friedhelm Krebbel,  referiert über diese Erkrankungsart und moderne Behandlungsmöglichkeiten.

    Die Veranstaltung findet im Vortragsraum des Sana Klinikums statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Markierungsarbeiten auf dem Klinikvorplatz
Verbesserung der Parksituation für Besucher

Das obere Parkdeck des Sana Klinikums wird sehr stark von Taxis frequentiert, was bisweilen für Parkplatz suchende Besucher zu Beeinträchtigungen führen kann.
Diese Situation soll nun durch eine separate Taxispur verbessert werden.
Um diese Taxispur am unteren Ende des Klinikumvorplatzes einrichten zu können, werden dort heute, am 08.05.2015, Markierungsarbeiten durchgeführt.
Im Zuge dieser Arbeiten kann es zu geringfügigen Einschränkungen auf der Zufahrt zum oberen Parkdeck kommen. Die ausführende Firma hat jedoch zugesagt, diese Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

  • Mit Hitze und Zement gegen Knochenmetastasen

    Filmdreh im Sana Klinikum Hameln

    Mit Hitze und Zement gegen Knochenmetastasen
    Filmdreh im Sana Klinikum Hameln 

    Hameln, 31. 03. 2015 Mit einem neuen, speziell für Wirbelsäule und Knochen entwickelten Verfahren sagt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Sana Klinikums Krebszellen den Kampf an. Das innovative Konzept der Thermo-Tumorablation, bei dem Metastasen in der Wirbelsäule mit Hitze bekämpft und der entstehende Hohlraum anschließend mit Knochenzement stabilisiert wird, findet bisher erst in wenigen Kliniken in Deutschland Anwendung. Auch das ZDF interessiert sich für die Neuerung und hat zwei Tage lang im Sana Klinikum Hameln gedreht.  

    Bösartige Tumore wachsen meist schnell und zerstören das umliegende Gewebe. Die Tumorzellen können in Gefäße eindringen und mit dem Blutstrom fortgeschleppt werden, so dass weitere Tumore (sog. Metastasen) an anderen Stellen im Körper entstehen. Wandern Tumorzellen in den Knochen, ist oft die Wirbelsäule davon betroffen. Hierbei treten häufig starke Schmerzen auf. Die Metastasen schwächen oft die Stabilität des Knochens und können zu Knochenbrüchen führen. Mit dem neuen Wärmeverfahren, das speziell für Wirbelsäule und Knochen entwickelten wurde, werden die Metastasen von innen erhitzt, abgetötet und gleichzeitig der Knochen mit speziellem Zement wieder stabilisiert.  

    „Das neue minimalinvasive Verfahren hat für die Patienten viele Vorteile“, erklären Prof. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, und Dr. Eyad Al Kahlout, Neurochirurg und Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Über winzige Schnitte wird eine Sonde in den von Metastasen (Tumorzellen) befallenen Wirbelkörper eingebracht und mit Hitze bestrahlt. Anschließend wird über dieselbe Sonde Knochenzement in den holen Wirbelkörper injiziert, um diesen so zu stabilisieren. „Das neue Verfahren überzeugt einerseits durch die schonende, minimalinvasive Technik, und andererseits durch sehr gute Ergebnisse. Die Patienten sind häufig nach der Behandlung sofort schmerzfrei. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Patient für diesen Eingriff seine meist parallel laufende Krebsbehandlung nicht unterbreche muss. Chemotherapie oder Bestrahlung müssen in der Regel durch die Operation nicht pausierten werden“, so Dr. Al Kahlout. Auch Prof. Dr. Hankemeier ist von dieser Möglichkeit überzeugt: „Bislang wurden Metastasen in der Wirbelsäule sehr häufig mit verhältnismäßig aufwändigen und belastenden Operation behandelt. Es wurde lange nach einem minimalinvasiven Verfahren gesucht, das uns wirklich weiterbringt. Häufig benötigen die mit dem neuen Verfahren behandelten Patienten deutlich weniger Schmerzmittel, da die durch die Metastase hervorgerufenen Rückenschmerzen unmittelbar zurückgehen“, erklärt der Chefarzt.

    Erste Versuche vor einigen Jahren, ein geeignetes gezieltes Wärmeverfahren zur lokalen Behandlung von Metastasen in Knochen und Wirbelsäule zu finden, scheiterten an der verfügbaren Sondentechnik. Mit der sogenannten „STAR Tumor-Ablation“ wurde eine Technik entwickelt, die direkt an den Metastasen eingesetzt werden kann, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen. „Nach der Entfernung der Metastasen wird der Knochen häufig auch durch das jetzt fehlende Volumen geschwächt, wenn er nicht bereits schon vorher durch den Tumor deutlich geschwächt war. Dies kann zu Brüchen der Wirbelsäule führen, die dann eine weitere aufwendige Operation erforderlich machen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, direkt nach der Abtötung des Tumors den geschwächten Knochen mit Knochenzement zu stabilisieren. Das neuartige Tumor-Ablationsverfahren, das seit Herbst 2013 in Deutschland einsetzbar ist,  ermöglicht, im selben Schritt und mit demselben Instrumentarium den Tumor zu kontrollieren und den Knochen zu stabilisieren“, freut sich Dr. Al Kahlout über den Fortschritt. Der Eingriff selbst sei relativ unkompliziert und in der Regel nach 30 Minuten beendet. Der Film über die Anwendung des wärmebasierten Tumor-Ablationsverfahren ist am 14. April im ZDF „Volle Kanne“ zu sehen.

     

     

    Der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Prof. Dr. Stefan Hankemeier und der Leitende Neurochirurg, Eyad Al Kahlout erläutern dem Filmteam das neuartige Verfahren

    Filmaufnahmen im Sana Klinkum
  • Nie wieder XXL

    Arzt Patienten Seminar am 18. April 2015

    Liebe Patientinnen und Patienten,

    die Weltgesundheitsorganisation hat schon vor über zehn Jahren von der Adipositas (krankhaftes Übergewicht) als weltweite „Epidemie“ gesprochen. In Europa, und insbesondere in Deutschland, nimmt das Übergewicht seit etwa 20 Jahren innerhalb der Bevölkerung deutlich zu.

    Mit der Adipositas sind erhebliche gesundheitliche Risiken verbunden. So sind viele Begleit- und Folgeerkrankungen des schweren Übergewichts bekannt, wie zum Beispiel das metabolische Syndrom mit Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit), Fettstoffwechselstörung und Bluthochdruck.
    Auch erhebliche orthopädische sowie viele psychosoziale Probleme zählen zu den begleitenden Krankheitsbildern. Psychosoziale Probleme können zum Beispiel Depressionen, soziale Isolation und Selbstwertstörungen, aber auch Minderung der Erwerbsfähigkeit und Dauerarbeitslosigkeit sein.

    Ziel der Behandlung ist die dauerhafte Reduktion des Übergewichtes.
    Ist dieses durch konservative Maßnahmen nicht zu erreichen, so sollte als letzte Möglichkeit auch eine operative Magenverkleinerung in Erwägung gezogen werden.
    Im Adipositaszentrum Hameln-Pyrmont haben sich Spezialisten zusammengeschlossen, die Ihnen beim Kampf gegen das Übergewicht helfen.

    Gemeinsam laden wir Sie zu einer Informationsveranstaltung ein, um Ihnen die aktuellen Konzepte zur Behandlung des krankhaften Übergewichts vorzustellen.

    Eingelanden sind alle am Thema "Wie bekämpfe ich das krankhafte Übergewicht" Intereissierten.

    Das Team des Adipositaszentrums informiert und beantwortet gerne Ihre Fragen.

    Der Veranstaltungsflyer "Nie Wieder XXL" zum download
  • Gefäße und chronische Wunden

    Informationsveranstaltung im Sana Klinikum am Montag, dem 23. März 2015 um 17.30 Uhr

    Ohne unsere Gefäße käme kein lebenswichtiges Blut zu unseren Organen und von ihnen wieder zurück. Es sind viele Kilometer, verzweigt und unterschiedlich groß. Auch ihre Funktion ist oft sehr speziell.

    Das spiegelt sich natürlich auch in den Erkrankungen wieder. Chronische Wunden sind zumeist äußeres Zeichen einer Minderduchblutung der Haut. Thrombosen und Embolien haben meist ihre Ursache in Gefäßverengungne und verursachen Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Organversagen durch verstopfte Adern ist dramatisch und dann oft schwer zu behandeln.

    Umso wichtiger ist dann die schenelle Diagnose der Ursache und deren Behandlung. Im Zusammenspiel von Experten verschiedener Sana Kliniken werden diese Behandlungsoptionen deutlich erhöht.

    Dr. Peter Sabisch, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie referiert über die modernen Gefäßmedizin, chronische Wunden und die Zusammenarbeit der Gefäßexperten im  Zentrum GefäßMed Nord. Dabei geht er auf Untersuchungsmethoden und Behandlungsmöglichkeiten ebenso ein, wie auf Vorbeugende Maßnahmen, um Erkrankungen erst gar nicht entstehen zu lassen

    Die Veranstaltung findet im Vortragsraum des Sana Klinikums statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Neue und bewährte Behandlungsmöglichkeiten der Hüftarthrose

    Experten des Sana Klinikums referieren in der DEWEZET am Montag, dem 16. März um 17.30 Uhr

    Viele Menschen leiden unter Schmerzen in der Hüfte. Häufige Ursache ist eine Arthrose, also ein Verschleiß des Gelenkknorpels. Bei fortgeschrittener Arthrose und ausgereizter konservativer Therapie ermöglicht der künstliche Gelenkersatz Schmerzen zu lindern, die Funktion zu verbessern und die Lebensqualität zu erhöhen. In unserer Patientenakademie möchten wir Sie über den gesamten Weg der Behandlung informieren – von der Diagnose über die Therapie und Pflege bis hin zur Physiotherapie und Rehabilitation.  Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Leiter EndoProthetikZentrum und sein Team nehmen viele interessante Theman auf: Die Arthrose des Hüftgelenkes, was ist das,welche Ursachen hat sie, und wie stelle ich sie fest?
    Die Operative Behandlung der Arthrose des Hüftgelenkes, neue und altbewährte Methoden. Die Pflegerische Betreuung auf Station und Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen sowie die Ambulante und stationäre Rehabilitation.

  • Ein Netzwerk – Ein Ziel

    Experten des Darmzentrums Hameln-Pyrmont referieren in der DEWEZET am Mittwoch, dem 11.03.2015 um 17:00 Uhr

  • Ein Netzwerk – Ein Ziel

    Experten des Darmzentrums Hameln-Pyrmont referieren in der DEWEZET am Mittwoch, dem 11.03.2015 um 17:00 Uhr

    Ein Netzwerk – Ein Ziel

    Optimale Behandlung im Darmzentrum Hameln-Pyrmont


    Hameln, 03.03.2015. Ein fachübergreifendes Konzept zur Vermeidung und optimierten Behandlung von Darmkrebs ist das Ziel des Darmzentrums Hameln-Pyrmont, dass in 2008 von der Praxisgemeinschaft Dres. med. R. Halle, H. Hill, O. Rubanov und H. Schmidt zusammen mit dem Sana Klinikum Hameln-Pyrmont und dem Bathildiskrankenhaus Bad Pyrmont gegründet wurde. Anlässlich des Darmkrebsmonats im März bieten die Experten der drei Gesundheitseinrichtungen ein Expertenforum am Mittwoch den 11. März um 17.00 Uhr in den Räumlichkeiten der DEWEZET an. Hier können Besucher alle Fragen rund um das Thema Darmkrebs und zu den Versorgungsleistungen des Darmzentrums stellen.

    Jeder zweite Mann und 43 Prozent der Frauen erkranken in ihrem Leben an einem bösen Tumor, so die Zahlen des Krebsregisters. Krebserkrankungen sind jedoch immer besser behandelbar und in vielen Fällen heilbar. Obwohl fast jeder Zweite an Krebs erkrankt, verstirbt daran nur jeder vierte Mann und jede fünfte Frau. Die Krebsvorsorge leistet hier einen großen Beitrag. Denn je früher Krebs erkannt wird, desto größer sind die Aussichten auf Heilung. Das gilt insbesondere für den Darmkrebs.

    Insgesamt steht das Darmzentrum jedoch nicht nur für eine gute Vorsorge, sondern für eine optimale und vernetzte Behandlung bis hin zur Nachsorge. „Mit dem Darmkrebszentrum gehen wir ganz neue Wege. Eine derartige Vernetzung zum Wohle des Patenten ist etwas Besonderes“, sagt Dr. Oleg Rubanov. Facharzt für Innere Medizin und Onkologie.

    Die niedergelassenen Ärzte der Praxisgemeinschaft Dres. R. Halle, H. Hill, O. Rubanov und H. Schmidt und die Krankenhäuser in Hameln und Bad Pyrmont haben sich zu einem Darmzentrum zusammengeschlossen. Onkologen, Gastroenterologen und Chirurgen sowie viele andere Fachdisziplinen arbeiten hier zusammen, um Darmkrebserkrankungen zu vermeiden oder der Erkrankung mit verbesserter Behandlung zu begegnen. Dabei fungieren die Akteure des Darmkrebszentrums als Lotze, die den Patienten über den gesamten Behandlungsverlauf von der Vorsorge, über die weiteren Behandlungsschritte, bis hin zur Nachsorge oder der Unterstützung in der Endphase lückenlos begleitet. „Wir arbeiten nach aktuellen, international Leitlinien und gemäß den Vorgaben der deutschen Krebsgesellschaft“, erklärt PD Dr. Rainer Lück, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie des Sana Klinikums und ergänzt „zudem unterliegen wir mit dem Darmzentrum der Qualitätssicherung des Westdeutschen Darmzentrums, das einen jährlichen Qualitätsbericht erstellt und uns mit anderen Zentren bundesweit vergleicht.“ In gemeinsamen Tumorkonferenzen treffen sich die Ärzte der unterschiedlichen Einrichtungen und Fachbereiche einmal in der Woche, um sich übergreifend zu Einzelfällen auszutauschen. „Im sogenannten Tumorboard besprechen wir alle Patienten, bei denen ein Darmkrebs entdeckt wurde, so dass die Entscheidung über das weitere Vorgehen von mehreren Fachleuten in gegenseitiger Absprache erfolgt. So kann die Behandlung für die Patienten immer weiter optimiert werden“, erklärt Privatdozent Dr. G. Stöhr, Chefarzt des Bathildiskrankenhauses, der von dem Expertennetzwerk überzeugt ist. Der schnelle Informationsaustausch sorge nicht nur für Behandlungssicherheit, sondern sichert auch kurze Wege und Wartezeiten. Kooperationspartner des Darmzentrums, wie Fachgemeinschaftspraxis für Innere Medizin O. Spiel und T. Kochtchi in Bad Münder, das Institut für Pathologie Richter, das Radiologische Zentrum V. Karakidis und J. Zhuchenko sowie die Strahlentherapie GSR Hameln, sind ebenfalls Teil des Wissensnetzwerkes.  

    Jährlich kommen hier im Landkreis etwa 180 Neuerkrankungen hinzu. Gerade beim Darmkrebs gibt es eine vortreffliche Vorsorge und Früherkennungsmöglichkeit, die Darmspiegelung. Hier können Tumore frühzeitig entdeckt und bereits während der Untersuchung entfernt werden. Wenn es sich bei den Tumoren noch um sogenannte Polypen oder medizinisch gesagt um Adenome – gutartige Tumore – handelt, wird durch deren Entfernung die Entstehung eines Darmkrebses verhindert, deshalb ist die Darmspiegelung eigentlich keine Früherkennung, sondern eine Krebsvermeidungsunterschung.

    Ab dem 55. Lebensjahr wird diese Untersuchung von den Krankenkassen übernommen. „Leider nehmen viel zu Wenige dieses Angebot in Anspruch“, ergänzt Dr. R. Halle und erklärt „das liegt häufig daran, dass eine Darmkrebserkrankung im frühen Stadium erst einmal keine Beschwerden verursacht. So kann sich die Schleimhaut über viele Jahre völlig unbemerkt verändern. Aber selbst wenn schon ein Krebs vorliegt, können, wenn er rechtzeitig erkannt wird, bis zu 90% der Darmkrebspatienten vollständig geheilt werden.“ Man solle also ab einem gewissen Lebensalter regelmäßig die Vorsorgeleistung in Anspruch nehmen und den Arztbesuch nicht unnötig hinauszögern sollten Symptome auftreten, wie Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, Bauchkrämpfe oder Blut im Stuhl, so der Mediziner.

    In der gemeinsamen Veranstaltung am Mittwoch 11. März in der DEWEZET informieren die sechs Zentrumskoordinatoren über die unterschiedlichen Leistungen des Zentrums, beantworten alle Fragen zum Thema Darmkrebs und machen auf die große Chance der Darmkrebsvorsorge aufmerksam. Referieren wird Dr. Ralf Halle und Dr. Oleg Rubanov aus der Praxisgemeinschaft Dres. Med. R. Halle, H. Hill, O. Rubanov und H. Schmidt sowie Privatdozent Dr. Rainer Lück und Jürgen Langner aus dem Sana Klinikum Hameln und Privatdozent Dr. Gerhard Stöhr und Dr. Walter Orman aus dem Bathildiskrankenhaus Bad Pyrmont.

  • "Ich habe Rücken" Experten informieren im Sana Klinikum

    Montag, 23. Februar um 17.30 Uhr

    im Vortragssaal des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont

    In Deutschland leiden, statistisch gesehen, zur Zeit 27–40 % der Einwohner an Rückenschmerzen.
    Etwa 70 % haben die Schmerzen mindestens einmal im Jahr und etwa 80 % klagen mindestens einmal im Leben über Rückenschmerzen. Der wohl häufigste Anlass für Rückenschmerzen besteht in einer Funktionsstörung der Wirbelgelenke. Wichtig in der Behandlung von Rückenschmerzen ist die genaue Analyse der Beschwerden, sowohl der Ursachen als auch der Behandlungsoptionen. Die Experten der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chefarzt Prof. Dr. Hankemeier, der geschäftsführende Oberarzt Dr. Michael Klein und der Leitende Arzt für Neurochuirurgie, Eyad Al-Kahlout, informieren Sie über die konservatioven und operativen Behandlungsmöglichkeiten der bei Verletzungen sowie bei Verschleiss der Wirbelsäule sowie über die Möglichkeiten der Physiotherapie bei Rückenschmerzen.

  • Sternenkinder

    Am Samstag, den 7. März 2015 um 11.00 Uhr findet auf dem Friedhof Wehl in Hameln die Gemeinschaftsbestattung der in den letzten Monaten verstorbenen Sternenkinder statt. Sternenkinder – so werden die Kinder genannt, die in frühen Schwangerschaftswochen im Mutterleib versterben.

    Zu der Trauerfeier in der Friedhofskapelle mit anschließender Beisetzung sind alle eingeladen, die persönlich betroffen sind oder denen das Schicksal dieser kleinen Wesen am Herzen liegt.

    Der Abschied wird gestaltet von der evangelischen Krankenhausseelsorge und vom katholischen Pfarramt Hameln in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Sternenkinder des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont.

  • Neue Betreuungseinrichtungen für Mitarbeiterkinder

    Standortattraktivität für qualifizierte Mitarbeiter wird deutlich gesteigert

    Kindertagespflege und Kindergarten für die Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter haben ihren Betrieb aufgenommen

    Die beiden im kindgerecht umgebauten ehemaligen Schwesternwohnheim untergebrachten Betreuungseinrichtungen für die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Mitte Juni und Anfang Juli ihren Betrieb aufgenommen. Das Kindergartenalter deckt der Kindergarten "Struwelpetra" ab, alle weiteren Altersgruppen werden von Tagesmüttern in der Kindertagespflege betreut. Die  Mitarbeiter haben das Angebot sofort gut angenommen  so dass in beiden Einrichtungen bereits jetzt schon reges Treiben herrscht.  Das Betreuungsangebot beider Einrichtungen orientiert sich organisatorisch wenn möglich an den betrieblichen Belangen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sana Klinikums, um die Anforderungen von Beruf und Familie besser in Einklang zu bringen. Damit erhöt sich auch die Attraktivität des Klinikstandortes Hameln für gut qualifizierte Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und andere Berufsgurppen.

    Hameln, 02.07.2014, hx 
     


     

  • "Vom Weinen kriegt man Durst" , Bücher können Türen öffnen

    "Opa, wie ist das wenn man tot ist?" Ausstellung zu Kinderbüchern zum Thema Trauer und Tod

    . Kinder und Tod - das passt auf den ersten Blick nicht zusammen. Weil Kinder am Anfang des Lebens stehen, weil sie springlebendig sind, weil der Tod ernst ist und endgültig. Mit Kindern über das Sterben sprechen? Ist das überhaupt ein Thema für Kinder? Genau darum geht es in dem Vortrag „Vom Weinen kriegt man Durst“ von Christine Stockstrom, Dipl. Supervisorin, Dozentin und Vorsitzende Bundesverband Trauerbegleitung e.V., am 02. März um 19.30 Uhr im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont.

    Kinder begegnen in ihrem Lebensalltag immer wieder Situationen, die mit Verlust, Abschied und Sterben verbunden sind, zum Beispiel, wenn ein Haustier stirbt, Blumen verwelken, Bäume gefällt werden oder ein totes Tier auf der Straße liegt. Das Kinderbuch „Vom Weinen kriegt man Durst“ erzählt von einem sechsjährigen Jungen namens Joris, der eine für ihn ganz wichtige Lebenserfahrung macht. Sein geliebter Onkel Hugo ist schwer krank und stirbt schließlich. Joris und seine Mutter müssen lernen, damit zurecht zukommen. Zum Auftrag der Erziehungsberechtigten, in Familie, Kindergarten oder Schule gehört es, Kinder auf das Leben vorzubereiten, das heißt auch, sie für die Begegnung mit dem Tod zu befähigen und sie mit diesem Thema nicht alleine zu lassen. "Mama, wie ist das, wenn man tot ist? Muss man denn immer sterben, wenn man krank wird? Ist sterben wie einschlafen? Wie ist es im Himmel?“ Bilderbücher können dabei sowohl für die Kinder, als auch für Erwachsene sehr hilfreich sein. Bücher öffnen Türen – entsprechend intensiv lässt sich mit ihnen arbeiten. So können sie den Einstieg in ein Gespräch über Sterben und Tod erleichtern.  

    Im Haus der Kirche findet in dieser Woche eine Bücherausstellung zu diesem Thema statt. Ein besonderes Highlight des Programms ist der Vortrag von Christine Stockstrom im Vortragssaal des Sana Klinikums am Montag den 02. März um 19.30 Uhr. Der Vortrag soll allen, die mit Kindern zu tun haben, ob in der eigenen Familie oder im Beruf, Mut machen sowie  Ansätze und Ideen liefern, wie sie sich gemeinsam mit Kindern diesem Thema widmen können. „Im Palliativbereich erleben wir häufig Situationen, bei denen Angehörige und teilweise auch wir in der Kommunikation mit Kindern und Enkelkindern unserer schwerstkranken Patienten an Grenzen stoßen“, erzählt  Barbara Vahldieck, Fachkrankenschwester im Palliativbereich des Sana Klinikums und ergänzt „Christine Stockstrom besitzt hier einen großen Erfahrungsschatz und wir freuen uns, dass sie diesen mit uns in ihrem Vortrag am 02. März teilen wird.“ Im Anschluss an die Veranstaltung bietet sich Gelegenheit zu Diskussion.

     

     

    Christine Stockstrom ist Diplomsupervisorin und Diakonin mit Zusatzausbildung in klinischer Seelsorge, Trauerbegleitung und Einführung in Psychotraumatologie. Sie verfügt über langjährige Berufserfahrung  in der Hospizarbeit, Notfallseelsorge, Krisenintervention und Trauerbegleitung. Sie ist Vorsitzende des Bundesverbandes Trauerbegleitung e. V. und arbeitet  in eigener Praxis als Supervisorin und Trauerbegleiterin.

  • Weihnachtskonzert im Klinikum

    „Young Voices & Gopsel“ singen am 16.12.2014 ab 16.30 Uhr in der Eingangshalle des Sana Klinikums

    Der Gospelchor „Young Voices & Gopsel“ wird am 16.12.2014 ab 16.30 Uhr die Eingangshalle des Sana Klinikums mit weihnachtlichen Klängen auf gospelweise verzaubern. Mit viel Schwung und Begeisterung sollen die Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Klinikums mit Weihnachtsliedern und traditionellen Gospelsongs in Weihnachtsstimmung versetzt werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenlos.

    Young Voices & Gopsel
  • Das besondere Nikolauskonzert im Sana Klinikum

    Die Band "Tone fish" erfreut Patienten und Besucher am Nikolausnachmittag mit Musik als Medizin für die Seele

    Wer rechnet schon in dieser besinnlichen Weihnachtszeit bei einem Konzert in einem Klinikum mit fröhlich folkigen Klängen? Im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont kam der Nikolaus jedenfalls nicht mit Winterblues, sondern mit handgemachter Musik der Gruppe „Tone fish“ und brachte so etwas Beschwingtheit, in den für die Patienten ja doch eher gleichförmigen Klinikalltag. Mit mehrstimmigem Gesang, Gitarre, Cajon und der in Hameln nicht oft zu hörenden Tin Whistle Flöte wurden bekannte Songs wie von Mark Knopfler oder Julian Dawson neu interpretiert und auch eher unbekannte, aber gleichwohl zum Mitswingen animierende Songs und Eigenkompositionen auf eine unverwechselbare Weise in der Eingangshalle bei der Cafeteria  des Klinikums vorgetragen. So konnten die Patienten und Angehörigen in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen das Konzert genießen. Die Organisatorin, Pressesprecherin Natalie Arnold, wollte mit diesem Konzert einmal Neuland beschreiten. „Wir haben ein tolles Weihnachtsprogramm im Klinikum, mit Vorlesungen, Köstlichkeiten aus der Klinikküche, musikalischen Highlights und vielen weiteren besinnlichen Aktionen“, so  Arnold. Aber es sollte auch etwas besondere Farbe in das Programm kommen und da ist eine Band wie Tone fish genau richtig. "Unsere Patienten haben sich sehr gefreut, diese Musik mit ihren lockeren Klängen und der Freude vermittelnden Ausstrahlung zu hören. Man sagt ja: Musik öffnet die Seele, und die dann entstandene positive Stimmung ist gut für die Genesung. Man könnte also sagen: der "Tone fish" war genau die richtige Medizin an diesem Nikolausnachmittag."

    Hameln, 06.12.2014 (hx)

    Mit Michaela Jeretzky (Gesang), Stefan Gliwitzki (Gitarre, Gesang), Udo Oppermann (Irish Flute, Tin Whistle, Queerflöte) und Jochen Siepmann (Cajon) sorgte die Hamelner Band "Tone fish" unplugged am Nikolausnachmittag für Beschwingtheit und Abwechslung im Sana Klinikum.

  • Weihnachtszauber im Sana Klinikum

    Weihnachtsprogramm für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter

    Weihnachten im Krankenhaus

    Wir möchten, dass sich jeder Patient in unserem Klinikum wohl fühlt.
    Dabei liegt uns nicht nur die gute medizinische Versorgung am Herzen,
    sondern auch das seelische Wohl unserer Patienten.

    Wir möchten, dass Sie in der besonderen Zeit des Jahres etwas vom Weihnachtszauber dieser Zeit in unserem Haus spüren können.
    Dafür haben wir ein buntes Weihnachtsprogramm zusammengestellt.

    Zu den unterschiedlichen Programmpunkten sind Patienten und ihre Angehörige sowie Besucher und Mitarbeiter des Klinikums und des Seniorenheims zur Höhe herzlich eingeladen.

    Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Wir wünschen Allen eine frohe Weihnachtszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest. Kommen Sie gesund ins neue Jahr.

    Ihr Sana Klinikum Hameln-Pyrmont

    Weihanchtsprogramm 2014
    Das Weihnachtsprogramm als Download
  • Julia Heinichen nimmt als stellvertretende Pflegedirektorin ihren Dienst auf

    Gesellschaftliche und demografische Veränderungen erfordern kreative Impulse

    „Wir freuen uns, dass wir mit Julia Heinichen zum 01.11.2014 die Position der stellvertretenden Pflegedirektorin wieder nachbesetzen konnten. Sie bereichert unser Team mit ihren Erfahrungen in einer vergleichbaren Leitungsposition und wird bei zukünftigen Themen neue kreative Impulse mit einbringen. Wir heißen sie herzlich Willkommen und wünschen ihr einen guten Start in unserer Klinik“, so Pflegedirektorin Kerstin Heiermann und Team.

    Auf die neue Herausforderung im Sana Klinikum freut sich Julia Heinichen: „Die Anforderungen an den Pflegberuf sind in den vergangenen Jahren deutlich komplexer geworden. Sozialer Anspruch, gesellschaftliche Erwartungen, wirtschaftliches Arbeiten, Qualitätskennzahlen und demographische Veränderungen sind nur einige der Anforderungen mit denen sich das Pflegepersonal täglich auseinander setzt. Trotz des engen Rahmens bin ich davon überzeugt, dass es Gestaltungsoptionen und Potenzial gibt. Diese aufzuzeigen und die Mitarbeiter zu motivieren sie zu nutzen, sehe ich als meine persönliche Aufgabe als Führungskraft. Für mein Wirken im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont wünsche ich mir, dass wir gemeinsam viele Gestaltungspotenziale finden und den Pflegedienst gemeinsam für die kommenden Jahre gut aufstellen können.“ 

    Nach ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin an der MHH, absolvierte Julia Heinichen im Jahr 2010 den Bachelor of Arts für Pflege- und Gesundheitsmanagement an der Hochschule in Bremen, mit einem Auslandssemester in Melbourne, Australien. Zuletzt war sie, als Assistentin des Direktoriums und anschließend in der Bereichsleitung für Innere Medizin, am St. Joseph-Hospital in Bremerhaven tätig. Ihre Freizeit verbringt die 32-Jährige gerne beim Besuch von Theatern und Ausstellungen oder ist sportlich aktiv beim Joggen und Pilates.

  • Herbstzeit ist Grippezeit – Schutzimpfung ja oder nein?

    Hameln, 13.10.2014

    Im Landkreis hört man an allen Ecken ein Niesen, Husten oder Klagen über Kopfschmerzen. Der Herbst ist da und mit ihm die Erkältungszeit. Mit dieser könnte Mann und Frau sich ja noch arrangieren, aber was tun, wenn die richtige Grippewelle wieder droht? „Und diese kommt bestimmt“, bestätigt Dr. Hubert Topp, Chefarzt der Kardiologie. Er rät zur Grippeschutzimpfung.

    Die beste Zeit, um sich gegen die Influenza impfen zu lassen, ist im Oktober und November – also jetzt. Doch scheuen immer noch viele Bürger diesen Gang zu ihrem Hausarzt. Zu groß sind meist die Bedenken, denn trotz Impfung liegen viele Menschen zur Grippezeit einige Tage flach. „Die richtige Influenza darf nicht mit den ‚normalen‘ Erkältungskrankheiten verwechselt werden“, erklärt Dr. Hubert Topp, Chefarzt der Kardiologie, der als Symptome der schweren Grippeerkrankung hohes Fieber, Schüttelfrost, Hals- und Gliederschmerzen sowie Reizhusten nennt. Im schlimmsten Fall bestehe sogar Lebensgefahr.

    Deshalb sollten sich nach Aussage des Facharztes für Kardiologie vor allem Menschen impfen lassen, die im Kontakt zu vielen anderen Personen oder zu bereits geschwächten Menschen stehen. Auch Senioren, Diabetiker oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten sich gegen die Grippe immunisieren lassen. Eine Impfung bietet für sie selbst Schutz .Die Kosten für die Impfung übernimmt die Krankenkasse.

    Trotzdem ist die Schutzimpfung keine Garantie dafür, dass man nicht die Grippe bekommt. „Dafür sind die Bakterien und Viren einfach zu vielfältig. Man müsste genau gegen diesen einen Virus geimpft geworden sein, mit dem man sich dann ansteckt“, bestätigt Dr. Topp. Wie bei den meisten Medikamenten können auch bei Grippe-Impfstoffen Nebenwirkungen auftreten. „Die Impfungen sind in der Regel aber sehr verträglich und Nebenwirkungen selten“, sagt Dr. Topp. „Angesichts der Risiken einer Grippeinfektion würde ich immer zu einer Impfung raten.“ Die häufigsten Nebenwirkungen sind lokale Reaktionen durch die Impfung selbst, Mattigkeit und Müdigkeit. Weil der Körper nach einer Impfung mit der Bildung von Antikörpern beschäftigt ist, ist er anfälliger für eine in der Regel harmlose aber unangenehme Erkältung.

  • Informationsveranstaltung zum Thema Demenz

    Seniorenheim Zur Höhe lädt am 27.11.2014 dazu ein

    Informationsveranstaltung

    DEMENZ

    Donnerstag, 27.11.2014 um 19.00 Uhr im Sana Seniorenheim (Holtenser Landstraße 1  in Hameln)

    Referent: Dr. med. Wolf, ehe. Chefarzt der Klinik für Alters- und Stoffwechselerkrankungen und Mitglied des Vorstandes der Hamelner Alzheimer-Gesellschaft

     

    In Deutschland leben über eine Millionen demenzkranke Menschen. Nicht allein die Erkrankten, auch ihr Umfeld  wie die Familie und Freunde sind von den Veränderungen betroffen. Wie gehe ich mit dem Vater, der Mutter oder dem Freund um, wenn mein doch so gewohntes Gegenüber mich plötzlich nicht wiedererkennt oder sich an gemeinsame Erlebnisse im Gespräch nicht mehr erinnern kann? Wie gehe ich mit  der Angst und Verzweiflung der Betroffenen um? Dr. med. Wolf referiert im Rahmen einer Informationsreihe zu diesem Thema, klärt Angehörige, Betreuer und Interessierte auf und gibt praktische Tipps im Umgang mit den Betroffenen.

    Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

     

  • 21 Pflegeschüler starten ihre Ausbildung

    Viele von den in drei Jahren gut ausgebildeten Fachkräften sollen übernommen werden

    21 Lernende starteten am 01. Oktober ihre Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in. Die Kursleitung übernimmt der erfahrene Lehrer für Pflegeberufe, Jürgen Jonas. In der dreijährigen Ausbildung erwarten die Schüler mindestens 2.100 theoretische Stunden und rund 2.500 Stunden im praktischen Einsatz auf den Stationen. Zusätzlich werden Einsätze in externen Einrichtungen ermöglicht, wie der BDH Klinik in Hessisch Oldendorf oder in ambulanten Pflegediensten und psychiatrischen Fachkliniken.

    „Wir freuen uns wieder so zahlreiche motivierte junge Menschen für den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers, der Gesundheits- und Krankenpflegerin gewonnen zu haben,“ so Doreen Erdmenger, die als Schulleitung zusammen mit ihren Kollegen die Ausbildung eng begleiten wird. Der Beruf ist nach wie vor attraktiv und bietet viele Entwicklungsmöglichkeiten, was die große Anzahl an Bewerbern zeigt. „Der schönste Beruf der Welt“, wie eine Absolventin des letzten Kurses in ihrer Abschlussrede sagte. „Uns ist es wichtig den Pflegeberuf attraktiv zu gestalten. Die Motivation und Liebe zum Beruf bringen auch unsere Praxisanleiter den Schülern immer wieder nahe, auch wenn es stressige und schwere Zeiten gibt oder die psychische und körperliche Belastung, die der Beruf mit sich bringt, zu spüren ist“, so Kursleiter Jonas. Die  Einteilung der eigenen Ressourcen ist daher auch ein wichtiger Punkt, den es im Rahmen der Ausbildung zu erlernen gilt. Nur so kann man dem zunehmenden Bedarf der Versorgung kranker Menschen gerecht werden.

    Unsere Schüler sollen eine gute Ausbildung in unserem Haus erhalten. Ziel ist es nach der Ausbildung so viele gut ausgebildete Fachkräfte wie möglich zu übernehmen. Aus dem letzten Examenskurs konnte die Hälfte der Schüler übernommen werden.

    Das Klinik-Team wünscht den neuen Auszubilden viel Freude und gutes Gelingen für die bevorstehenden drei Ausbildungsjahre.

    Hameln, 10.10.2014

    Die neuen Auszubildenenden in der Pflege vor dem Sana Klinikum Hameln-Pyrmont

  • Was muss in die Reiseapotheke?

    Was ist wirklich sinnvoll, wenn es im Urlaub darauf an kommt...

    Dr. Wolfgang Müller, Leiter der Zentralen Notaufnahme

    Die Reiseapotheke – was muss mit in den Urlaub

    Die Sommerferien haben begonnen und viele Urlauber freuen sich auf die „schönsten Tage des Jahres“. Wenn jetzt die Koffer für eine große oder auch kleine Reise gepackt werden, sollte eines immer dabei sein: die Reiseapotheke.

    Dr. Philipp von Blankenburg, Chefarzt der Kinderklinik im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont gibt Tipps, was hinein gehört.

    Unbedingt mit in den Urlaub müssen natürlich auf jeden Fall die Medikamente, die man auch zu Hause einnehmen muss. Zudem gehören in eine gut ausgestattete Reiseapotheke:

    Anleitung zur Ersten Hilfe

    • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor
    • Insektenschutzmittel
    • Zeckenzange
    • Desinfektionsspray
    • Verbandschere
    • Rettungsdecke (160x210cm)
    • Pflasterstrips in verschiedenen Größen
    • Mehrere elastische Wundschnellverbände (10cm lang, 6cm breit)
    • Ein großes Verbandpäckchen
    • Mehrere mittlere Verbandpäckchen
    • Großes Brandwunden-Verbandtuch
    • Mehrere Mullbinden (4m lang, 8 cm breit)
    • Mehrere Mullbinden (4m lang, 6 cm breit)
    • Mehrere Zellstoff-Mull-Kompressen (10x10cm)
    • Dreiecktücher (90x90x127cm)
    • Sicherheitsnadeln
    • Mittel gegen Insektenstiche, Durchfall, Sonnenbrand, Allergien, Prellungen, Verstauchungen, Schnupfen, Fieber und Kopfschmerzen
    • Blasenpflaster für wunde Füße

    Gleichwohl gilt: bei schwereren Verletzungen und Erkrankungen sollte man schnellstens vor Ort einen Arzt aufsuchen. Dafür empfiehlt sich vor der Reise der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, da die heimischen Kassen nicht immer die Behandlungskosten ausländischer Ärzte in voller Höhe übernehmen. Auch bei dem seltenen Fall einer Rückholung aus dem Ausland macht sich eine Versicherung bezahlt.

    Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont wünscht Ihnen einen erholsamen Urlaub und schöne Sommerferien. Bitte fahren Sie vorsichtig an Ihren Urlaubsort und kommen Sie gesund zurück.

  • Trinken ist im Sommer das A und O

    Zu wenig Flüssigkeit kann lebensgefährlich sein!

    Temperaturen bis 35 Grad bei Sonnenschein und hoher Luftfeuchtigkeit haben die Meteorologen auch wieder für diesen Sommer vorausgesagt. Für den Körper ist das Saunawetter eine starke Belastung. Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont gibt Tipps, wie das Wetter zu meistern ist.

    Starke Hitze und pralle Sonne: Der Kreis Hameln kann am im Sommer öfter an den Wochenenden wieder über das hochsommerliche Wetter stöhnen. In der Notaufnahmen des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont verzeichnen die Mediziner dann oft einen Anstieg von Patienten, die aufgrund der Hitze behandelt werden müssen.

    Damit der Weg bei dem heißen Wetter nicht ins Klinikums führt empfiehlt Dr. Hubert Topp, Chefarzt der Kardiologie bei den heißen Temperaturen viel zu trinken. „Der Körper versucht sich durch schwitzen zu kühlen, dabei können schnell mal mehrere Liter Flüssigkeit verloren gehen. Durch Schwitzen verliert der Körper aber nicht nur Flüssigkeit, sondern auch viele wichtige Salze, Magnesium und Elektrolyte. Dieser Verlust führt häufig zu Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen oder Muskelkrämpfen,“ so der Mediziner und weist darauf hin, dass insbesondere ältere Menschen häufig zu wenig trinken, was auch schon mal zu Kreislaufzusammenbrücken führen kann. Dr Topp rät: „Bei diesen Temperaturen sollten 2-3 Liter Wasser oder Saftschorle über den Tag verteilt getrunken werden. Bei älteren Menschen kann sich auch ein „Trinkprotokoll“ als hilfreich erweisen, damit das Glas Wasser nicht vergessen wird, denn häufig ist ihnen gar nicht bewusst, wie lange sie schon nichts mehr getrunken haben. Patienten mit einer ausgeprägten Herzschwäche und Behandlung mit Wassertabletten sollten an so besonders heißen Tagen Rücksprache mit Ihrem Hausarzt halten.“

     

    Insgesamt rät Dr. Hubert Topp folgende Punkte bei den warmen Temperaturen zu beachten.

    1. Trinken Sie viel! Vor allem Wasser und ungesüßte Fruchtsäfte helfen, den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen. Wasserhaltige Früchte sind zudem eine gute Ergänzung – gerade bei Kindern. Alkohol, übermäßiger Kaffeekonsum oder Energydrinks sollten tabu sein, da sie den Kreislauf zusätzlich belasten. Bei Autofahrten immer Getränke mitnehmen!
    2. Tragen Sie luftige Kleidung! Weite und helle Kleidung verhindert, dass sich die Hitze am Körper staut.
    3. Vermeiden Sie körperliche Belastung! Wer nicht muss, sollte am Wochenende keine schwere körperliche Arbeit verrichten oder sie in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.
    4. Schützen Sie sich vor der Sonne! Um einen Sonnenbrand zu verhindern, sollten Sie sich mit einer Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor eincremen. Auch hier gilt es, besonders auf Kinder zu achten, da ihre Haut empfindlicher ist. Am besten ist es aber, die pralle Sonne zur Mittagszeit und am frühen Nachmittag komplett zu meiden. Vor allem Kleinkinder gehören nicht in die pralle Sonne.
    5. Kinder und ältere oder behinderte Menschen nicht im Auto warten lassen – auch nicht für kurze Zeit – das Auto wird schnell zum Backofen!

     

    Wer sich zu lange in der Sonne aufhält riskiert nicht nur einen Sonnenbrand, sondern auch einen Sonnenstich oder Hitzschlag, der die Köpertemperatur bis zu 40 Grad Celsius ansteigen lassen kann. Betroffene reagieren häufig benommen und wirken verwirrt. „Bei ersten Anzeichen eines Sonnenstichs sollte der Betroffen sofort in den Schatten gebracht und mit nass-kalten Tüchern auf dem Körper heruntergekühlt werden. Die Flüssigkeitszufuhr ist dann ganz besonders wichtig. Bei einem Sonnenstich oder Kollaps sollte auch immer ein Notruf (112) abgesetzt werden,“ sagt Dr. Topp.

    Hameln, 14.08.2014

Stefan Schrickel, stellvertretender Küchenleiter der Klinikküche im Sana Klinikum, überprüft regelmäßig die Mineralwasserbestände, denn auch die Patienten sind angehalten, ausreichend zu trinken.

  • Sie schenken anderen ihre Zeit

    Die Grünen Damen und ein Herr sind im Sana Klinikum Hameln für Patienten unterwegs

    Sie sind wie gute Feen im Klinikum, die gerne den einen oder anderen Wunsch der Patienten erfüllen. „Die Wünscherfüllung heißt häufig einfach nur zuhören. Da sein für Gespräche über das Alltägliche oder auch Ängste, die Patienten einfach mal loswerden möchten“, erzählt die Leiterin der Grünen Damen Gunda Hoefft. 

    Die Grünen Damen sind 16 Damen und ein Herr, mit viel Lebenserfahrung und einem großen Herzen für die Anliegen und Sorgen kranker Menschen. Ihr Erkennungszeichen ist der grüne Kittel und ein grünes Halstuch. Seit über 30 Jahren sind die Grünen Damen unter dem Dachverband der evangelischen Krankenhaushilfe im Klinikum Hameln-Pyrmont unterwegs. „Wir machen alle Dinge, die nichts mit der Pflege zu tun haben“, so die gebürtige Hamelerin, die bereits seit 1999 die Grünen Damen des Klinikums begleitet. Neben den Gesprächen mit Patienten, sind das auch kleinere Besorgungen oder soziale Unterstützung. „Wir holen auch gerne mal eine Zeitung aus dem Kiosk oder bringen persönliche Dinge vorbei, die vor einem spontanen Klinikaufenthalt nicht mehr mitgenommen werden konnten“,  sagt Gunda Hoefft und ergänzt „in manchen Fällen unterstützen wir zum Beispiel auch nicht sesshafte Patienten durch Hilfestellung über das Rote Kreuz oder unser Spendenkonto.“ Gunda Hoefft, die selbst durch einen Zeitungsartikel darauf aufmerksam wurde, dass die Grünen Damen Ehrenamtliche suchen, war früher bei der Bundesbahn tätig; die Umstellung auf neue Computerlösungen wollte Sie nicht mehr mit machen. Jetzt arbeitet Sie schon das 15. Jahr ehrenamtlich für die Grünen Damen im Sana Klinikum.

    Nicht alle Grünen Damen kommen, wie Gunda Hoefft aus Hameln, einige haben auch eine etwas längere Anfahrt aus Aerzen oder sogar aus Auetal. Das Klinikum unterstützt die Arbeit der Grünen Damen finanziell, so können auch Anfahrtskosten beglichen werden. Besonders stolz sind die Grünen Damen über den Hahn in ihrem Korb, Helmut Seyffart, der sich zum Beispiel auch um die urologischen Patienten kümmert. „Auf den Stationen sind wir zu Hause. Jeder hat seine Stationen, die er regelmäßig besucht“, sagt er und berichtet „Wir  bieten jedem Patienten unsere Hilfe an. Natürlich nach Rücksprache mit den Schwestern der Stationen, die uns häufig den ein oder andern Tipp geben, wem wir mit unserer Anwesenheit heute besonders gut tun würden.“

    Die Grünen Damen und Herren verschenken gerne ihre Zeit. Dazu gehört jedoch nicht nur Freudiges, auch Probleme und Trauriges erleben sie bei ihren dreimal wöchentlichen Rundgängen durch das Klinikum. „Besonders tragisch ist es bei sterbenden Patienten“, erzählt Gunda Hoefft und hat eine Situation vor Augen, wo sie den Platz der Ehefrau am Bett ihres sterbenden Mannes einnahm, damit diese einen Kaffee trinken oder ein Runde an der frischen Luft drehen konnte.

    Freude schenken, durch Zuhören, kleine Botengänge, Spaziergänge oder Vorlesen, ist das, was die Grünen Damen bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit erfüllt. So sind es häufig die kleinen Freuden, die in besonderer Erinnerung bleiben, berichtet Gunda Hoefft. Sie erinnert sich an einen Patienten, der ganz unglücklich darüber war, dass er seiner Frau zum Hochzeitstag nicht wie gewohnt einen Strauß Rosen besorgen konnte. Diesen Dienst übernahm die Grüne Dame gerne. Die Überraschung der Frau war groß, als ihr Ehemann freudig den Strauß Rosen neben seinem Bett hervorzauberte. „Wir möchten den Patienten ihren Klinikaufenthalt erleichtern. Durch kleine Gesten kann man viel bewirken. Wir haben ja Zeit“, lächelt sie und fügt hinzu „Die Grünen Damen sind eine große Gemeinschaft. Jährlich machen wir gemeinsam einen Ausflug und fahren auch zu den bundesweiten Jahrestreffen der Grünen Damen nach Berlin. Manchmal bekommen wir auch Besuch von anderen Grünen Damen, wie jetzt im September aus Bad Pyrmont.“

    Nicht nur das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ist dankbar für das große Engagement der leisen Helferinnen und Helfer, auch zahlreich Patienten und Angehörige schätzen ihre Arbeit sehr. Im Rahmen der Aktion „Helfer Herzen“ der Drogeriemarktkette „dm“ werden die Grünen Damen für ihren ehrenamtlichen Einsatz Ende August geehrt.

    Hameln, 12.08.2014

    Laut Informationen der evangelischen Krankenhaus-Hilfe e.V. (eKH) engagieren sich bundesweit 11.244 Grüne Damen und Herren in 489 Krankenhäusern und 248 Altenhilfeeinrichtungen. Insgesamt leisten sie unentgeltlich rund 1,8 Millionen Einsatzstunden pro Jahr. Auch das Team  im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont leistet viele ehrenamtliche Stunden.

  • Weltmeisterbaby im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont heißt Elias Noel

    Geburt während WM Endspiel

    Klar, Fußball ist das zentrale Thema dieser Tage. Für Familie Gahl drehte sich die Welt am WM-Sonntag jedoch nicht mehr um den Fußball, sondern um ihren kleinen Familienzuwachs. Das Endspiel der Fußball-WM verbrachte Familie Gahl im Kreißsaal das Sana Klinikums Hameln-Pyrmont. „Unser Sohn kam in der ersten Halbzeit zur Welt,“ erzählt die junge Mutter. Vom Spiel haben die glücklichen Eltern nicht viel mitbekommen. „Das wir das Spiel nicht sehen konnten ist nicht schlimm. In der Situation dreht sich die Welt um etwas anderes,“ so Nadine Gahl und fügt freudig hinzu „Aber unsere Hebamme kam in der Verlängerung des Spiels rein und hat uns den Sieges-Torschuss von Mario Götze mitgeteilt.“ Das Geburtstagsdatum wird sich der kleine Elias Noel sicherlich sehr gut merken können, nicht nur weil Deutschland an diesem Tag Fußballweltmeister wurde, sondern auch weil sein Vater Florian Gahl an diesem Tag seinen Geburtstag feiert. Aufgrund der ambulanten Entbindung konnten die jungen Eltern bereits vier Stunden, nachdem ihr Sohn zur Welt kam, das Klinikum wieder verlassen.
     
    „Das Team der Geburtsklinik gratuliert der Familie ganz herzlich zur Geburt ihres Kindes,“ so Chefarzt Dr. Nösselt. „Elias Noel ist eines von insgesamt rund 600 Kindern, die bisher in diesem Jahr bei uns das Licht der Welt erblickt haben. Das sind 9 % mehr als im vergangenen Jahr. Über das große Vertrauen, das die Mütter in uns und unsere Leistungen haben, freuen wir uns.“

    Elias Noel ist eines von insgesamt rund 600 Kindern, die bisher in diesem Jahr bei uns das Licht der Welt erblickt haben.

  • Sana Patientenakademie: Nieren und Blasensteine

    Montag, 07. Juni 2014, im Vortragsraum des Sana Klinikums

    Nieren- und Blasensteine

    Plötzliche, heftigste Schmerzen in Flanke oder Rücken, Schmerzen beim Wasserlassen oder häufiger Harndrang, das sind nur wenige der vielen Symptome, die auf Nieren- oder Blasensteine hindeuten. Aber es können neben Steinen auch andere Erkrankungen hinter diesen Beschwerden stecken. Und nicht immer ist die Eingrenzung der Diagnose ohne spezielle Untersuchungsmethoden möglich. Über die Entstehung der Nieren- und Blasensteine, vorbeugende Maßnahmen, Symptome, Diagnostik und Behandlung referiert Dr. Michael Baumann, Chefarzt der Klinik für Urologie im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, im Rahmen der kostenlosen Sana Patientenakademie am heutigen Montag, dem 07.07.2014 um 17:30 Uhr im Vortragsraum (Weißer Salon) des Sana Klinikums. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Neue Leitung für Kommunikation

    Natalie Bechtold freut sich auf die Aufgabe in Hameln

    SANA Klinikum Hameln-Pyrmont begrüßt neue Leitung für Kommunikation

    Natalie Bechtold hat zum 01. Juli die Unternehmenskommunikation im SANA Klinikum Hameln-Pyrmont übernommen. Zuvor leitete die 27-Jährige im HELIOS Klinikum Salzgitter die Bereiche Kommunikation und Klinikprojekte. In ihrer neuen Funktion wird sie künftig die Bereiche Presse, Marketing, Veranstaltungsmanagement und die interne Kommunikation verantworten.
     
    Nach ihrem Gesundheitsökonomie Studium hat die gebürtige Wiesbadenerin ihr Traineeprogramm bei der RHÖN-KLINKUM AG begonnen und unterschiedliche Klinikstandorte und Abteilungen kennengelernt. Neben ihrer dreijährigen Tätigkeit im Klinikum Salzgitter hat sie ihren Master of Science in Prozessmanagement im Krankenhaus in Gießen absolviert.

    Jetzt freut sich die junge Kommunikationschefin, die in ihrer Freizeit gerne im Sattel ihres Pferdes sitzt, auf ihre neue Aufgabe in Hameln: „Ich freue mich sehr auf das Klinikum und sein Team. In der Kommunikation ist es mir besonders wichtig sichtbar zu machen, was ein Klinikum wie Hameln ausmacht und den Austausch zwischen und zu den Menschen innerhalb sowie außerhalb des Klinikums zu unterstützen. Gerne möchte ich mit Begeisterung, Elan und in enger Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern sowie Partnern des Klinikums das Miteinander gestalten und gemeinsam neue Ideen umsetzen.“
     
    Auch Klinikgeschäftsführer Marco Kempka ist zufrieden: „Wir freuen uns mit Natalie Bechtold eine engagierte und fachlich versierte Mitarbeiterin für diesen Bereich gewonnen zu haben, die unser Team hervorragend ergänzen wird und wünschen ihr einen guten Start.“

    Hameln, 02.07.2014

    Ihre neue Ansprechpartnerin:

    Frau Natalie Bechtold

    Tel. 05151 / 97 2345
    natalie.bechtold@sana.de

  • Kinder-Uni im Sana Klinikum: "Der Darm -der lange Schlauch im Bauch"

    Eine gemeinsame Aktion vom FIZ (Familie im Zentrum) und Klinikum

    Schau´n wir mal...
    Kinder blicken im Sana Klinikum ins Körperinnere

    Es ist schon interessant, was sich unter der Haut verbirgt. Da ist zum Beispiel der Darm, der lange Schlauch im Bauch
    -meterlang und bisweilen knurrig. Grade Kinder haben ja nicht selten dieses komische Bauchgrimmen und die Eltern fragen sich: "Ist es die morgige Klassenarbeit oder steckt was Ernstes dahinter?" Im Rahmen der Kinder-Uni des FIZ griff Jürgen Langner, Chefarzt der Klinik für Hepato-Gastroenterologie, die sich mit Erkrankungen der Leber und des Magen-Darm Traktes beschäftigt, dieses Thema auf und erläuterte den fast Dreißig interessierten jungen Kinderstudenten", wofür der insgesamt 3 bis 6 Meter lange Darm bei der Verdauung zuständig ist, warum Dünn- und Dickdarm völlig andere Aufgaben erfüllen und welche Erkrankungen zu Störungen führen können. Höhepunkt für alle Kinder war natürlich der Blick durch das Endoskop in den "Darm" eines Körpermodels. "Spielerisch lernen die Kinder so, dass eine Darmspiegelung nichts Erschreckendes ist, sondern hilft, früh genug Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln", erläutert Jürgen Langner, "und erleichtert es uns Ärzten später ungemein, im Falle eines Falles diese aufgeklärten Kinder ohne einer Panik vor der Untersuchung zu behandeln. Ich finde darum auch die Kinde-Uni als Gelegenheit toll, Aufklärung bei den Kindern zu betreiben." Für die Kinder war es diese Kinder-Uni also ein in mehreren Aspekten ein lehrreicher Nachmittag, der nicht nur ihnen, sondern auch dem Referenten viel  Spaß gemacht hat. "Ich biete gerne auch in der Zukunft wieder Themen für die Kinder-Uni an", so Jürgen Langner," denn was gibt es für Referenten schöneres als fröhliches Kinderlachen, viele Fragen und interessierte Blicke."

    Hameln, 02.07.14, hx

    Zu einer Kinder-Uni im Klinikum gehören natürlich auch Haube und Mundschutz. Für die Kinder ist das immer eine tolle Sache.

  • Neue Betreuungseinrichtungen für Mitarbeiterkinder

    Standortattraktivität für qualifizierte Mitarbeiter wird deutlich gesteigert

    Kindertagespflege und Kindergarten für die Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter haben ihren Betrieb aufgenommen

     Die beiden im kindgerecht umgebauten ehemaligen Schwesternwohnheim untergebrachten Betreuungseinrichtungen für die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Mitte Juni und Anfang Juli ihren Betrieb aufgenommen. Das Kindergartenalter deckt der Kindergarten "Struwelpetra" ab, alle weiteren Altersgruppen werden von Tagesmüttern in der Kindertagespflege betreut. Die  Mitarbeiter haben das Angebot sofort gut angenommen  so dass in beiden Einrichtungen bereits jetzt schon reges Treiben herrscht.  Das Betreuungsangebot beider Einrichtungen orientiert sich organisatorisch wenn möglich an den betrieblichen Belangen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sana Klinikums, um die Anforderungen von Beruf und Familie besser in Einklang zu bringen. Damit erhöt sich auch die Attraktivität des Klinikstandortes Hameln für gut qualifizierte Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und andere Berufsgurppen. Hameln, 02.07.2014, hx     

    Die Kindertagespflege und Kindergarten für die Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter haben ihren Betrieb aufgenommen

     


     

  • 1. Hamelner Gelenksymposium mit Focus Knie war ein voller Erfolg

    "Weniger ist oft mehr!" - das einhellige Credo

    Weniger ist oft mehr!

    Überregionales, hochkarätig besetztes Gelenksymposium des Sana Klinikums im Schloss Münchhausen

    Hameln, 21.06.2014 „Nicht immer ist eine umfangreiche Operation auch die beste Wahl“, erläutert Prof. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, „weit öfter gilt:  weniger  ist mehr!“. Das war durchgängig das Credo auf dem 1. Hamelner Gelenksymposium des Sana Klinikums. Prof. Stefan Hankemeier, Leiter und Initiator des Gelenksymposiums, hatte ein Programm für Ärzte zusammengestellt, das sich wie das „Who is Who“ der  norddeutschen Expertenriege las. So kamen renommierte Referenten aus der MHH Hannover, Sportsclinic Hannover oder auch der Endoklinik Hamburg. Über 80 Ärzte aus der Region, aber auch aus ganz Norddeutschland folgten der Einladung ins Schlosshotel Münchhausen.
    „Eine tolle, hochinteressante Programmzusammenstellung“ befand Prof. Christian Krettek, Direktor der Unfallchirurgischen Klinik der MHH Hannover und Referent des Gelenksymposiums. Er gab eine wissenschaftlich hochwertige und praxisorientierte Zusammenfassung über die Behandlung von Knochenbrüchen am Knie. Herr Christian Hinz, Chefarzt der Fürstenhof Klinik aus Bad Pyrmont, erläuterte neueste Leitlinien zur Behandlung der Osteoporose. Prof. Karsten Knobloch aus Hannover informierte über den aktuellen Stand bei der nichtoperativen Behandlung von Knieschmerzen. Privat-Dozent Carl Haasper aus Hamburger Endoklinik gab einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand verschiedener Knorpelersatzverfahren am Knie. Prof. Michael Jagodzinski aus der MHH erläuterte dem Fachpublikum aktuelle Erkenntnisse in Bezug auf Probleme im Bereich der Kniescheibe. Der nächste Referent, Prof. Lobenhoffer, unterstrich in seinem Referat die Bedeutung der Stellung der Beinachsen bei der Behandlung der Arthrose des Kniegelenkes. Prof. Stefan Hankemeier aus der hiesigen Sana Klinik erläuterte Indikationen zu unterschiedlichen Formen des Gelenkersatz, sowie mögliche Gründe für Beschwerden bei einliegender Knieprothese inklusive ihrer Behandlungsmöglichkeiten.
    Nach den Vorträgen folgte ein intensiver Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern verbunden mit dem Wunsch an Prof. Hankemeier, eine so hochwertige Veranstaltung für Ärzte zu wiederholen. „Dieses Symposium war nicht nur informativ für uns Ärzte, sondern auch ein echter Gewinn für unsere Patienten“ so ein Teilnehmer am Ende der Veranstaltung.

    Prof. Dr. Christian Krettek und Prof. Dr. Stefan Hankemeier diskutieren intensiv mit den zahlreich zum Symposium gekommenen Ärztinnen und Ärzten der Region über neue Aspekte der Behandlung von Kniegelenkserkrankungen

  • Schmerzarmes Krankenhaus

    Sana Klinikum Hameln-Pyrmont hat sich auf den Weg gemacht

    Hameln, 14.04.2015 Das Thema Schmerzmanagement ist im Umbruch. Wenn auch das „schmerzfreie Krankenhaus“ leider vorerst eine Illusion bleiben wird, so ist die Vision eines schmerzarmen Klinikaufenthaltes längst Programm im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont. Mit Einführung des Akutschmerzdienstes (ASD) begegnet das Sana Klinikum mit einem speziell ausgebildeten Team wirksam dem Auftreten von postoperativen Schmerzen. Nur zirka zwölf  Prozent aller deutschen Kliniken verfügen über einen zertifizierten Akutschmerzdienst. Damit gehört das Sana Klinikum zu den wenigen deutschen Kliniken, die einen Akutschmerzdienst eingerichtet haben und auf dem Weg zur Zertifizierung sind. Die Behandlung durch den Akutschmerzdienst geht dabei weit über das in Kliniken gewöhnlich vorhandene Schmerzmanagement hinaus. 

    „Der Aufbau eines Schmerzdienstes in unserem Klinikum ist uns ein wichtiges Anliegen, das wir mit allen dafür erforderlichen Mitteln unterstützen. Ich freue mich, dass wir dafür ein so engagiertes Team gewinnen konnten, das in dieser kurzen Zeit das Projekt so erfolgreich gemeistert hat“, so Marco Kempka, Geschäftsführer des Klinikums. „Zu viele Patienten geben während ihres stationären Aufenthaltes an, Schmerzen gehabt zu haben. Ein Drittel aller in Krankenhäusern behandelten Patienten hatte sogar starke Schmerzen. Gerade dem Auftreten von postoperativen Schmerzen kann durch die Einführung eines Akutschmerzdienstes wirksam begegnet werden“, so Dr. Ben Schwerdtfeger, Oberarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Der Akutschmerzdienst versorgt Patienten mit speziellen schmerztherapeutischen Verfahren und stellt häufig bereits vor der Operation die Weichen für ein aktives und patientenorientiertes Schmerzmanagement. Ziel ist es den Patienten so einen möglichst schmerzarmen Aufenthalt zu ermöglichen, damit sie nach ihrer Operation schnell wieder aktiv werden können. „Schmerzen verlangsamen oft den Heilungsprozess und stören in der Regel das Allgemeinbefinden. Aus diesem Grunde möchten wir mit modernen schmerztherapeutischen Maßnahmen helfen den Schmerz auf ein Minimum zu reduzieren, denn Schmerzen müssen nicht sein“, ist Dr. Schwerdtfeger überzeugt.  

    Erfahrungen zeigen, dass eine frühzeitig und gezielt eingeleitete postoperative Schmerztherapie zu einer früheren Mobilisation, zeitigen festen Nahrungsaufnahme und zur Verringerung von Komplikationen, wie das Entstehen von Thrombosen oder Schmerzchronifizierungen, führen. Hier spielen insbesondere verschiedene Regionalanästhesieverfahren eine Rolle. Zudem würden Patienten von der engmaschigen und intensiven schmerztherapeutischen Betreuung profitieren und seinen insgesamt deutlich zufriedener. Dr. Ben Schwerdtfeger kennt die gelingenden Faktoren eines Akutschmerzdienstes und leitet das ASD-Team mit einem interdisziplinären Konzept. Dabei wird er von examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern/-innen, so genannten Pain Nurses, unterstützt, die speziell auf schmerztherapeutische Behandlungspfade geschult und fortgebildet sind.  

    Mehrmals täglich werden die Patienten während der Behandlung bezüglich ihres Schmerzempfindens befragt. „Dabei wird berücksichtigt, dass jeder Mensch Schmerzen anders wahrnimmt“, erklärt Dr. Schwerdtfeger und ergänzt „Schmerzen haben nicht nur körperlichen, sondern auch zu weiten Teilen seelische und geistige Ursachen. Bei jedem Menschen sind die Anteile unterschiedlich stark gewichtet. Zur besseren Einschätzung der Schmerzsymptomatik wird der Schmerz mittels einer international einheitlichen Schmerzskala (NRS) ermittelt, die ihre derzeitigen Schmerzen von 0 (keine Schmerzen) bis 10 (unerträgliche Schmerzen) erfasst und widerspiegelt. So können wir eine auf die Patienten zugeschnittene, individuelle Schmerztherapie einleiten und planen.“  

    In besonderen Fällen oder bei der Anwendung einer kathetergestützten Schmerztherapie erfolge dann eine zusätzliche Versorgung durch den Akutschmerzdienst des Klinikums. Insbesondere bei Operationen an Schulter und Knie kann durch einen kleinen, mittels Ultraschall an die Nerven platzierten, Schmerzkatheter gezielt die operierte Region betäubt und somit schmerzarm gemacht werden. Auch im Bereich der Allgemeinchirurgie, Urologie und Gynäkologie kann bei größeren Baucheingriffen ein Schmerzkatheter zur postoperativen Schmerztherapie angelegt werden. Durch Anwendung von Schmerzkathetern entfallen Wartezeiten auf Medikamente und der Patient kann seine Schmerztherapie selber, aktiv mit gestalten. Ziel dabei ist, dass die Patienten durch das effektive Schmerzmanagement keine oder lediglich mäßige Schmerzen haben.

    Dr. Ben Schwerdtfeger, Oberarzt Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

  • Anerkanntes EndoProthetikZentrum

    Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont ist anerkanntes EndoProthetikZentrum

    Ende 2013 wurde die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Sana Klinikum Hameln-Pyrmont zum EndoProthetikZentrum ernannt. Zertifiziert werden Kliniken, bei denen u.a. eine nachweislich hohe Behandlungsqualität bei niedriger Komplikationsrate vorliegt, deren Operateure eine besondere Expertise aufweisen und deren Klinik besondere Strukturvoraussetzungen erfüllen. Mehr

  • Sana Klinikum Hameln-Pyrmont setzt auf Familienservice für Mitarbeiter

    Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. Deshalb engagiert sich das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont mit einem neuen Familienservice für seine Mitarbeiter.

    Das Angebot bietet umfangreiche Beratungs- und Vermittlungsleistungen in der Kinderbetreuung, Angehörigenpflege sowie Lebenslagen-Coaching an. Mehr